Calendar

Google hat damit angefangen das neue Design für den Google Calendar unters Volk zu bringen. Es lehnt sich stärker an den Google Reader und Google Docs an und steht auch bei Google Apps so zur Verfügung. Bis das neue Design bei allen Nutzern aktiviert ist, wird es sicherlich noch einige Tage dauern.

Das Design war bereits vor rund drei Monaten aufgetaucht. Laut Google gibt es derzeit lediglich einen Unterschied zum bisherigen Design: Der Link zur Aufgabenliste ist verschwunden. Diese erscheint wenn man auf den Kalender Tasks bzw. Aufgaben klickt. 

Neu ist aber auch, dass man für die Kalender nun aus 42 Farben wählen kann. Bisher waren es lediglich 21.

Neues Google Calendar Design
Eurovision Song Contest

Wie bereits vor einem Jahr hat Google eine Infoseite veröffentlicht, die den Gewinner des Eurovision Song Contest prognostizieren soll. 2009 lag mal richtig. Aktuell führt Lena Meyer-Landrut mit Abstand vor Georgien und Schweden. Die Liste umfasst alle 39 Teilnehmer und wird regelmäßig aktualisiert. 

Zu jedem Kandidaten kann man sich auch das offizielle Video mit nur einem Klick ansehen. Die Rangliste basiert auf den Suchanfragen bei Google und erfolgt nach dem Muster 'ein bis zwölf Punkte', wie beim echten Song Contest. Es zeigt tagesaktuell wie viele Punkte jeder bekommen würde, wenn heute das Finale wäre. 

Einen Unterschied zum echten Eurovision Song Contest gibt es allerdings: Bei diesem werden 50% der Bewertung von einer professionellen Jury getroffen, was Google (leider) nicht vorhersagen kann. Dass die Prognose aber dennoch richtig sein kann, zeigte sich 2009. Das Prognose-Tool tippte auf den Norweger Alexander Rybak und er gewann tatsächlich. Google achtet aber auch auf eine andere Regel des Eurovision Song Contest: Kein Land darf für sich selbst abstimmen. Suchanfragen für Teilnehmer aus dem eigenen Land werden deshalb ausgefiltert. So wird eine Suche nach Lena bzw. Lena Meyer-Landrut aus Deutschland nicht in das Ranking einfließen.

Das Gadget lässt sich per HTML-Code einbinden und auch bei iGoogle hinzufügen. 

 » Infoseite

Google I/O 2010

Nicht ganz mehr zwei Tage und die Google I/O geht los. Wir haben euch schon berichtet, was es auf der Google I/O an Sessions und Events gibt. Heute wollen wir kurz beleuchten, was auf den Keynotes zum Vorschein kommt und was die Google I/O (wahrscheinlich) an Neuerungen dalassen wird.

100%: Android 2.2 "FroYo" - das neue Android - dass es in der Keynote vorgestellt wird, ist so gut wie sicher; es bringt Adobe AIR und Adobe Flash mit

93%: "Google TV" von Sony, Intel und Logitech - Sony spielt den Hauptpart, Intel steuert Prozessoren bei, Logitech die Tastatur-Fernbedienung und Google das spezielle Betriebssystem; heute bestätigt (Insider) "Financial Times" erneut: Es kommt bei der Google I/O

70%: "Google Tablet" von Adobe oder Verizon? - oder vielleicht Beides? - ein Tablet wird sicher vorgestellt, unklar ist jedoch in welcher Art - vielleicht wird es aber noch später präsentiert...

• 65%Google Buzz API - Die API von Buzz wird um die angekündigten Features erweitert.

65%: Google Chrome OS Final - Es könnte sein, dass Google das neue Chrome OS Final vorstellt. Acer will ja schon Anfang Juni etwas in den Händen halten. Das wäre dann 1 1/2 Monate vor dem offiziellem Release (R8)!

50%: VP8 wird Open Source - Gut möglich, dass Google seinen Videocodec von On2 endlich Open Sourced

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Und was denkt ihr so? Was kommt auf die Google I/O?
Street View

Die Sache rund um die Erfassung von WLAN-Daten während der Street View-Fahrten hat für Google möglicherweise auch juristische Konsequenzen. Eine erste Anzeige liegt bereits vor.

Der Jurist Jens Ferner aus der Nähe von bei Aachen hat heute bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Strafanzeige erstattet. "Sinn der Aktion ist es, das Thema rechtlich abklopfen zu lassen", sagte er der dpa. Für Google ist der Datenschützer von Hamburg zuständig. Die Behörde wollte sich heute nicht äußern. Ein Sprecher sagte nur, dass man mit Google spreche. Es wird allerdings für morgen eine Erklärung erwartet.

Die von Google erhobenen Daten sind nur Bruchstücke von Nutzdaten, da man fünf mal pro Sekunden den Empfangskanal gewechselt hat. Verschlüsselte Netzwerke wurden nicht erfasst. 
Street View

Bevor es wieder Kritik hagelt, löscht Google die ersten versehentlich aufgenommenen WLAN-Daten. Dabei handelt es sich zunächst um Daten aus Irland. Die anderen Länder sollen bald folgen. Bei der Street View-WLAN-Daten-"Panne" wurden rund 600 Gigabyte an Daten gespeichert. 

