Google

Wie das "Wall Street Journal" auf Berufung geheimer Quellen berichtet, gäbe es demnächst einen Pakt zwischen News Corporation und Microsoft, der Google von News Corp.-Inhalten ausschließen soll und exklusiv auf Microsofts Seiten auftauchen soll.

Die Zeiten für die Zeitungsbranche stehen derzeit sehr schlecht. Um so mehr ist der Druck da, aus Inhalten Geld zu machen. So auch bei Google News, denn Rupert Murdoch's größtes Mediengeschäft der Welt, News Corporation, soll zunächst nur noch kostenpflichtig im Internet abrufbar sein. So würde, laut Angaben des Wall Street Journals, News Corp's Inhalte nur noch auf Microsofts Seiten zu finden sein. Dafür müsste dann Microsoft bezahlen, aber News Corp. würde im Gegenzug die Inhalte aus Google bannen.

Ob das Konzept aufgehen wird, ist sehr fraglich. Besonders Skeptiker kritisieren, dass die Zeitungsbranche damit ihr eigenes Grab schaufeln würde, da ihre News nicht mehr erreichbar wären. 

In einem Interview gegenüber der IT-News-Seite golem.de sagte ein Google-Sprecher "Wir glauben, dass Suchmaschinen von wirklichem Nutzen für Zeitungen sind, weil sie wertvolle Besucherströme auf ihre Websites leiten und sie mit neuen Leser auf der ganzen Welt verbinden". Ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht angepeilt.
Verfasst von Tobi am 23. November 2009, 19:39 Uhr | 2492 mal gelesen
Kategorie: Weitere Google-Services, Konkurrenz Tags: google-news, microsoft, google, news corp, verträge
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9 Kommentare: | Forum

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Da werden sie keine Chance haben,und schaufeln,wie schon im Text gesagt,ihr eigenes Grab;)
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Das finde ich seitens Micro$oft eine Sauerei erster Klasse. dass die Zeitungsbranche damit ihr eigenes Grab schaufeln würde denke ich auch. Meine Güte: Da ist ein Konzern mal bereit kostenlos alle Newsseiten in einer Übersicht zusammenzustellen, die dazu noch gut bei allen Leuten ankommt und genutzt wird, und dann kommt da Herr von und zu Microsoft nach einem halben Jahrhundert mit erhobenem Zeigefinger einfach an und meint das alles kaputt machen zu müssen, nur weil die es nicht ertragen können dass ihre Suchmaschine nur ein paar winzige Prozent Marktanteil hat. DIE sollten sich lieber mal ein Beispiel an Google nehmen, die sich SELBST um neue Innovationen kümmern. Techniken von z.B. Wolfram zu integrieren, News seiten zu schmieren und und und zählen definitiv nicht zu Innovationen seitens Microsoft. Sowas ist echt arm. Und es geht ja garnichtmal nur um Microsoft allein. Wenn die Zeitungsverlage auch noch so blöd sind und darauf eingehen viel Spaß. Sorry fürs kurzzeitige abweichen vom Thema. ;)
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LMAO. Das war's dann, Mr. Murdoch...
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juhuuu endlich kein murdoch schrott mehr bei google... ich find das is ne super nachricht :)
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Nach den ganzen bisherigen Böcken, die sich die FTD bei ihren angeblichen EXKLUSIV-Meldungen geleistet hat, würde ich mal sagen: Ente! ;-)
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Ich verstehs nicht... einserseits schließt google verträge mit der News Corp. und wird exklusive Suchmaschine auf Seiten wie MySpace oder im IGN netzwerk und auf der andern Seite schließen die Verträge mit Microsoft um Google auszuschließen... macht irgendwie keinen Sinn.
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Ein interessantes Experiment, auf dessen Ergebnis ich schon gespannt bin und mit Freude entgegensehe. Eine Konsequenz wäre ja, dass Suchmaschinen ihre Inhalte nicht mehr gänzlich kostenlos bekommen würden. Zudem würde der Wettbewerb zwischen ihnen steigen.

Andererseits wären dann die Zeiten von Googles hohen Gewinnen vorbei, vielleicht auch von kostenlosen Diensten wie Google Mail. Das wiederum würde in den Sparten Wettbewerbern wieder Markteintrittschancen eröffnen.

... und wir benutzen wieder Meta-Suchmaschinen wie Metager.
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Mark: Wenn du als Anbieter irgendwelchen Seiten Geld dafuer bezahlst das sie in _deinem_ Index sind, warum solltest du dann Meta-Suchmaschinen erlauben dies weiterzuverbreiten? Da wuerdest du ja dann nichts mehr dran verdienen, es sei denn du verlangst Geld von den Meta-Suchmaschinen.

In einer solchen Welt wuerde man vermutlich als Endnutzer entweder mehrere Suchmaschinen von Hand abklappern muessen oder halt Geld fuer eine Meta-Suchmaschine bezahlen.
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Kapet, treffend festgestellt. Allerdings würde der Suchanbieter ja seinen Index wohl über Werbung finanzieren und denkbar wäre, dass (a) diese dann auch von der Meta-Suchmaschine eingeblendet werden müsste oder (b) die ursprüngliche 'Suchmaschine' dies wie heute toleriert, weil für sie ein gewisser Werbeeffekt erzielt wird.
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