Google Chrome: Nach 100 Tagen keine Beta mehr

Chrome

Seit wenigen Minuten ist Google Chrome keine Beta mehr. Nach einer 100 Tage langen Betaphase hat Google den Browser aus der Beta genommen.

Alle Nutzer des normalen Beta Channels von Google Chrome werden in den nächsten Tagen ein Update bekommen. Die Versionsnummer ändert sich dann auf 1.0.154.36. Allerdings ist da der kürzlich veröffentlichte Fix für Hotmail noch nicht enthalten.

Wenn Ihr auf den Dev-Channel seid, bekommt Ihr vorerst kein Update, wie es in einer Mail von Mark Larson heißt. Nächste Woche wird es hier dann ein Update geben.

Auch wenn Google sich nun von der Beta-Version verabschiedet und die Leistungs- und Stabilitätsziele erreicht hat, wird Google sich nicht ausruhen: Es sind weitere Zusatzfunktionen für Google Chrome sowie die Unterstützung für Mac und Linux geplant!

» Google Blog: Google Chrome BETA
» Ankündigung von Marissa Mayer: Chrome bald Out of Beta

Carsten hat wieder eine Portable veröffentlicht.

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comment ommentare zur “Google Chrome: Nach 100 Tagen keine Beta mehr

  • ja aber Google Mail is was anders…. ein browser kann doch etwas gefährlicher werden, und ich bin ehrlich gesagt sowieso dagegen chrome als produktiven browser zu verwenden!

  • hilfe……

    immer wenn ich chrome starte und zu Google Mail gehe um meine webcam zu probieren kommt die meldung…das folgende plug- in ist abgestürzt shockwave flash……

    was kann ich tun

    der Firefox schmiert sofort ab wenn ich die webcam starten möchte…hängt das zusammen ?

    hat da jemand nen tipp für mich

    danke

    horst

  • Meines Erachtens viel zu früh. Hätte ich von Google nicht gedacht, aber die sind wohl schön langsam auch nur mehr auf Profit aus -_-

  • Hätte schon gedacht, dass Google etwas mehr Sorgfalt walten lässt. Chrome hat nach wie vor Probleme, die einer Final nicht würdig sind.

  • naja. hoffentlich kriegt google richtig den arsch voll geklagt. Eine Software mit so vielen (teilweise echt erbärmlichen) lücken im finalrelease zu veröffentlichen… absolut unverständlich – und meiner meinung wird damit suggeriert „Chrome ist jetzt sicher!“ – und das stimmt nicht und wird nie stimmen.
    Eigentlich unverschämt.

  • Chrome ist immer noch beta, sie nennen es bloß nicht mehr so, damit sie ihn endlich auf vorgefertigte Systeme packen können. Google wird schlampig, Geld und Monopol-geil.

  • Bei uns bezeichnet man soetwas nicht als beta, sondern höchstens als alpha (da fehlen ja noch 70% der Funktionen)

  • das wird noch ein disaster für google werden… final wäre der browser m.e. erst wenn es für alle angedachten betriebssysteme also windows os-x und linux gleichzeitig released würde.. und vor allem zuverlässig funktionieren würde…. wenn man so ein produkt rausgibt sollte man auch so ziemlich alles vereinen was man sonst so als produkt anbietet… in chrome sind aber bisher die googledienste kaum eingearbeitet

  • Sehe damit kein Problem

    beta oder final hat nichts damit zu tun, welche funktionen ein browser hat (zB Extensions, oder MAC/Linux Versionen), sondern dass die vorhandenen funktionen einwandfrei laufen.

    Und das ist bei mir der Fall, sehe daher kein Problem mit dem final release.

  • Hm, ob Chrome zu früh aus der Beta genommen wurde, weiß ich nicht. Ich selber hab bisher keine Probleme gehabt. Ich vermisse zwar noch Funktionen und manches ist meiner Ansicht nach noch nicht richtig ausgebaut und bestens designet, aber das hat ja nichts mit der Beta zu tun.

  • Damit wollen die ganz klar die Leute anlocken, die wegen des Beta-Status verunsichert waren (vorallem wegen der Sicherheitslücken). Durch die ganzen Werbebanner auf den Google-Seiten, die auf den Browser hinweisen, merkt man schon, dass sie es nötig haben.