Google hat sich keinen guten Namen gemacht, als am Sonnabend herauskam, dass bei den "WLAN-Fahrten" auch WLAN-Nutzdaten-Fragmente gespeichert wurden. Dies versucht Google jetzt wenigstens etwas ins Positive zu kippen, indem es die ersten Daten löscht.

Heute wurde damit angefangen, die ersten Gigabytes an Daten aus Irland zu löschen. Dabei kommt ein Dritter (externer Gutachter) zu Hilfe, der den Prozess begleitet und Google beobachtet. In den weiteren Street View-Ländern werden Rücksprachen mit Verantwortlichen aus Regierung und Datenschutz gehalten, um die Sachlage zu beurteilen und danach die Löschung einzuleiten. Laut der Presseagentur DPA soll es bereits am morgigen Dienstag eine Mitteilung geben und über das Verfahren verhandelt werden.

Google hatte zunächst beteuert, bei den Street View-Fahrten nur MAC-Adressen und SSID's aus WLAN-Netzen zu speichern. Am vergangenen Samstag stellte sich aber heraus, dass auch Payload (WLAN-Nutzdaten) aus den "WLAN-Fahrten" hervorging. Um den "Medienzirkus" und das fälschliche "Datenpanne" schreibt GoogleWatchBlog in der Kolumne: "Das Medienecho der 'WLAN-Panne'".
Talk

Google Talk kennen wir als kleinen Zusatz für Google Mail. Es ist praktisch, dass man mit Talk auch Telefonieren und Videokonferenzen halten kann. Jetzt möchte Google wissen, wie gut die Gesprächsqualität war und möchte demnach seinen Service verbessern.

Google Talk: Bewerten Sie die Gesprächsqualität
Google nähert sich langsam dem Audio-Visuellem Desktop-Service Skype und so wurde zuletzt davon berichtet, dass es bald Videokonferenzen geben wird, bei denen man mehr als nur einen Gesprächspartner haben kann.

Nun kommt der nächste Schritt, der aber weniger mit Skype als viel mehr mit ihrem eigenen Wohlwollen zu tun hat. Man soll Google jetzt Feedback über die Gesprächsqualität geben und so hat man das 5-Sterne-Systeme in den Chat integriert.

Desweiteren hat man ausführlich die Möglichkeit, die Qualität zu bewerten. So hat man Optionen, ob etwa das Audio kratzig, ob es Echos gibt oder das Video eingefroren war. Damit möchte man bei Google natürlich herausfinden, wie gut die Google Talk-Integration funktioniert.

Google Talk: Bewerten Sie die Qualität des Gespräches

Many thanks an den Benutzer Bruno, der das neue Feature entdeckt hat!
 


YouTube ist heute offiziell 5 Jahre alt geworden. Happy Birthday, du tolles Videoportal! Auf dass du weitere 5 Jahre uns mit den Besten Internetvideos beglückst!

Eigentlich war ja der Geburtstag schon vor zwei Wochen, aber heute feiert YouTube dann noch einmal offiziell seinen Geburtstag.

Zum fünften gibt es reichlich Clips und einen eigenen Channel, indem die ganze Welt YouTube zum Geburtstag gratulieren kann! Es gibt auch ein kleines Video zu Geburtstag:


Doch was sind 5 Jahre?
5 Jahre sind Google, damit verbunden auch Werbung, den ersten Rickroll (der schon leider gelöscht wurde), das ist YouTube Mobile, YouTube in Deutschland, damit aber auch GEMA, das sind Insight-Statistiken, Livestreams, geniale Werbeaktionen, 16:9, HD und zuletzt 3D sowie automatische Untertitel.

Wer YouTube erst seit einiger Zeit kennt, der wird sich auch fragen, was dieses Videoportal ausmacht. Die netten Grafiker von Google haben uns da mal eine schöne Historie in Form einer Timeline designet. Meilensteine einer YouTube-Geschichte!

YouTube Timeline: Meilensteine eines Videoportals


Seit fünf Jahren liefert YouTube Clip-Inhalte und Live-Übertragungen über die ganze Welt! 200 Länder und mehr dürfen sich täglich auf mehr als 1500 Videos freuen. Und auch Techniken wie HD, 3D, automatische Untertitel sind erst durch YouTube Serienreif geworden. 15 Minuten verweilen die Nutzer täglich auf der dritt-meistbesuchtesten Website der Welt!

Herzlichen Glückwunsch! Alles Gute, YouTube!
Search

Viele von euch kennen sicher schon die Google-Funktion, dass man rechnen oder umrechnen kann. Viele kennen auch schon die Schnellfunktionen, damit man bspw. direkt Orte ansteuern kann. Google hat im Januar das "Answer Highlighting" vorgestellt und geht jetzt noch einen Schritt weiter: Fakten bzw. Antworten sollen direkt mit Quell-Verweisen angezeigt werden - keine unnötigen Infos mehr - nur Antworten. 

Damit in Zukunft das Image von Google noch besser klappt, hat ja Google im Januar damit begonnen, Webseiten zu verstehen. Wikipedia bspw. liefert seine Infos in Tabellen und in einem Text-Absatz aus. Daraus lassen sich schon grundlegende Informationen stricken. Aber hat jede Webseite seine eigenen Vorstellungen und so hat Google geschafft, was Wolfram Alpha bereits schaffte: Eine Methode, um Antworten zu finden. Erstmal wurden sie nur fett dargestellt, jetzt geht man einen Schritt weiter.

