Google Me: Mitarbeiter enthüllt erste Details

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Google Me ist der neue Facebook-Killer, jedenfalls wenn es nach den ganzen Blogs geht, die in der Vergangenheit so zu spekulieren wussten. Ein Mitarbeiter, genauer Paul Adams vom User Experience-Team bei Google, hat nun eine Präsentation auf sein slideshare-Profil geladen, die sich ausgiebig mit Facebook, dessen Stärken und Schwächen auseinandersetzt.

In der Präsentation geht es vor allem darum, wie man – aus Benutzersicht – ein soziales Netzwerk gestalten kann, wie es das tägliche (reale) Leben beeinflusst und wie man sich besser im virtuellen Universum des Facebooks und Twitter-Wahn zurecht findet. Dabei erklärt Adams genau, was Social Networks ausmachen, warum sie so beliebt sind und weshalb ein Facebook bei den Nutzern gut ankommt.

Ist Google Me also wirklich schon in Planung? Wenn Kevin Rose (CEO Digg) wirklich Recht hatte, dann macht das ab dieser Stelle Sinn und Google arbeitet schon seit Monaten an Me. Vielleicht erwartet uns ja doch der Facebook-Killer. 

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comment ommentare zur “Google Me: Mitarbeiter enthüllt erste Details

  • sehr professionelle Präsentation. Als Unternehmer hätte ich so einen Angestellten sofort gekündigt… denn so eine Präsentation (kann man es so nennen?) erinnert ja an die einer 2-jährigen…

  • @78248:
    Daran erkennt man, dass du niemanded hast, den du kündigen könntest.
    Die Präsentation ist sehr gut gemacht. Sie transportiert die Message OHNE Bling Bling und entspricht von der Aufmachung her der „Strichmännchengrafik“, mit der z.B. auch die Wave-Tutorials gemacht wurden.
    Die Präsentation ist also im Einklang mit dem Stil der Firma, transportiert die Message und sieht nicht so aus, als wollte er gleich eine Marketingkampagne starten.

  • @78252:
    Kommt drauf an, an welches Publikum sich die Präsentation richtet. Begleitet sie einen Vortrag, dann ist weniger mehr und viel weniger viel mehr. Hier stellt er ein Konzept vor, man kann ihn nicht reden hören. Die einzelnen Animationsschritte sind als einzelne Folien exportiert —> Wenn man die entsprechenden Folien als eine auffasst, deren Unterfolien relativ schnell „abgespielt“ werden, ist das OK.
    Ich mache jede Woche so 5 Kurzpräsenationen für mich selbst (also, um die Ergebnisse eigener Arbeit zu präsentieren oder jemanden dazu zu bringen, mir irgendwelche Daten zu geben, die mir noch fehlen) und so zwei im Monat für meinen Chef (das werden dann nicht Filme, sondern „Bücher“, d.h. vollgeschriebene Folien *würg*).

  • Die Frage ist doch, ob man wirklich alles über Google lassen will. Facebook ist natürlich sehr heftig im Umgang mit Nutzerdaten. Aber Google ist nicht zu unrecht umstritten, oder?

    Interessant ist aber natürlich, wie das System denn umgesetzt wird – vor allem, wenn es wirklich auf die Wünsche der Nutzer eingehen sollte.

    Sonst nein danke.

  • Ich nehme mal an der Text unter den Kästen ist das, was Paul Adams, oder wer auch immer vorgeführt hat, vor einem Publikum erzählt hat. Natürlich ein bisschen zusammengefasst.
    Das Aussehen der Präsentation hat doch nichts damit zu tun wie informativ sie ist.
    Ich fand diese Präsentation sehr informativ, vor allem weil sie ein bisschen neues Futter für Facebook Flamewars bietet 😛 – aber das ist Nebensache.

  • lol… die erste Aussage zeugt von absoluter Unreife und auch Unkenntnis. Zeigt aber auch wie die Leute die heute aus der Schule kommen ticken.
    Viel bunt muss sein, es muss cool sein und viel blumiges und oberflächiges gelabber. Weniger fundirtes Wissen und klare Aussage.

    Diese Folien enthalten hartes und greifbares Wissen und stellen Ergebnisse einer Analyse vor. Ich hatte beim blättern nicht nur einen Aha-Effekt.

    Insofern finde ich derart Kommentare absolut unterirdisch.

  • @78259: …doch, Google ist m.E. zu unrecht so umstritten. Der Anteil der Panikmache und FUD an allen Berichten über Google beträgt sicher 99,9%.

    Google ist m.E. an vielen Stellen in Sachen Datenschutz und Privacy eher ein Vorbild für Andere… um ein paar Dinge zu nennen: Privacy Dashboard, dataliberation.org oder auch die Möglichkeit, die Personalisierung der Werbung abzuschalten (obwohl ich – wenn überhaupt – lieber personalisierte Werbung bekomme, als unpassende).

    In Sachen Vertrauen, würde ich sofort auf ein Google Social Network umziehen. Wenn es denn nur an mir hinge… 😉

    Bevor jetzt ein Flame War losgeht, schaut Euch bitte mal meine Beispiele oben an.

  • @78284:
    Auch meine Meinung. Google scannt bislang eMails usw. nach Schlagworten, um dir Werbung zu präsentieren. Von Seiten Googles ist mir nicht ein Fall bekannt, in dem sie INHALTE deiner Mails, Dokumente, Youtube-Playlisten o.ä. an andere weitergeben hätten.

    Einzig die Einführung von
    Buzz war nicht so der Hit. Mich selbst hat es nicht so betroffen, den der einzige „Buzzer“, der mir vorgeschlagen wurde, war meine Frau 🙂 Alle meine anderen Kontakte verwenden andere Mailprovider, die wurden nicht automatisch mit mir verbuzzelt.

  • @krassna und @Aka v Kebnekaise

    Klar, es wird viel übertrieben, was Gooogle angeht. Buzz und diese Stree-View-WLan-Nummer sind das einzige, was man wirklich kritisieren kann und eigentlich auch muss.

    Fraglich ist nur, und das nicht nur bei Google oder Facebook, inwieweit die Daten theoretisch verknüpft werden können und was man wirklich daraus macht. Ich selbst nutze Google intensiv: Mail, Calender, Kontakte, Docs, Youtube und viele Dienste mehr. Und das wichtigste ist eh, darauf zu achten, was man überhaupt ins Netz stellt…

    So oder so – mir reichen die Social Networks, in denen ich drin bin. Das ist der Grund, warum ich nicht auch noch eines von Google benötige 😉

  • Hm… aber mal ehrlich, das meiste davon kann man doch über Facebook erreichen. Ich habe auch meine verschiedenen Freundesgruppen (Enge Freunde, Familie, Uni, Ausland etc.), und ich sortiere sie halt beim Hinzufügen in die passende Gruppe ein. Wenn ich bestimmten Inhalt poste, ist der halt auch nur für diese Gruppe gedacht… und die Sichtbarkeit meiner Pinnwand habe ich eingeschränkt, denn ich würde ja auch niemanden zu Hause an meinen Briefkasten lassen. 😉

    Bin dennoch mal gespannt, ob Google da wirklich eine „bahnbrechende“ Erfindung vorstellen kann.

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