Monat: Juli 2010

Als Google den Template Editor für Blogger vorgestellt hat, hieß es, dass Nutzer auch eigene Hintergründe für ihr Template hochladen können. Doch bis heute wurde das Feature nicht nachgereicht. Nun ist es über Blogger in Draft möglich nicht nur aus den zahlreichen Hintergrundbildern von Google auszuwählen, sondern auch eine eigene Grafik einzubinden.
Im Dialog zur Auswahl des Hintergrunds gibt es jetzt die Schalftfläche "Upload image". Google empfiehlt für den Hintergrund eine Grafik, die größer als 1800 mal 1600 Pixel ist, aber auch nicht größer als 200 Kb sein sollte, da sonst das Laden lange dauern kann. Nach dem Upload kann man dann noch festlegen, wie das Bild eingebunden werden soll.

Im Menü Ausrichtung kann man die Grafik zentrieren, rechts- sowie linksbündig einbinden. Alles gibt es sowohl für oben als auch unten. Das zweite Menü legt fest, ob das Bild wiederholt werden soll. Zur Auswahl steht: Fenster (sowohl waagrecht, als auch senkrecht), nur waagrecht und nur senkrecht.
Die Option Mit Seite scrollen kann man wählen ob die Grafik eine feste Position haben soll, oder eben mit scrollt.
Da das Feature noch nicht ganz fertig ist, steht es nur auf draft.blogger.com zur Verfügung.
HTC hat bestätigt, dass man ab diesem Wochenende Android 2.2 aka FroYo ausliefern wird. Das Update steht vorerst nur Besitzern von unbranded Geräten zur Verfügung. Das Update wird als over-the-air verteilt. Die Nutzer werden benachrichtigt.
Das Desire bekommt alle neuen Features von Android 2.2 sowie einige Verbesserungen an HTC Sense. Ferner ermöglicht das Update Videoaufnahmen mit 720p und bietet das HTC App Share Widget, eine umfangreichere Caller ID und eine verbesserte, mehrsprachige Tastatur. Außerdem kann man mithilfe von HTC Sync auf iTunes zurückgreifen und so seine Musik damit synchronisieren.
Das Update wird bei allen Nutzern von Provider-unabhängigen Geräten erhalten. Ob sein HTC Desire unbranded ist oder nicht, kann man mit einer App prüfen.
Update:
Seit circa 14:00 Uhr wird das Update verteilt. Auf meinem HTC Desire wurde das Update inzwischen auch schon angezeigt und wird im Moment installiert. Das Update ist genau 90 MB groß und sollte via WiFi geladen werden. Wer ein unbranded Gerät hat, kann über Einstellungen > Telefoninfos > Systemsoftware-Updates das Update unter Umständen schon auslösen.
Um auf den Einsendeschluss für YouTube Play aufmerksam zu machen, hat Google heute das Logo auf YouTube geändert. Insgesamt gibt es 23 Logos, die im Zufallsprinzip gezeigt werden. Der Einsendeschluss ist morgen um 21:00 Uhr.
Google Places hat nun eine API bekommen, die es Lokalisierungsdiensten, wie Foursqaure oder Gowalla erlaubt, Informationen über Unternehmen vor Ort zu bekommen und den Benutzer anzuzeigen. Google Places hieß früher Google Local Business Center und ist eine brauchbare Alternative zu den Gelben Seiten im Internet.
Die API wurde bereits auf der Entwicklerkonferenz Google I/O angekündigt, nun wurden die Docs online gestellt und die API im Beta-Betrieb für Interessierte freigeschalten. Diese Beta kann man allerdings nur mit vorheriger Anmeldung betreten.

Screenshot: Google/t3n
Haben die Dienste dann einmal die API-Zugangdaten, können sie auf verschiedene Methoden zugreifen, um nach örtlichen Firmen und Unternehmen zu suchen. Etwa haben sie die Möglichkeit, per Stichworte (wie "Restaurant, food") oder nach Kategorien zu suchen und diese in ihrer App darzustellen. Die Ausgabe erfolgt dann im XML- oder Json-Format.
/via t3n
/Google Blog
/Places API - Doku
/Places API - Anmeldung

Ein Fehler bei Google hat dazugeführt, dass man annahm in China von der "großen Mauer gesperrt wurde. Nachdem man bekannt gab, den Filter für die Suche abzuschalten und die Server nach Hongkong verlegte, hat man eine Seite eingerichtet, die zeigt, wie gut die verschiedenen Dienste aus China erreichbar sind.
Gestern Abend wurde hier gemeldet, dass Web Search, Images, News, Ads und Mobile komplett blockiert (fully blocked) sind. Google versteht darunter, dass 67%-100% der Nutzer aus China keinen Zugriff auf die Dienste haben. Nun wurde das rote X entfernt und man präsentiert stattdessen diesen Text:
Durch die Art, wie wir die Erreichbarkeit aus China messen, ist es möglich, dass unsere Maschinen das Niveau der Blockade zu hoch einschätzen. Es scheint, dass dies letzte Nacht passiert ist, als es eine relativ kleine Blockade gab. Jetzt scheint es, dass Nutzer aus China wieder normalen Zugriff haben.