Antworten direkt im Suchergebnis - mit QuellenangabenGoogle zeigt direkt an, welche Information man haben möchte. Sucht man nach Geburts- oder Todesdaten, so ist es klar, dass die Wikipedia oder - wie in diesem Fall die IMDB - eine andere Webseite befragt wird. So können etwa andere Informationen herausgesucht werden: "Wie hoch ist die Zugspitze?" - "Wie lange braucht man von Leipzig nach Berlin?" - "Wann findet das nächste 'Ich+Ich'-Konzert statt?" und so weiter. Damit der Benutzer aber noch einmal prüfen kann, was ihm die Suchmaschine vorlegt, gibt es Quellenangaben.

Antworten direkt im Suchergebnis - Quellenangaben
Google möchte also auf Gleichstand mit Wolfram Alpha. Dafür sucht die bekannteste Suchmaschine das einfachste Format aus: Eine Zeile, nicht mehr als 200 Zeichen, das Auge nimmt nur das wahr, was hervorgehoben wird. Dieser Schritt war - auf lange Sicht gesehen - vorhersehbar und gehört zum unausweichlichen Portfolio von Google.

Außerdem hat man die Möglichkeit, Feedback zu geben. Wenn eine Suche nicht stimmt, dann muss natürlich der Algorithmus verbessert werden. Das Antwort-Feature soll bis zum Ende der nächsten Woche in der weltweit englischen Suche verfügbar sein, bei einigen Usern eventuell länger.

Neue Squared-Funktion: "Irgendwas Anderes"
Squared

Es klingt wie ein kleines Spiel, welches Google sich da ausgedacht hat, jedoch steckt dahinter eine bewährte Technik, die des Vorschlagens von Google Squared. Dieses sucht jetzt relevante Begriffe heraus und zeigt sie in der Sidebar von Google an. Aber gilt auch hier: Nur im englischen Google.

Squared sucht etwas Anderes
» Google Blog
Street View

Am gestrigen Sonnabend informierten wir, dass bei den "WLAN-Fahrten" um Street View auch Nutzdaten gespeichert wurden. Diese Panne sei ein Irrtum gewesen und werde unter genaue Beobachtungen geraten. Viele Medien haben darüber berichtet, allen voran die Print- und Onlinemedien. Wir haben aufgedröselt, wie die Meinungen zu dem Debakel sind.

Peter Schaar; Blogeintrag "Google erfasst „versehentlich“ Inhalte der WLAN-Kommunikation": 
Alles war also ein Versehen, ein Softwarefehler! [...] Folgt man dieser Erklärung, heisst dies: Die Software wurde eingesetzt, ohne dass sie vorher hinreichend getestet wurde. [...] Erst als der Hamburgische Datenschutzbeauftragte sich nicht mit den Erklärungen des Unternehmens zufrieden gab und den Code und die Daten sehen wollte, fiel dem Unternehmen sein Missgeschick auf.
[...]
Das Unternehmen hat jetzt die Chance, die Kritik zu entkräften, [...] Nur so wird sich klären lassen, ob es sich um die systematische Verletzung des Datenschutzes oder eben nur um eine kleine Fahrlässigkeit gehandelt hat.
Kontra Street View: Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar über eine Panne, die erst neulich entdeckt wurde und erst bekannt gegeben wurde, nachdem das OK für Street View kam.

FAZ.net; "Schlamperei oder Vorsatz?": 
Allgemein anerkannt ist, dass Google über viele der besten Programmierer der Welt verfügt. Die Software der Street-View-Fahrzeuge wurde angeblich vor dem Einsatz getestet, auch hinsichtlich des Datenschutzes. Und doch soll jahrelang niemandem aufgefallen sein, dass aus Versehen hunderte Gigabyte an Nutzdaten erhoben wurden?
Kontra Street View: FAZ begründet die Unglaubwürdigkeit mit der Mensch-Maschine-Theorie; Google ist unfehlbar, obwohl es auch nur Menschen sind.

Tagesspiegel.de; "Google liest mit": 
Der Fall macht erneut deutlich, wie groß Googles Macht – und wie wichtig auch die Verschlüsselung privater Funknetze ist.
Objektiv: Sowohl Google als auch die Nutzer der offenen WLAN-Netze bekommen ihr Fett ab.

ZDF "heute"; "Google nach Datenpanne in Kritik":
Objektiv, aber leider als Aufhänger für die ganze Sendung. Es sieht sogar so aus, als gäbe es keine wichtigeren Themen.

ARD "Tagesschau"; "Jahrelange Aufzeichnung persönlicher Nutzerdaten bei "Street View"-Erfassung":
Sehr objektiv

Rhein-Zeitung-Blog; "Der Böse Google hat nur geraucht – nicht inhaliert!":
Wer nicht imstande ist, ein paar Einstellungen an seinem WLAN-Gerät zu tätigen, der sollte darauf verzichten und sich ein Kabel legen [...] Die ganze Aufregung um die erfolgreiche und viel Nutzen stiftende Internetfirma – die zugegeben zu oft zu leichtfertig oder blauäugig mit dem sensiblen Thema Datenschutz umgeht – ist wieder mal ein Sturm im Wasserglas. Doch gut geeignet, um mit populistischem Geschwätz von wichtigeren, hausgemachten Problemen abzulenken.
Pro Street View: Die Anwender sind klar Schuld und die Politiker wetzen ihre Probleme auf Google ab...

