Feedback
Google hat heute ein Addon für den Firefox, Internet Explorer und Google Chrome vorgestellt. Mit diesem kann man Feedback zu verschiedenen Google Services einreichen. Derzeit sind aber nicht alle Nutzer zum Dienst zugelassen, man muss sich bewerben.

Auf der Infoseite dazu findet man einige Screenshot wie es ausschauen wird. Das Tool hat einige Funktionen mit denen man den Datenschutz beim Feedback geben, wahren kann. So kann man den Fehler hervorheben und Dinge, die geschützt werden sollen, schwärzen.



Vorerst gibt es Feedback nur für Google Mail.
Google Maps OCCA
Jetzt hat Google Maps in Australien ein geniales Feature eingebaut: Mit der "OCCA" (Optimise for Colloquial Cultural Articulation) spricht Google Maps jetzt auch in Umgangssprache. Wie sich das dann anhört, naja schaut mal selbst 

Redewendungen wie "Drive like my Grandma" (Du fährst wie meine Oma!) oder "Hit the anchors" (Wirf die Anker aus!) sollen demnächst in Google Maps in Australien eingebaut werden. Auf vielfachen Wunsch habe man einfache Umgangssprache und "Slang" in Maps eingebaut, sodass die "Homies" sich leicht zurecht finden.

Mal das komplette Wörterbuch gefällig?
Directions
"Chucka U-ey" - Execute a U-Turn
Hang a Right” - Make a right turn
Fang a Left” - Make a left turn
"Hit the frog and toad" - The road
"Hoof it" - Walk
"100 Clicks" - 100 kilometres 
"Not within Cooee" - Not close by
"Down the road" - Unspecified term indicating distance

Driving Styles
"Hit the anchors" - Brake, now
"Flat chat" - Going very fast
Hoon” - Fast, irresponsible driver
"Bingle" - Car accident (not Lara)
"Bogged" - Stuck
All over the shop” - Veering across lanes
Rough as guts” - Car needs a tune
Bag em up” - Smoke the tires
Drive like my Grandma” - Going too slow
Amber Gambler” - Runs orange lights
Sunday Driver” - Poor driver.
Blogger in Draft

Google hat gestern Abend ein Update bei Blogger in Draft angekündigt. Ab sofort ist es über draft.blogger.com möglich gleichzeitig mehrere Fotos hochzuladen. Google setzt hierbei wie auch bei Google Mail auf einen Flash-Uploader.

Zudem hat Google die Integration vom Picasa Web Album verbessert. Über den Dialog kann man ohne Probleme nun auch auf andere Alben von Picasa Web zugreifen und in den Blogpost einbinden.

Blogger Picasa

Die beiden Teams - Blogger und Picasa Web - haben der Ankündigung einige Tipps veröffentlicht.
Blogger

Google hat vor einigen Wochen Änderungen an Blogger vorgenommen. Nun hat Google einige Zahlen bekannt gegeben. So habe man durch die Änderungen die Latenz um 10% senken können und auf den Archiv-Seiten sogar um 27%.

Insgesamt spart man so auf allen Blogger-Seiten jede Woche sage und schreibe eine Million Stunden ein. Dies entspricht 114 Jahre.

Google wird auch in Zukunft weiter an der Geschwindigkeit arbeiten. Blogger ist derzeit eine von wenigen Plattformen, die seinen Bloggern erlaubt JavaScript zu nutzen. Genau darin liegt auch ein Nachteil. Selbst bei einer schnellen Verbindung dauert es oft mehrere Sekunden bis dieses ausgeführt ist. 
Google Mail
 
Nach der Integration von oAuth vor mehreren Jahren unterstützt nun auch Google Mail die oAuth-Funktion, um per IMAP (Eingang) und SMTP (Ausgang) Nachrichten abzurufen. Für viele Benutzer heißt das, dass sie sich nur noch einmal einloggen müssen und ab sofort eine schöne Komfort-Funktion für ihre Applikationen haben. 