Google und das CIA haben in eine Firma investiert, die die Internetkommunikation in Echtzeit analysiert und daraus dann Schlüsse ziehen will. Die Firma soll quasi als Paul des Internets arbeiten und Ereignisse hervorsagen.
Hierfür werden zehntausende Blogs, Twitter Accounts und Webseiten überwacht. Das entstehende Netz soll dann Zusammenhänge zwischen Personen, Organisationen, Taten und Ereignissen herstellen. In einem Arbeitspapier (welches derzeit nicht mehr online ist) wird erklärt wie Recorded Future die unsichtbaren Links zwischen Dokumenten, der Kommunikation über sie und den damit verwandten Entitäten und Ereignissen untersucht. So könne man Vorgänge ablesen und so Entwicklungen in der Zukunft vorhersagen. Wichtig ist aber auch, worüber an einem Ort derzeit viel gesprochen wird.
Mit einer Visualisierung kann man so auch Komplexes verständlich darstellen und Schlüsse daraus ziehen.

YouTube hat soeben bekannt gegeben, dass das Limit für Uploads auf 15 Minuten angehoben wird. Damit kann man jetzt bis zu 5 Minuten längere Videos hochladen. Damit verbunden ist eine Aktion, die am 4. August 2010 läuft und sich "15 minutes of fame" nennt.
Einen speziellen Grund für das neue Limit gibt es nicht, dennoch lässt es sich YouTube nicht nehmen, diesen Anlass zu feiern. Jeder, der am 4. August 2010 ein Video mit 15 Minuten länge auf YouTube hochlädt und es mit "yt15minutes" taggt, hat die Chance seine ruhmreichen 15 Minuten seines Lebens zu bekommen. Also, was wäre jetzt das, was du in 15 Minuten den Leuten auf der ganzen Welt sagen würdest? Sagt es per Video.
YouTube hat das Limit jetzt erst angehoben, da sie mit vielen Partnern und auch Copyright-Partnern technische Erfolge feiern konnten, mehr als 1.000 Content-ID-Partner und so weiter. Aufgrund des Erfolges hat sich YouTube deshalb dazu entschlossen - und auch in Zukunft wird YouTube versuchen, das Beste aus den Partnern herauszuholen und in die Entwicklung der Video-Plattform zu stecken.
» YouTube Blog
Derzeit macht die Warnung vor einer Android-App die Runde, die eigentlich nur Hintergrund-Bilder austauschen sollte. Die App sendete aber Daten nach China, wo sie dann (glücklicherweise) bei einer Sicherheitsfirma landen. Diese hat den Honeypot in den Android-Market gestellt und am Dienstag sich zu erkennen gegeben.
Die Sicherheitsfirma Lookout, die auch für Backup-Lösungen und Sicherheitskonzepte bekannt ist, hat vor nicht ganz einer Woche auf der "Black Hat" Sicherheitskonferenz ein App in den Marketplace von Android gestellt, die zwar harmlos aussieht, aber im Hintergrund Nutzerdaten weiter verschickt. Es geht um die "Jackeey Wallpaper"-App, die im Rahmen des "App Genome Project" von Lookout entwickelt wurde.
Die App wechselt zwar auch das Hintergrundbild, fragt den Nutzer aber genau so nach der Freigabe seiner Daten ab. Da die Nutzer in der Routine auf OK drücken, konnte die Sicherheitsfirma so an über 4 Millionen Datensätze kommen. Dabei übermittelte die App den Standort, die Kontakte, Mailbox-PIN, und angeblich auch Browser-Verlauf und SMS-Daten via Internet nach China.
Dass es im Marketplace von Android öfter zu solchen Scherzen kommt, hat die Kritik der letzten Tage gezeigt. Dennoch will Google am Konzept festhalten und weiterhin die Apps erst dann prüfen, wenn sie ein Benutzer meldet. Damit entstehen keine künstlichen Richtlinien, wie etwa im AppStore von Apple.
» Lookout Blog {via Venturebeat}
Update: Mobilflip.de hat eine kurze Übersicht von Meldungen von Lookout zusammengestellt, aus denen hervorgeht, dass Lookout diese Aktionen schon mehrere Male gemacht hat, um mehr Werbung auf Newsseiten und Blogs zu bekommen. Ob die Android-App tatsächlich ein Schädling war, ist nicht klar.
Google hat in Chrome 6 (Dev Channel) ein neues Mess-Tool eingebaut, welches die realen Ladezeiten einer Webseite berechnen kann. Dieses ist für Web-Entwickler unter dem JavaScript-Aufruf window.webkitPerformance verfügbar.
Das Tool arbeitet dabei nicht wie gewöhnlich, das also die Zeit per Script in die Seite eingebaut wird und dadurch verfälschte Ergebnisse entstehen, sondern kann schon im Voraus ziemlich genau berechnen und zieht die Zeit für den eigentlichen Abruf ab (DNS, HTTP-Header usw..). Damit bleibt die so genannte "Legacy navigation started"-Zeit übrig, die eigentliche Ladezeit der Webseite also. Zusammen genommen ist die Zeit die der User warten muss (in diesem Beispiel 463 ms) oben rechts zu erkennen.