Jörg Schieb, WDR; "Die Sache mit der Glaubwürdigkeit":  
Richtig schlimm ist, dass Google offensichtlich nicht mal selbst weiß, welche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden - und das ist dann doch mehr als nur bedenklich. Das ist eigentlich ein Skandal. [...] Immerhin hat Google sein Vergehen in einem Blogeintrag selbst zugegeben. [...] Denn da fragen sich natürlich nicht nur Laien, sondern auch Daten- und Verbraucherschützer in aller Welt: Welche Daten speichert Google noch - ob nun versehentlich, wissentlich oder willentlich!?
Kontra Street View: Google soll seine Unternehmenspolitik grundlegend ändern. Wenn selbst Google nicht weiß, was sie speichern, wer dann?

Wall Street Journal; "Google sagt, dass es versehentlich Nutzdaten gesammelt hat":
"Es ist ein weiteres Beispiel, wie dieses Unternehmen nicht die Gewalt über diese Unmengen an Daten hat", sagte Jeff Cheaster [...] Center for Digital Democracy. 
Sehr objektiv, mit einem unabhängigen Berater vom Zentrum für Digitale Demokratie

gulli.com; "Street View: WLAN-Scans griffen auch Nutzdaten ab": 
Mit dieser Tat dürfte das Vertrauen in Google einen erneuten Tiefpunkt erreicht haben. Auch wenn es sich bei den gesammelten Daten nur um einzelne Fragmente handelt. Verschlüsselte Daten (bspw. HTTPS) seien nicht erfasst worden. Wie der Sprecher mitteilte, nehme Google den Vorfall jedoch sehr ernst.
Objektiv bis zum letzten Absatz, dann Kontra

Caschy's Blog; "Google WLAN": 
die meisten aktuellen Router werden werksmäßig bereits mit aktivierter Verschlüsselung ausgeliefert. Wer ein offenes WLAN betreibt, ist selber schuld und hat wahrscheinlich ganz andere Probleme als ein vorbei fahrendes Auto von Google. Nämlich jeden anderen, der in seinem Umfeld wohnt und böse Absichten hat.
Pro Street View: WLAN-Nutzer sind in der Verantwortung, nicht Google.

Chromoid; "Google Street View: Ein paar WLAN-Daten mehr":
Es hört sich überhaupt nicht nach einem Datenskandal an, eher nach einer technischen und organisatorischen Panne [...] Aber auch wenn niemand etwas mit den aufgefangenen Datenschnipseln hätte anfangen können [...] Andere sammeln weiter: [...] Natürlich werden solche Daten auch weiterhin gesammelt. Das darauf spezialisierte Unternehmen Skyhook Wireless macht es weltweit und auch in Deutschland. Auch das öffentlich geförderte Fraunhofer-Institut IIS ist seit Jahren damit beschäftigt, ohne dass jemand darin datenschutzrechtliche Probleme gesehen hätte. Es sind öffentlich ausgestrahlte Daten der Access Points.
Pro Street View: Eine ziemlich kontroverser Kommentar an die Medien und an die Politiker, die Google scheinbar als ihre Hauptaufgabe sehen.

Kristian Köhntopp; "Wie man aus Versehen WLAN-Daten mitschneidet":
Insofern ist die Erklärung für den Ablauf der Dinge, die Google uns gibt, schlüssig und plausibel. [...] Alles in allem finde ich das recht gut nachvollziehbar und geradezu vorbildlich gehandhabt, und verstehe die Hysterie und das Fingerzeigen in der Berichterstattung nicht. Oh, und falls einer von Euch noch ein ungesichertes WLAN am Laufen hat ohne AP-Betreiber zu sein - oder über ein beliebiges öffentliches Netz noch unverschlüsselt kommuniziert: Bitte ändert das. Wir haben 2010 und nach dem BGH-Urteil ist das sowieso... leichtsinnig.
Pro Street View: Sehr detaillierte Analyse der Situation. Wirklich jedes kleinste technische Detail wurde hinterfragt. Die Meinungen (z. B. vom "SPIEGEL") auseinander genommen und daraus einen sehr lesenswerten Blogeintrag gebastelt.

vowe dot net; "Wer hat Angst vorm Butzemann?":
Google fährt also mit Autos durch deutsche Städte, um die Mails von Leuten abzuhören, die zu blöd sind, ein WLAN abzusichern. Also nicht die ganzen Mails, sondern die Pakete die binnen der 0,2 Sekunden zufällig übermittelt wurden, in denen das Auto vorbeifuhr. [...] Statt die Position, nicht die Daten, bei Skyhook zu kaufen, will Google die Daten nun selbst erfassen, wenn sie sowieso die Häuser abfotografieren. [...] Wer so ein offenes WLAN betreibt, ist nicht so sehr in Gefahr, von Google "abgehört" zu werden, sondern eher von seinem Nachbarn, der ein größeres Interesse daran haben könnte, was man so hinter seinen Gardinen treibt.
Pro Street View: Volker Weber über die "Dummheit" von WLAN-Netz-Betreibern

Vielen Dank an Pro Google Street View für einige Quellen!