Zugegeben: Man fühlt sich schon sicherer, wenn man täglich sein Passwort beim Login eingibt. Das hat aber den entscheideten Nachteil, dass man natürlich nicht das Passwort seinem Lieblings-Service preisgeben will und daher auf vieles verzichtet. Mit oAuth wurde daher eine Möglichkeit geschaffen, ohne Passworteingaben eine sichere, verschlüsselte Sitzung mit Anwendungen zu starten. Diese können beispielsweise eine Webseite, Desktop- oder Gadget-Anwendungen oder eine Mobilanwendung sein. Dabei kommuniziert die Anwendung mit dem Authentifizierungsserver und wenn der das OK zum Login gibt, wird man auf die s. g. "Callback"-Funktion weitergeleitet und man ist eingeloggt. Unter Twitter hat dies bisher ganz super funktioniert und es haben sich auch viele Web- und Client-Apps etabliert, die mit oAuth arbeiten. Unter Google Mail ist das jedoch erst jetzt möglich.

Eine erste App gibt es auch schon dazu. Die iPhone-App "Syphir" nutzt bereits die Google Mail-oAuth-Funktion und sortiert bzw. filtert E-Mails, die man sich dann via App auf das Gerät schicken lassen kann. Screenshots davon haben unsere Kollegen von t3n gemacht.
Google

Das amerikanische Gesetz zur Privatsphäre und Datenschutz - Electronic Communications Privacy Act - ECPA steht auf der Tagesordnung. Seit 1986 wurde das Gesetz nicht mehr angefasst und ist daher sehr inaktuell und dem Zeitalter des Webs nicht mehr ausreichend. Google und Andere möchten jetzt ein neues Gesetz einreichen, welches den Bürger besser schützt. 

Schon lange ist es her, als man das Gesetz verabschiedet hat. Viel hat sich seit dem getan: Das Internet und das Web sind groß und erwachsen geworden, Newsgroups nur für den Untergrund bestimmt und Web 2.0 schon lange etablierter Standard bei den Benutzern. Um so wichtiger sehen die Amerikaner des Gesetz ECPA an, welches doch eigentlich hinter den Bürgern stehen sollte. Dieses knapp 25 Jahre alte Gesetz soll nun endlich überarbeitet werden. Google wagt den Vorstoß (als Mitglied der "Digital Due Process") und schreibt vier Punkte auf, die Salgado (Jurist / Google) im Google Blog verewigt hat:
  • Besserer Schutz der Online-Daten - das Gericht muss erst eine Verfügung (Durchsuchungsbefehl) haben, bevor sie Online-Daten durchsuchen dürfen 
  • Besserer Schutz der Lokalisierung - das Gericht muss erst eine Verfügung haben, bevor sie Mobiltelefone tracken (lokalisieren) können
  • Besserer Schutz vor VDS (wann und mit wem) - was in DE Vorratsdatenspeicherung heißt, kann in USA angewendet werden - Das Gericht muss beweisen, dass die Verbindungsdaten relevant für den Fall sind; Wer wann mit wem über was (Telefon, E-Mail, Messenger, etc) 
  • Besserer Schutz gegen Zugriffe auf Massendaten - Das Gericht muss nachweisen, dass es für den Fall relevant ist, dass Massendaten abgefragt werden; sonst gilt die Schuld des Einzelnen (siehe 3. Punkt)


Zum "Digital Due Process" gehören Firmen wie Google, Microsoft, Intel, eBay und viele Andere, die sich für den Datenschutz einsetzen.
Street View

Ein erste Überprüfung der rechtlichen Sachlage in Plettenberg zeige, dass es keine Bedenken zwecks Datenschutz und Rechtslage von Google Street View gibt. Deshalb kann das Unterfangen nicht unterbunden werden.

Aufatmen für Google im Fall Plettenberg: Nach einer rechtlichen Prüfung kam man zum Ergebnis, dass keine Sondernutzungs-Gebühr für Street View in Frage kommt und auch Datenschutz-rechtlich die Sache unbedenklich ist. in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt es: "Zum einen hat Google eine Erklärung gegenüber dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz abgegeben, mit der den datenschutzrechtlichen Anforderungen nachgekommen werden soll. Zum anderen geht das Befahren der Straßen auch zum Zwecke des Fotografierens nicht über den Gemeingebrauch hinaus und stellt daher keine Sondernutzung im Sinne des § 18 Straßen- und Wegegesetz (StrWG NRW) dar". 

Man kann davon ausgehen, dass dieses "Urteil" ein Beispiel für andere Städte und Gemeinden sein wird, in denen gerade die Google-Sondernutzungs-Gebühr besprochen wird. Datenschutz-rechtlich ist Street View auch korrekt, da man in den persönlichen Widerspruch (sollte man das Gesicht erkennen) mit Musterschreiben gehen kann. Diese kann man bei der Stadtverwaltung herunterladen oder abholen.
Chrome

Google hat soeben ein Update von Google Chrome im Dev-Channel veröffentlicht. Die Version 5.0.360.4 (Windows, Mac) bzw. 5.0.360.5 (Linux) verfügt über das integrierte Flash-Plugin. Derzeit lässt es sich nur über eine Kommandozeile aktivieren. 

