Justizminister erfinden das Street View-Gesetz
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Wir berichteten vor einigen Monaten, dass Hamburg vorhat, gesetzlich bindende Regeln für den Kartendienst Google Street View zu erstellen. Für Hamburg war das Street View-Abkommen mit Ilse Aigner nur reines Gerede und der Senat möchte etwas Handfestes haben. Vor wenigen Tagen dann der Schock #2: Passwörter. In der bis gestern andauernden Justizministerkonferenz wurde dann das Gesetz einstimmig festgehalten.
Street View, oh Street View. Kein Thema sonst hat mehr Datenschützer auf den Plan geholt, als dieser 3D-Kartendienst. Aber machen wir uns nichts vor: Das was in den letzten Monaten an Informationen durchgesickert ist, war sicherlich nichts Neues. Eine Gesetzesinitiative zu starten, obwohl der Kartendienst sich schon längst eigene Restriktionen geliefert hat; eine Datenschutzministerin, die vom Hamburger Senat ausgebremst wird; und selbst der mischt gerne bei dem Spiel mit – und bringt ein überflüssiges Gesetz, welches nicht für “Lex Google” alleine gelten soll.
Vom 23. bis 24. Juni 2010 fand die Justizminister-Konferenz in Hamburg statt. Anwesende von Bund und Ländern debattierten – unter Anderem zu Street View – über neue Gesetze. Dabei stellte sich wieder Till Steffen gegen Google und gab erneut das Signal, man müsse das Abkommen Gesetzlich festhalten. Das ist soweit auch einstimmig geschehen. Das Datenschutzgesetz soll demnach auch geändert werden. Till Steffen dazu: “Es muss wirksamer Schutz der Betroffenen gewährleistet sein”, “Die Persönlichkeitsrechte und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht länger vom Wohlwollen der Anbieter abhängen“, so Steffen.
Chrome OS nimmt Formen an: ZIP, Boot, Login und Spiele
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Chrome OS schreitet voran und nimmt Formen an: Neben einen neuen Login-Screen ist auch im Gespräch, dass man bald ZIP-File-Unterstützung haben möchte, eine minimale Bootzeit sowie Spiele auf dem neuen Betriebssystem. All das steht neben weiteren Features, die schon implementiert wurden.
Das neue Chrome OS kann sich ja bereits sehen lassen. Die Entwürfe aus Mai sind schon einigermaßen umgesetzt wurden, langsam kann man ein Betriebssystem erkennen. Dennoch sollte man nicht zu voreilig handeln: Es könnte noch Monate dauern…
So weit ist es
Man kann schon erkennen, worauf es hinausläuft. Beim Booten sieht man nicht all zuviel, dann kommt der Login-Screen. Dieser wurde jetzt nahezu komplett umgesetzt: Vorhandene Nutzer können via Passworteingabe auf ihren Account zugreifen und sehen ihr Foto als Vorschaubild. Neue Nutzer können sich jetzt auch lokal anmelden, allerdings können sich nicht die Chrome OS-Funktionen Kalender, E-Mail und Kontakte nutzen. Da bietet sich an, sich mit einem Google Mail-Account anzumelden.
Was man im Chrome OS-Interface selbst sieht, ist immer noch in Entwicklung, aber schon weit voran geschritten: Die System-Icons für WLAN, Batterie-Status und Tastaturlayout sind bereits vorhanden. Auch eine Systemuhr wurde eingebaut. Was jetzt interessant ist, ist die Tatsache dass man schon auf Einstellungen zugreifen kann. Allerdings nur erstmal von Chrome. Auch ein erstes Panel lässt sich sehen, dabei handelt sich um ein Netzwerk-Panel, welches den aktuellen Status der Verbindung anzeigt.