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Zum Schluss sei noch gesagt: Das waren noch lange nicht alle Kommentare und Nachrichten zu diesem Thema. Nur die wichtigsten, die erwähnenswert sind. Nun zu unserem meinem kleinen Kommentar (muss nicht unbedingt dem der ganzen Redaktion entsprechen):

Google Street View - Ein Dienst, der Schlagzeilen wie kein Zweiter macht. "Ohh, die böse Datenkrake möchte unser Privatleben erschnüffeln und schickt seine Drohnen los", höre ich immer wieder aus allen Ecken. Das ist aber nicht ganz richtig, denn Google setzt sich dafür ein, dass es in Zukunft mal voran geht. Wenn mir in 5, vielleicht 6 Jahren jemand sagt "du, ich hab da einen Service, der zeigt mir Straßen in 3-D an", dann sag' ich dem natürlich: "Das hat Street View schon vor 8 Jahren gemacht". Hier geht es nicht darum, wer die größte Sammelleidenschaft hat, sondern wie man die Welt am Besten in diese Kiste bekommt, wo ihr grade lest, die sich Internet nennt.

Wer bitte nicht im Street View landen möchte, der kann ja gerne das Google-Formular nutzen, welches demnächst schon uns erfreut, und widersprechen. Das geht auch per Post (ja, wir vom GwB haben das schon oft erwähnt). Bleibt nun die Frage: Was veranlasst Google dazu, WLAN-Netze mitzuschneiden und dann auch noch Inhalte dieser WLAN-Fahrten. Die Frage lässt sich schnell beantworten, wenn man sich Unternehmen, wie Skyhook Wireless anschaut. Eigentlich eine unscheinbare Firma, die an Apple verkauft. Betrachtet man das aber näher, sieht man, dass Skyhook WLAN-Netze erfasst, um ebenso - ohne GPS-Daten - an den Standort zu kommen. Würden wir davon ausgehen (nein, ich möchte nichts unterstellen), dass Skyhook nebenbei in offene Netze eindringt, um bspw. nach Hause zu telefonieren, dann wäre das bestimmt nicht schlimm; die Firma würde es ja für sich tun. 

Ich möchte hier Googles WLAN-Sammelei nicht gut heißen, ich möchte aber auch mal klar machen, was das eigentlich heißt: Google hat gezeigt, wie viele offene WLAN-Netze es gibt. Bei einer Größe von 600 GB an Nutzdaten-Fragmente und 5 WLAN-Netze pro Sekunde kommen nicht viel (brauchbare) Daten an. Dennoch wird ein riesiger Medienzirkus veranstaltet und Google als Buhmann hingestellt, der seine Technik nicht im Griff hat. Und das alles geschieht, um scheinbar von Problemen abzulenken, die im Moment sehr viel wichtiger sind. Und statt den Bürgern Schulungen anzubieten, haut man noch richtig auf Google. Also surft der Nachbar oder die Tochter von der aus dem 3. Stock fröhlich und munter weiter, weil war ja nichts gewesen - Google war ja der, der das WLAN-Netz offen hatte.

Die "Panne" zeigt ganz deutlich: Die Medien reißen sich um jede News, die sie bekommen können. Anstatt die Bürger für mehr Sicherheit aufzurütteln, wird der Bösewicht Google davor geschoben. Das alles wäre nicht passiert, wenn viele Leute gleich ihr WLAN verschlüsselt hätten. Dann können auch keine IIS-Assistenten der Fraunhofer oder keine Skyhook Wireless-Leute an die Daten. Echt traurig. Ich finde, langsam muss mal richtig die Bombe platzen; warum machen sich unsere Verbrauchermagazine, -schützer und Datenschützer nicht einmal auf den Weg nach offenen WLAN-Netzen?