Google Chrome verfügt nun über die aktuelle Beta-Version des Flash-Plugins. Die Version 10.1 wird aber direkt im Verzeichnis von Google Chrome installiert und nutzt auch den Updater von Google Chrome. In der Ankündigung schreibt Google, dass man darin einige Vorteile sieht. Der Nutzer erhält bei der Installation von Google Chrome automatisch das aktuelle Flash und er das Plugin nicht separat installieren muss. Außerdem erhält der automatisch die neueste Version über den Chrome-Updater und umgeht so mögliche Sicherheitslücken.

Google arbeitet derzeit mit Adobe daran die Chrome Sandbox auf das Plugin auszuweiten.

Wer es selbst testen will, installiert als erstes die aktuelle Dev-Version. Diese hat die Versionsnummer 5.0.360.4 bzw. 5.0.360.5.
Anschließend Rechtsklick auf die Chrome-Verknüpfung und Eigenschaften wählen. Bei Ziel ans Ende der Zeile mit einem Leerzeichen von .exe bzw. .exe" folgendes anhängen: --enable-internal-flash

Nach dem Neustart von Google Chrome erscheint nun dieser Dialog:
Google Chrome mit Flash

Neu ist auch, dass man auf about:plugins nun einzelne Plugins deaktivieren kann.

Noch gibt es einige Fehler:
Lehnt man die Lizenz des Plugins ab und ist gleichzeitig Flash für Firefox, Safari, Opera installiert, wird Flash dennoch ausgeführt. Selbes gilt wenn man das Flash Plugin über about:plugins deaktiviert.
Deaktiviert bzw. aktiviert man ein Plugin wird dies erst nach einem Neustart durchgeführt.
Google China
Wie das Wall Street Journal gerade berichtet, werden seit einigen Stunden alle Suchabfragen zu den Google-Servern geblockt, das wurde direkt aus China gemeldet. Heute wurde bereits berichtet, dass es "Störungen" bei Google Mobile gibt.

Google wird nun in China fast komplett blockiert, das berichtet ein Korrespondent des Wall Street Journals. Es werden so gut wie alle Suchanfragen der Seite Google.co.hk blockiert. Bereits letzte Woche hatte die Regierung in Peking davor gewarnt, dass es Konsequenzen geben wird, sollte Google weiterhin unzensierte Ergebnisse ausliefern. 

Nach der Umstellung hatte China bereits einzelne Ergebnisse blockiert, heute Nachmittag tauchten Störungen von Google Mobile in China auf. Jetzt berichtet aber das WSJ, dass man auf kein Ergebnis mehr käme.

Update: Google hat sich versehentlich selbst gesperrt. Für die Statistik habe man "gs_rfai" an Suchanfragen aus China angehängt. RFA steht für Radio Free Asia und wird von der Firewall geblockt.
Heute mit: Google beteiligt Handyindustrie an Werbeeinnahmen, Gerüchte: Google Chrome demnächst mit Adobe Flash im Bundle?, iGoogle: 25 Around-the-World-Themes

Google beteiligt Handyindustrie an Werbeeinnahmen
Bisher hat man geglaubt, dass man bei Google Werbeeinnahmen an Mobilfunknetzbetreiber abgibt, die durch Android-Apps generiert werden. Dem ist aber nicht so: Wie die eWeek berichtet, gibt Google an die Netzbetreiber sowie an die Gerätehersteller Anteile der Werbeeinnahmen. Für Android- und Google-basierte Dienste soll diese Regelung nicht gelten. (Golem)

Gerüchte: Google Chrome demnächst mit Adobe Flash im Bundle?
Gerüchte lassen verlauten, dass Adobes PDF und Flash bald im Bundle mit Google Chrome kommen soll. Etwas offizielles ist dazu zwar noch nicht bekannt, jedoch haben die Kollegen von Google OS schon im Quellcode der kommenden Chrome-Generation rumgeschnüffelt und festgestellt, dass es eine Option "--internal-pdf" sowie eine Variable "FILE_FLASH_PLUGIN" gibt. Doch diese Kleinigkeiten funktionieren noch nicht richtig, deshalb geht man davon aus, dass das Chrome-Team in den nächsten Tagen noch mehr Code veröffentlichen wird. 