Gespräche um neue Funktionen
In der Chromium-OS-Community wird derzeit debattiert, ob folgende Funktionen eingeführt werden sollen:
- Chrome OS soll auf Maschinen laufen, die nur “Dogfood Device” genannt werden
- In Diskussion ist auch, ob Chrome OS nativen ZIP-Support einbauen sollte, sowohl für das Packen als auch für das Entpacken
- Chrome OS soll definitiv Screensaver (Bildschirmschoner) und Lock-Screen (aka “Benutzer wechseln”, aber nicht abmelden) bekommen
- Der Boot-Up-Prozess wird wie folgt beschrieben:
- 1. Schwarzer Bildschirm mit Cursor
- 2. Chrome-OS “Flash”, also Logo-Animation, mit kleinerem Cursor (was heißt, dass Chrome OS die Auflösung erkannt hat)
- 3. In der Mitte des Bildschirms erscheint in einer blauen Box “CHROME OS”, der Cursor geht nach Links oben
- 4. Bildschirm wird für ein Bruchteil einer Sekunde schwarz
- 5. Schwarzer Bildschirm geht wieder mit einem “Bild”
- 6. Die Login-Boxen kommen von unten animiert
- 7. User loggt sich ein
- 8. Chrome OS startet mit dem Hintergrund-Bild des Users und die UI wandert nach links, von rechts kommt das UI vom Benutzer
- Noch ein größeres Thema, worüber sich das Chrome OS-Team Gedanken macht, sind Spiele: Vor allem auf Netbooks kann es relativ schnell langweilig werden und so wird über ein Sortiment an Spielen auf dem Betriebssystem nachgedacht, wie etwa Solitär, Poker oder Sudoku…
Chrome OS Final wurde für “die zweite Hälfte des Jahres” angekündigt, allerdings erwartet man das OS schon im Juli oder August bei den Herstellern (RTM) und im Weihnachtsgeschäft dann beim Kunden.
»» TechCrunch, Chip
Google löscht Android Apps aus der Ferne
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Google hat damit begonnen zwei Apps für Android mithilfe von Remote Application Removal zu löschen. Diese Sicherheitsfunktion ist von Anfang an ein Teil vom Betriebssystem gewesen und wurde bisher noch nie genutzt. Bei der Löschung handelt es sich um zwei Apps von Sicherheitsforschern von TippingPoint.
Diese zeigen wie leicht man eine bösartige App auf Android und iPhone mit Jailbreak installieren kann. Die harmlose App wurde bereits aus dem Android Market entfernt, sind aber noch auf einigen Android-Handys installiert. Nun gab Google bekannt, dass man diese löschen wird. Die Nutzer erhalten eine Benachrichtigung.
Von beiden Apps sei kein Schaden ausgegangen und seien auch nicht dafür entwickelt worden. Auch andere Anbieter haben eine solche Funktion in ihren Plattformen. Amazon hat so letztes Jahr das Buch 1984 vom Kindle entfernt. Auch bei Apple ist so eine Funktion im iOS drin.
Die Fernlöschung soll die Verbreitung von echter Malware unterbinden.
Blogger: Weiterempfehlen für Buttons
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Google hat das Weiterempfehlen von Blogposts bei Blogger.com vereinfacht. Der Blogger kann nun über die Einstellungen Buttons für Soziale Netzwerke wie Twitter, Google Buzz und Facebook hinzufügen und es so seinen Nutzer erlauben Blogposts an andere zu schicken.
Die Einrichtung erfolgt über Design und dann Bearbeiten beim Kasten Blog Posts. Derzeit stellt Google diese zur Verfügung Mail, Blogger, Twitter, Facebook und Google Buzz. In Zukunft will man weitere Dienste hinzufügen.
Google Chrome 5 mit Flash und Sicherheitsupdates veröffentlicht
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Nur einen Tag nach der Freigabe der Beta mit aktiviertem Flash-Plugin hat Google nun die Version 5.0.375.86 von Chrome für alle Nutzer veröffentlicht. Neben dem integriertem Flash-Plugin schließt Google auch gleich fünf Sicherheitslücken.
Drei von diesen hat Google als “High”, die anderen beiden als Medium eingestuft. Ein Update wird sich in den nächsten Stunden bei alle Nutzer von Chrome 5 automatisch installieren. Wer das Update sofort auslösen möchte, klickt auf den Schraubenschlüssel und dann auf Info zu Google Chrome. Im Dialog wird ihm dann die Version angezeigt und er kann ggf. das Update einspielen lassen.
Dev-Update:
Außerdem wurde ein Update bei den Entwicklerversionen freigegeben. Es bessert am – seit einigen Tagen ebenfalls integriertem – PDF-Plugin nach und zeigt PDFs nun zentriert an.
Android-Plattform-Diagramm: 50% für Android 2.1 – und jetzt kommt FroYo
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Nun geht es langsam in die spannende Phase: Am 16. Juni, also mehr als eine Woche vor dem Start von FroYo, liegt Android 2.1 in Führung unter den Top-Android-OSes. Mit 50% gibt es keinen klareren Sieger. Doch wird Android 2.2 “FroYo” das Eclair einholen können?
Es ist wieder einmal Zeit, nach den Zahlen ausschau zu halten. In der vergangen Woche gab es ein neues Plattform-Diagramm, welches eine Offensive von Android 2.1 zeigt. Zwei Wochen zuvor hatte dieses OS 45.1% und es zeigt sich deutlich, dass es da noch weiter geht. Heute gab es aber den Relese von Android 2.2 “FroYo” und somit könnte es nächste Woche einen neuen Einsteiger geben.