Street View Google hat einen grundlegenden Fehler begangen. Zunächst hat man die Medien getäuscht, indem man sagte, dass keine "Payload"-Daten (also Datenpakete) gespeichert werden, sondern nur MAC-Adressen und SSIDs. Dies berichtigte Google in einem sehr entsetzlichen Blogeintrag; es sei "ein Irrtum" gewesen, denn man speichere knapp 600 Gigabyte an Daten. Das gefällt der Bundesregierung ganz und gar nicht. Man hatte im April noch groß geschrieben, dass die Autos nur WLAN-Daten speichert, die man von außen einsehen kann. Jedoch war dies nicht ganz richtig, wie man heute im Google-Blog bedauert: "Aber jetzt ist klar: Wir haben versehentlich Payload-Daten-Proben von offenen (z. B. nicht Passwort-geschützten) WLAN-Netzen gesammelt, obwohl wir diese Daten nie irgendeinem Google-Produkt verwendet haben", so könnte man sehen, dass sie in das WLAN-Netz eingebrochen sind, um sich die Daten zu angeln. Allerdings haben sie immer nur Fragmente gesammelt, wie es weiter heißt, "... wir haben nur Daten-Fragmente vom Payload gesammelt, weil: Unsere Autos sind unterwegs; jemand müsste das Netzwerk benutzen, wenn das Auto vorbeifährt; und unser In-Car-Equipment wechselt den WLAN-Kanal automatisch und ruckartig fünf mal in der Sekunde. Außerdem sammelten wir Information nicht, die über sichere, Kennwort-geschützte WiFi-Netzwerke reist." Google gibt die Verantwortung auf einen Software-Entwickler ab: Der Soll 2006 an einem experimentellen Code gearbeitet haben, der alle Arten von WLAN-Daten aufzeichnet. Jedoch hat keiner überprüft, ob auch Payload aufgenommen wird und so ging das Debakel los. Damit nicht noch mehr Schaden mit diesen Daten angestellt wird, möchte Google aber so schnell wie möglich, die riesigen Datenmengen beseitigen und möchte vorsorgen. Dazu trennt Google die Street View Autos vom Netzwerk. So kommt erstmal keiner an die Daten. Dann sollen die Daten so schnell wie möglich gelöscht werden. Außerdem sollen Dritte an Google's Hand, die den Prozess weiter überwachen, damit "Google vertrauenswürdig" bleibt. Damit Google auch noch seinen Kopf behält, hat man im selben Atemzug die Erwähnung von Google Search in SSL gebracht. Diese soll nächste Woche starten und als erste Suchmaschine der Welt standardmäßig SSL aktiviert haben. Die Sache hat einen richtig derben Nachgeschmack, denn Google hat Behauptungen aufgestellt, die gar nicht richtig waren. Das kommt auch bei der Bundesregierung sehr schlecht an und ein Sprecher von Ilse Aigner (wir erinnern uns an den Street View-Deal) zeigt sich erbost gegenüber Google und fordert die Politik auf, etwas dagegen zu unternehmen. So sagte ihr Sprecher gegenüber dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL: "Nach den uns bisher vorliegenden Informationen ist Google über Jahre offenbar illegal in private Datennetze eingedrungen", die Vorgänge seien "alarmierend" in jeder Hinsicht. Für Google "ist Datenschutz" "ein Fremdwort", so Eichle (Sprecher von Aigner). Man werde diesen Fall "nicht auf sich beruhen lassen". Auch Aigner selbst hat sich nochmals gegenüber SPIEGEL ONLINE geäußert: "Es ist befremdlich, wenn ein Konzern wie Google auf mehrfache Nachfrage einräumen muss, dass er selbst nicht weiß, welche Daten er von Bürgern gesammelt hat", und der Sprecher fordert, dass alle Karten auf den Tisch gelegt werden müssen und Google endlich zugeben muss "welche Daten bei Street View erfasst, gespeichert, vernetzt und vermarktet werden". Aigner selbst findet die Google-Informationspolitik "schwer erträglich" und fordert mehr Offenheit für die Bürger. Google hat Zugeständnisse gemacht und bedauert diesen Vorfall. Aber auch als Bürger schwindet langsam das Vertrauen in den Suchgiganten. Google hat nicht mit offenen Karten gespielt und wird dafür jetzt bestraft. Was dem Konzern aber als Pluspunkt anzurechnen ist, ist die Tatsache dass man wenigstens zu einer Stellungnahme im Blog bereit war und Fehler eingesehen hat. Oft genug sieht man bei Firmen, dass Daten-Skandale und Lecks einfach der Öffentlichkeit überlassen werden; man antwortet einfach nicht auf Presse-Schreiben oder spielt es als Eklat bzw. Fauxpas herunter. Google muss sich jetzt aber der genauen Begutachtung der Regierung unterstellen, wenn Street View wirklich online kommen möchte. Es ist aber abzusehen, dass die Bundesregierung und die Bürger noch misstrauischer werden und weiter nachbohren.
Die Kurzmeldungen, heute mit: Update im Chrome Dev Channel, Updates in .NET-Bibliothek für Analytics API, OSAPI für iGoogle, Studenten bekommen gratis Google Voice Einladung und Google demnächst als erste Suchmaschine mit SSL. Update im Chrome Dev Channel Das neue Dev-Release bringt Bugfixes mit. So wurde das http-Strip-Feature gefixt, wenn man nun einen Hostnamen nicht vollständig kopiert, wird das http:// nicht mitkopiert. Unter Windows wurden die Vorschläge für besuchte Seiten angepasst, sodass sie nicht mehr abgeschnitten werden. Unter Linux wurde das Font-Rendering und das Copy&Paste bei http://-Strip vergessen. Bekannte Fehler sind: Einige Formulare lassen sich nicht per Enter absenden; wird bald nachgeholt. Updates in .NET-Bibliothek für Analytics API Die .NET Data Client API wurde jetzt soweit fertig gebracht, dass .NET-Anwendungen auf die AnalyticsExportAPI zugreifen können und so z. B. Account- oder Daten-Feeds abrufen können. Außerdem werden alle Services jetzt in Verbindung mit .NET unterstützt. OSAPI für iGoogle iGoogle spricht jetzt auch OpenSocial-API, das heißt man kann Anwendungen für iGoogle ganz easy mit der OpenSocial-Spezifikation basteln. Studenten bekommen gratis Google Voice Einladung Google schmeißt Google-Voice-Invites für alle Studenten raus. Man soll seine E-Mail-Adresse (endet bei Studenten auf .edu) in das Formular eintragen und innerhalb von 24 Stunden bescheid bekommen. Allerdings ist auch hier: Nur USA! Google demnächst als erste Suchmaschine mit SSL SSLGoogle wird als einzige Suchmaschine nächste Woche einen SSL-Support einführen, dies gab man mit einer erschütterlichen Meldung bekannt (wir berichten heute i. L. d. T.) (Bericht). Damit ist Google die erste Suchmaschine, die standardmäßig auf SSL setzt und so zur Datensicherheit der Nutzer beiträgt.
Building Maker

Im Halbfinale gab es fünf Finalisten, die alle um die Gunst der Jury buhlten. Aber es ist ja bekanntlich so, dass nur einer diesen Wettbewerb für sich entscheiden kann. Und der Gewinner-Stadt(teil) heißt Barranco in Lima/Peru. Sie erhält demnächst 10.000$.