iGoogle: 25 Around-the-World-Themes
Google hat wieder mal im Bild-Archiv gesucht und sehr schöne Arte der Welt herausgesucht. Fünfundzwanzig der schönsten Orte wurden in neuen iGoogle-Designs festgehalten. Dabei hat man beispielsweise die Möglichkeit, nach Spanien, Italien oder Japan virtuell zu reisen. (Google Blog)
Eric SchmidtLarry PageSergey Brin

Auch im Jahr 2009 haben sich die drei Googler Larry Page, Sergey Brin und Eric Schmidt nur jeweils einen Dollar auszahlen lassen. Dies geht aus dem Proxy Statement hervor, das gestern der Börsenaufsicht vorgelegt wurde. Desweiteren bekamen Schmidt und Brin eine Bonus-Zahlung hin Höhe von 1660$, Page bekam 1729$.

Letzerer erhielt eine Ausgleichszahlung hin Höhe von 570 Dollar und Schmidt bekam insgesamt 243.661$ überwiesen. Diese Summe erhält Schmidt für seine persönliche Sicherheit und Reisekosten von Familie und Freunden.

Am Stichtag hatten die drei diese Aktienanteile (B class): 9.372.741 (Schmitt), 28.494.528 (Brin) und 29.050.280 (Page). Page hatte zudem 2000 Aktien der A class. Die drei haben so zusammen 68,1% aller Stimmrechte. Dieser Anteil wird sich in den nächsten Jahren verkleinern
Android

Zunehmend treten Probleme bei den Handyherstellern und Netzbetreibern auf, dass sie ihren Kunden nicht rechtzeitig Updates zur Verfügung stellen können. Das hat zum Teil auch mit der Android-Entwicklung an sich zu tun und so hat Google jetzt erklärt, dass viele Android-Features und Standard-Apps bald auch im Android Market verfügbar sind.

Es ist immer das selbe Dilemma: Google entwickelt fleißig an neuen Android-Betriebssystemen und Apps, die Anbieter von Handys und Netz bleiben auf der Strecke. Das liegt einfach daran, dass die Provider nicht hinterherkommen, die Updates rechtzeitig für sich anzupassen (Branding, Menüführung etc.). Dem will Google jetzt entgegenwirken und will ab demnächst die Standard-Apps und sogar eine Komponenten (wie Eingabemethoden) im Android Market veröffentlichen. So bekommen alle Benutzer zeitnah - und eventuell sogar vor dem Provider-Update - neue Features, ohne gleich das ganze Android-OS updaten zu müssen.

Gleichzeitig will Google die Android-Entwicklung etwas zurückfahren und sich mehr auf Features und Apps konzentrieren. Somit wären Updates für alle Betriebssysteme gleichzeitig verfügbar. Android hat bereits 4 Betriebssysteme veröffentlicht und muss derzeit auch für alle vier Betriebssystem-Arten Updates herausbringen. Das würde damit entfallen.
Google China
Die mobilen Dienste von Google seien aus China teilweise nicht mehr erreichbar, das berichtet die Newsseite Golem.de auf Berufung von Google-Aussagen. Demnach gäbe es Schwankungen, die jedoch vorher noch nie aufgetreten wären. Aus Insiderkreisen des Wall Street Journals wird bereits berichtet, dass die mobilen Angebote von der chinesischen Regierung gesperrt wurde.

Die Google-Sprecherin gibt nur das wieder, was die Status-Seite für China schon anzeigt: Seit Sonnabend wird Google Mobile in China teilweise blockiert. Grund dafür könnte eine Rache der chinesischen Regierung sein, so das Wall Street Journal. Noch ist aber unklar, ob es nur Störungen des chinesischen Mobilfunknetzes sind, oder ob die Regierung Google versucht zu manipulieren.

Dies haben schon mehrere Unternehmen getan, damit sie nicht mit der chinesischen Regierung in Konflikt kommen. So haben mehrere Webportale die Nutzung von Google als Suchmaschine eingestellt, ein Sprecher des Mobilfunkanbieters "Unicom China" hatte sogar angekündigt, die Suche ganz von mobilen Geräten zu verbannen. Google selbst sagte übrigens, dass es keine Android-Such-Apps für chinesische Mobilfunkanbieter geben werde.