Tag: 9. Januar 2009
Bei Google Chrome gibt es seit heute drei Update-Channels: Stable, Beta und Dev. Je nachdem was man wählt bekommt man Features früher, muss aber dafür eine weniger stabile Software in Kauf nehmen.
Was ist Eure aktuelle Google Chrome Version: Die erste finale Chrome (1.0.154.36), die jetzige Beta Version (1.0.154.42) oder gehört Ihr zu den Mutigen und verwendet 2.0.156.1 (Dev-Channel)
Rechtschreibung:
Die Rechtschreibung kann nun in Textfeldern auch deaktiviert werden und die Sprache auf eine andere installierte geändert werden. Dafür muss man nur einmal rechtsklicken und Spell-Checker options auswählen.
Verbesserungen beim Tab Drag & Drop:
Wenn Ihr einen Tab an eine bestimmte Stellen am Monitor bewegt wird ein Docking Icon angezeigt. Wenn man dann die Maus loslässt, passiert das:
-Am oberen Bildschrimrand wird der Tab gleich maximiert.
-Links oder rechts öffnet sich der Tab über die halbe Breite.
-Der Tab wird über die ganze Breite und halbe Höhe geöffnet wenn man ihn am unteren Bildschirmrand loslässt.
Import aus der Google Toolbar:
Wer seine Lesezeichen aus der Google Toolbar in Chrome haben möchte, kann dies nun über das Schraubenschlüssel Menü > Import bookmarks & settings... tun. Hier gibt es neben dem Internet Explorer und Firefox auch die Option Google Toolbar. Beim Import werden die Lesezeichen importiert, der momentan in Chrome mit seinem Google Account eingeloggt ist.
SafeBrowsing:
Beim SafeBrowsing hat Google einige Änderungen vorgenommen. Die Überprüfung von Webseite ist nun deutlich schneller.
Profile:
Wie ich schon vor einigen Wochen beschrieben habe, gibt es nun auch im Google Chrome mehrere Profile. Diese kann man über das Schraubenschlüssel-Menü anlegen. Jedes Profil hat eigene Einstellungen, d.h. die Sprache eines Profiles kann sich vom normalen unterscheiden.
V8:
Die neue Version hat die V8 JavaScript Engine 0.4.6.0 verbaut.
Neuer Network Code:
Google Chrome hat jetzt eine eigene Implementation des HTTP Network Protocol. Auf Windows nutzt man vorher die WinHTTP library, doch für Mac und Linux benötigt man einen gemeinsamen Code.
Greasemonkey:
In Chromium wurde der Greasemonkey vom Erfinder Aaron Boodman schon lange integriert, da er auch ein Entwickler von Google Chrome ist. Jetzt gibt es im Chrome 2.0 dieses Features. Allerdings muss man es noch über die Kommandozeile mit --enable-user-scripts starten. Weitere Details siehe hier. Momentan wird noch der C:scripts Ordner für die Scripte verwendet. Dies ändert sich aber bald.
Suche in Textfeldern:
Bereits vor einigen Monaten hatte Google ein Update veröffentlicht mit dem man auch in Textfeldern suchen konnte. Doch dieses wurde mit dem nächsten Update wieder zurückgezogen, da es zu viele Fehler hatte. Diesmal gibt es nach meinen Test keine Fehler mehr.
» Release Notes
Außerdem erzielt nun Chrome beim Acid 3 Test 100 von 100 Punkten, doch der Linktest schlägt noch fehl.
Dies ist eine Veröffentlichung, die man nur im Dev-Channel von Google Chrome findet.
Alle Features gibt es auch in der deutschen Version von Chrome 2.0, doch noch ist nicht alles übersetzt.
» Google Chrome Release Blog: Dev update: New WebKit version, new features, and a new Dev channel
» Portable Version