Der Gewinner steht fest: Jorge De Albertis, 38 Jahre, Peru. Er hatte die Stadt Lima/Peru bzw. den Stadtteil Barranco mit dem Google Building Maker designet und eingereicht. Im April kam er unter die ersten 5 Halbfinalisten und musste sich einen Monat messen. Jorge ist außerdem Musiker, er spielt Keyboard, hat ein kleines Studio und organisiert Konzerte. Er sitzt seit 2007 am Projekt, wie er Google erzählt: "Ich hab 2007 mit SketchUp angefangen, als ich gebeten wurde, für eine Bühne eines Rockkonzerts zu designen und ein Konzert-Partner wollte unbedingt SketchUp benutzen. Seitdem hab ich nie wieder aufgehört, SketchUp zu benutzen und es ist das einzige 3D-Programm, das ich jemals angefasst habe."

Die 10.000$ sollen in den Bildungsbereich fließen. Google wird später in diesem Jahr nach Barranco reisen und davon überzeugen.

Wir danken Jorge für die vielen tollen Impressionen aus Barranco!
Nexus One

Google stellt den Online-Shop von Nexus One demnächst ein. Das Unternehmen begründet dies mit den geringen Verkäufen und verweis auf den Service, den man im Laden bieten kann. Weiterhin arbeitet man an Einzelhandelsverträgen, die das Nexus One in die Läden bringen soll.

"Während die weltweite Einführung Androids unsere Erwartungen übertroffen haben, hat es der Webshop nicht", wenn so ein Blogpost geschrieben wird, ist es schon ein herber Rückschlag, der als Auslöser gelten muss. Google zieht seinen Online-Shop für das Nexus One zurück - und möchte sich auf interessantere Gebiete wagen: "Um das Nexus One in mehr Läden dieser Welt zu bekommen, folgen wir dem Modell der Europäer, wo die Partner das Nexus One in existierenden Geschäften vertreiben", so Andy Rubin, "Wenn wir einmal die Verfügbarkeit der Nexus One in Geschäften erhöht haben, können wir auch den Verkauf im Onlineshop einstellen und wir werden den Online Shop als Schaufenster zum realen Schaufenster nutzen".

Also wird man sich das Nexus One wahrscheinlich ansehen können, mit 3D oder Ähnlichem, aber kaufen geht dann nur im Laden vor Ort. Damit hat Google natürlich ein Problem weniger und muss sich nicht noch um dieses Segment bemühen. Hoffen wir, dass das Nexus One in Zukunft auch weiter von der Ladentheke geht, wenn auch nicht Online.
Translate

Google Translate kann jetzt 5 weitere Sprachen übersetzen. Damit kommt Google auf eine erstaunliche Zahl von 57 Übersetzungssprachen. Bereits im letzten Jahr hatte man weitere Sprachen hinzugefügt.

Wir erinnern uns: Im März lernte Translate und Google Haitianisch. Dann kamen im April die virtuellen Tastaturen. Wir haben euch eine Einführung in Transliteration gegeben und heute gibt es fünf weitere Sprachen im Google-Sprachschatz. 

5 neue Sprachen

Hinzugefügt wurden Azerbaijani, Armenisch, Baskisch, Urdu und Georgisch. Damit kann Google Translate nun 57 Sprachen, mitinbegriffen die 6 ALPHA-Sprachen. 

Die ALPHA-Sprachen stehen nur dem englischen Google Translate zur Verfügung. 
Chrome OS

Lange schwieg man zu Google Chrome OS, jetzt hat Chromium einige Konzepte zum User-Interface vorgelegt, die sich wirklich sehen lassen können. Zudem gibt es Gerüchte, dass es wohl Acer-Netbooks im Juni geben wird, die mit Chrome OS laufen. Hier ein kleines Update.

Acer will im Juni mit Verkauf von Chrome OS-Netbooks beginnen

Angeblich soll es zur Computex Taipei-Show eine Vorstellung seitens Acer geben und die neue Netbook-Reihe mit Chrome OS auf der Theke stehen. Es könnte auch auf Smartbooks hinauslaufen, sagt die Quelle, jedoch ist nichts Genaueres bekannt. In der Zwischenzeit seien auch Gerüchte über Samsungs-Smartbooks und nVidia Tegra 2 aufgetaucht.

Möglich wäre es, immerhin ist Google OS ein Multi-Plattform-OS, welches sowohl auf Desktops, als auch auf ARM's läuft. 

Wie sieht es mit Google OS derzeit aus?

Währenddessen treiben die Entwickler ihr Projekt weiter voran. Aktuell ist die Frage, in welchen Sprachen (Eingabe) das Google Chrome OS daherkommt. Unterstützt werden soweit alle Sprachen, bleibt nur noch die Frage, was "v1.0FR" heißt. TechCrunch tippt auf "Final Release", also das erste richtig offizielle Release (Ready to manifacture), welches an die Hersteller rausgeht. 