Die Demo kann auch bei Browsern, die nicht auf Webkit basieren, und dennoch eine Performance-API besitzen, auf die Zeiten zugreifen. Allerdings sei zu beachten, dass bei Internet Explorer und Firefox der Web-Timing-Standard zunächst noch eingebaut werden muss.
Eine Demo mit einem Web-Timing-fähigen Browser kann man sich hier anklicken, die Doku vom Standard gibt es hier.
» Chromium Blog
» Chrome Dev Channel
Nachdem Google den Direktverkauf entgütig eingestellt hat, mag jetzt auch Vodafone keine Nexus One mehr verkaufen. Das liegt aber nicht daran, dass die Geräte nicht laufen, sondern im Gegenteil: Die Geräte sind so schnell weg, dass HTC nicht mit der Lieferung mitkommt.
In den USA ist das Nexus One, der große Bruder des Desire, kein Kassenschlager gewesen: Google hatte sich viel mehr erhofft und hat letztendlich Vodafone das Verkaufen überlassen. Die letzten Nexus One von Google selbst gingen letzte Woche an die Kunden raus, der WebStore ist schon dicht.
In Deutschland hingegen kann man sich gar nicht genug auf das Nexus One freuen, zu mindestens nach Vodafone-Angaben. Die haben jetzt keine Nexus One mehr im Angebot, was natürlich bedeutet, dass Kunden sie auch nicht vorbestellen können. Laut Golem.de soll Vodafone Lieferschwierigkeiten haben und HTC extrem unzuverlässig. So habe man das Gerät aus dem Shop genommen, da die Wartezeit den Kunden nicht zuzumuten wäre.
Damit geht nach nicht einmal zwei Monaten das Nexus One aus dem Vodafone-Store. Ob es wiederkommt ist noch unklar, ebenso ob HTC wirklich Lieferschwierigkeiten hat oder nicht.
Angeblich wird heute das Android 2.2 "FroYo"-Update auf HTC Desire-Geräte Over-the-Air verteilt, das schreibt zu mindestens ein Verantwortlicher des HTC-Teams auf seinem Twitter-Account. Auch unsere und weitere Quellen können belegen, dass es diese Woche so weit sein könnte.
Mark Moons, Productmanager bei HTC Europe und Sprecher für die Niederlande, hat gestern auf seinem offiziellem Twitter-Account angekündigt, dass es wohl heute ein OtA-Update auf FroYo für alle HTC Desire geben wird. "Wir starten morgen mit dem Upgrade auf Android 2.2 für Desire, später Geräte", so seine Aussage.

Auch unsere Quellen bestätigen diese Annahme, dass diese Woche das Desire aktualisiert wird. Man kann damit rechnen, dass bis Montag (d. n. W.) alle Geräte auf dem neuesten Stand sind. Diese Infos decken sich auch mit verschiedensten Blogs.
Nachtrag:
Auch die HTC-Niederlande-Twitter-Seite bestätigt dieses Update. "HTC beginnt morgen mit den Updates auf Android 2.2 für HTC Desire! Andere Geräte folgen später". {danke Stereopoly}

Nachtrag 12:50 Uhr:
Traurige Rückmeldung von den Jungs aus Deutschland: Die sind leider noch nicht soweit das FroYo-Update für des Desire zu verteilen. Laut deren Facebook-Page heißt es: "Hallo liebe Fans, leider können wir den Twitter von HTC-Holland nicht bestätigen. Wir können nur sagen, wir sind nah dran, aber eben noch nicht fertig mit dem Froyo-Release für Desire". Damit wird sich das Update wohl noch etwas verschieben, allerdings nicht mehr all zu weit.

{danke pegasus6676 für den Hinweis}
Der Rest der Welt darf mal neidisch werden, denn Logitech macht eine Art Windows7-Launch-Party im Google-Design. Das allerdings nur in den USA. Dazu muss man sich eintragen - und wenn man eine Reihe von Partys gemacht hat, will Logitech sogar noch dafür bezahlen.

Logitech war ja einer der Partner für das neue Konzept des Google TV und so will der die Google-TV-Geräte direkt mal auf dem Markt ausprobieren. Das geht aber nicht irgendwie per Klick-and-buy, sondern mit einem Spezial, welches es nur in den USA und nur in 3 Städten gibt. Man muss sich zur "Host with the Most"-Party anmelden, dann entscheiden die Facebook-User wohin sie am liebsten wollen und stimmen reichlich ab. Am 20. August wird der mit den meisten Stimmen gewählt und darf dann alle (Facebook-/Twitter-)Freunde, Familie, Bekannte usw. einladen und riesige Partys veranstalten, bei dem der Google TV Mittelpunkt sein soll. Am Ende gibt's dafür auch noch Geld von Logitech. Begrenzt ist das ganze auf Los Angeles, New York und San Francisco.
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