Wie wird es also weitergehen? FroYo steht bereit, muss nur noch auf die Handys. So bald wird Android 2.2 nicht dem Eclair den Rang ablaufen, jedoch ist FroYo schon ein starker Gegner, wenn man bedenkt, welche Features es mitbringt. Schätzungsweise könnte das neue OS schon im Juli oder Ende Juli auf mehr als 10% steigen.
Neue Beta von Chrome mit Flash
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Google hat heute Nacht eine neue Beta-Version von Google Chrome veröffentlicht. Sie bringt lediglich ein Feature mit, dass bereits angekündigt war: Flash ist nun in Google Chrome integriert.
Als vor einem Monat Google die fünfte Version von Chrome freigab, war die Entwicklung von Flash 10.1 noch nicht abgeschlossen. In der Ankündigung hieß es aber, man werde das integrierte Flash in einem späteren Version nachreichen werde.
In der jetzt veröffentlichten Version 5.0.375.86 ist Flash 10.1 fest in den Browser integriert, lässt sich aber über chrome://plugins auch deaktivieren. Wenn Adobe eine Sicherheitslücke in Flash schließt, dauert es immer einige Zeit bis die Nutzer ihre Version aktualisiert haben. Google möchte durch das integrierte Plugin das manuelle Updaten unnötig machen. Wir vermuten, dass kurze Zeit nach Freigabe eines Flash-Updates eine neue Version von Chrome erscheint, die die Sicherheitslücke in Flash schließt.
YouTube schaltet die Vuvuzela an

Bei Videos auf YouTube kann man ab sofort den Ton “ausschalten”. Dennoch hört man etwas aber man versteht nichts mehr vom Originalton des Videos. Die Vuvuzela machts möglich.
Unten im Player gibt es einen Button mit Fußball. Dieser schaltet das wohl nervigste “Instrument” der Welt an und man hört vom Video quasi nichts außer die Vuvuzela.
Das Feature steht bei alle Videos auf youtube.com zur Verfügung, auch im HTML5-Player.
» Beispiel
Android Frozen Yoghurt mit Flash-Unterstützung ist fertig
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Heute Nacht wurde der Source Code zu Android 2.2 FroYo veröffentlicht. Die Neuerungen haben wir euch bereits in einem Artikel festgehalten. Vorteile gegenüber der alten 2.1 ist die Schnelligkeit, durch die neue JavaScript-Engine und den besseren Linux-Kernel, sowie die Kompatibilität.
Zu einen der Vorteilen gehört, dass Android 2.2 komplett Open Source ist. Soll heißen: Endlich können Mashups von Android offiziell veröffentlicht werden, wenn sie sich denn der Lizenz beugen. So könnte es Portierungen geben oder vielleicht sogar geänderte Versionen für Nicht-Touch-Handys.
Worauf die Welt gewartet hat und Apple etwas verdrossen reinguckt ist Flash (wir berichteten): Mit dem 10.1 Player kann Android jetzt fast jeden Inhalt abspielen, wenn auch Google mehr die VP8-Schiene fahren möchte und HTML5 weit voran bringt. Auch Business-Leute können endlich von Android profitieren: Exchange-Support sei dank. Die neuen APIs bringen dann noch richtig Schwung in die Sache, denn Fernsteuerung will eigentlich jeder haben. Zuletzt noch die Geschwindigkeit erwähnt: 3x schneller durch die V8-JavaScript-Engine durchs Web browsen und auch weniger Akku verbrauchen durch den neuen Linux-Kernel.
In der nächsten Version kommt dann wahrscheinlich auch der angesprochene PDF-Reader von Adobe zum Einsatz. Was noch alles geplant ist, kannst du hier lesen.
Den Source Code kann man ab sofort ziehen und es empfiehlt sich, git auf dem PC zu haben, um regelmäßig die Updates zu checken. Auch erste Builds gibt es, bis aber die Hersteller die Updates Over-the-Air versendet haben, kann es noch dauern. Die unterstützen Geräte findest du hier.
Maps: Google bringt 3D Look nach Deutschland
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Bereits seit 2007 gibt es in einigen Städten Gebäude ab einem bestimmten Zoom-Level in “3D”. Nun hat Google mindestens zwei deutsche Städte hinzugefügt.
In Berlin und München gibt es nun einen Großteil der Gebäude in “3D” auf Google Maps.
thx to: Frank







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