Die aktuelle Version ist 0.7.41.0 und kommt mit Google Chrome (als Browser) in Version 6.0.401.0 daher (wir berichteten). R8 sollte für Ende Juni geplant sein. Welches da an Acer rausgehen soll, ist unklar. Wahrscheinlich benutzen sie ein unfertiges Chromium OS und schieben das fertige Final Release nach.

TechCrunch hat auch interessante Fakten zum aktuellen Status gepostet, so ist alles noch sehr verbuggt, aber man arbeitet sehr hart an der Entwicklung:
  • Das Ziel ist es, von der Boot-Power bis zum Login-Screen 5 Sekunden zu erreichen
  • Letzten Monat wurde Cloud Print angekündigt, vor zwei Tagen ist es in Chrome OS eingeflossen 
  • Trackpad-Gestern soll es geben, sodass man mit 2 Fingern scrollen kann - ist seit Monaten buggy (TC) 
  • Chrome OS Themen (wie die in Chrome) 
  • R8 wird die erste Version für die Hardware-Hersteller sein. Erinnerung: R8 sollte Ende Juni kommen 
  • Es wird eine Compact-Navigation geben (Screenshot), allerdings nicht im ersten Final Release 
  • Es wird möglich sein, Dateien zu öffnen (auch buggy, Screenshot
  • Es wird viel Arbeit geben, um es auf x86 und ARM anzupassen 
  • Es ist die Rede von UMTS (3G), was auch USB-Sticks und Treiber beinhaltet
  • Der Mediaplayer - und auch der ist buggy  
Neben diesen Dingen, gibt es auch beim Login-Screen ein paar Neuerungen: Screen 1, Screen 2

In Zukunft?

Wird es noch schöner aussehen. Chromium hat offiziell ein Paar Konzepte zur Usability veröffentlicht. Wir gehen alle ein wenig durch und erklären euch, was ihr erwarten könnt.



Window Management
Bei einem Betriebssystem ist die Anordnung der Fenster genau so wichtig, wie die Funktionalität. Windows kann es schon seit Vista und Ubuntu und co. haben auch schon 3D-Fenster-Spielereien (Compiz). Chrome OS möchte aber nicht mit 3D-Effekten glänzen, sondern eher mit einer Art iTunes Cover Flow.

Window Management bei Chrome OS

Man hat eine Art 2.5D-Space und zieht seine Fenster mit der Maus, den Fingern oder über andere Eingabemethoden nach links oder rechts. Wenn man sein Lieblingstab gefunden hat, klickt man nur noch drauf.
 
Window Management bei Chrome OS

Window User-Interface-Variationen
Nicht nur das Design sieht gut aus, auch die Anordnung lässt sich - je nach Gerät - ändern. So schlägt Chromium die Standard-Omnibox-Ansicht, die oben besprochene Compact Navigation, eine Sidebar-Navigation sowie eine Touchscreen-Navigation vor. Aber nur bestimmte User-Gruppen kommen in den Geschmack dieser Anordnungen. Für Touchscreen-Nutzer wäre die klassische UI z. B. viel zu groß, für Desktop-Nutzer die Touch-UI nicht benutzbar.

Angepinnte Tabs
Warum sollte man seine Favoriten nicht auf einen Klick erreichen? Mit Pinned Tabs kann man sie jetzt festlegen und in einen Bereich ganz links anpinnen. Dazu muss man nur eine kleine Option einstellen und schon befindet sich der gepinnte Tab links. Und wenn man einen gepinnten Tab aufruft, dann erscheint er als normaler Tab im rechten Bereich.

Panels
Mit den Panels kann man einfach Chats, Mediaplayer (siehe oben), Benachrichtigungen, Sidebares und vieles mehr auf den Desktop in einer Ebene über Chrome OS bringen. Damit surft man immer mit dem Chat mit, erhält Status-Updates, ist informiert. 

Panels in Chrome OS

Dabei lassen sie sich beliebig anordnen und mit Inhalt füllen, sodass man ein individuellen Desktop vorfindet. Die Panels sind vergleichbar mit den Windows Minigadgets.

User-Interface-Elemente 
Auch das User-Interface wird schöner gemacht. Vom Standard-Open Source-Look zum anpassbaren Designer-Look. Alles in schönen Hellgrau-Weiß gehalten und mit schönem Blau hervorgehoben. 

Gesten, Icons, Einstellungen, Benachrichtigungen
Grob gesagt: Multitouch mit Gesten, schicke Icons, viele Einstellungen und die Benachrichtigungen (s. Panels oben) runden das Bild des Chrome OS ab. Der Datei-Browser ist schon Standard, sollte man meinen und auch die Dialoge sind optisch aufgewertet.

Fehlt zu guter Letzt noch die Barrierefreiheit, die etwas gegeben wird, indem man den DPI-Grad einstellen kann. Ganz klar ist aber: Chrome OS ist für Netbooks, Laptops und Desktops designt. Ein Betriebssystem, welches alle unter einen Hut bringen möchte und besonders für Online-Menschen ein neues Erlebnis bringt. Netbooks sind ja fürs Netz gemacht, Laptops schleppt man eigentlich auch immer rum - warum also da nicht Google Chrome OS nutzen?

Alles im Allen ein sehr Rundes Ding und wir sind schon gespannt, wie ihr das neue Chrome OS findet.