    Ich persönlich will denen in dieser Browser-Sache (Privatsphäre) einfach nicht trauen. Besonders der Spionage-Prozess „GoogleUpdate“ der sich immer wieder in den Task-Manager schleicht und man schlecht los wird gefällt mir ganz und gar nicht.

    Naja, halt meine Haltung dem gegenüber.

  • finds eigentlich okay… allerdings hätte ich erstmal die ggeplanten osx und linux versionen umgesetzt….

    wenn der so nicht produktiv gehen darf wann dann? das ganze hat doch auch einen soliden ursprung….

    alle mal reifer als der ie

  • Böse kann man Ihnen schon sein – das System ist sicherheitstechnisch einfach noch nicht so weit.

  • Mal eine Frage… wo liegt der Unterschied zwischen ALPA BETA und STABLE im Jahre 2009?

    Das sind doch nur noch Marketingworte, die mit dem eigenen Sinn rein gar nichts mehr zu tun haben. Wer von der „älteren“ Generation hätte damals eine Beta-Software installiert? Ich definitiv nicht.

    Beta ist einfach ein toller Begriff, der Leute dazu ermuntern soll, „aktiv“ am Produkt (und damit kostenlos) mitzuarbeiten, Fehler zu berichten (weil weitere Programmierer zu teuer sind), etc. Möchte nicht wissen wieviele Kiddies zu Hause berichten sie wären „Beta-Tester“…

  • Das ist doch eindeuting nur eine Reaktion darauf, das überall davon abgeraten wurde den Browser zu verwenden so lange er beta ist.

    Mir persönlich macht es aber nichts aus wenn er nicht hundertprozentig stabil ist und nicht mit allen existenten Plugins kompatible. Ich benutze ihn nur auf meinem Netbook und dafür ist er wunderbar geeignet.

  • @ Yoshi

    Bist wohl ein ganz lustiger?
    Der Link wurde von meine Firewall als Spysite bezeichnet. Sollte das stimmen, bist du …

  • @Pascal:
    nunja wenn du die Vorschau angeklickt hättest, hättest du gesehen das es nur ein Bild auf nem Windows Live Server ist. Da die URL mehr als 200 Zeichen enthält, wollte ich sie nur kürzen.

    Hier bei Imagehack:
    http://img360.imageshack.us/my.php?image=screen20081212115520cc6.png
    (gleiches Bild)

    PS: Tolle Firewall die du da hast *hust* – das Bild war über ne 128bit https Seite mit gültigem Zertifikat das von Microsoft ausgestellt worden ist verlinkt.

    (und: ich würde sonst nicht meine email Adresse hier hinterlassen)

  • für mein notebook ist er auch ziemlich gut geeignet weil er wesentlich weniger ressourcen verbraucht als FF. allerdings hat letzterer immer noch viele vorteile, weswegen ich noch lange nicht auf ihn verzichen kann und will. beispielsweise der free download manager funktioniert ja noch nicht mit chrome. außerdem würde ich mich einen seperaten download manager für chrome wünschen. zumindest optional. denn so passiert es gern mal, dass man nen download abbricht weil man den browser zumacht

  • @62622:
    Natürlich gibt es bei kommerzieller Anwendungssoftware einen erheblichen Unterschied zwischen Alpha, Beta und Stable-Release Versionen.
    +Bei Webanwendungen natürlich nicht, aber bei einer Anwendungssoftware schon.

    Ein Beispiel:
    Beta Software wird immer auf eigene Gefahr benutzt. Bei einem stabilen Release kann die Gefahr auf den Entwickler übergehen. Da gibt es gewonnene Fälle.
    Zumal Google einem Benutzer noch dazu unter Vortäuschung von falschen Tatsachen ein System anbietet, aus dem Google Geld macht. (Das nennt man gemeinhin Betrug, womit ich nicht sagen will das Google eine Betrügerfirma ist – ich find es hierbei nur relativ kritisch)

  • @jörg:

    das musst du mir aber mal genauer erklären mit dem betrugsvorwurf, das hab ich noch nicht ganz verstanden.

  • es ist ausdrücklich kein betrugsvorwurf. ich sage nur, dass ich es kritisch sehe und es durchaus einer sein könnte.

    Man versucht die Benutzer die bisher gesagt haben: „Es ist mir zu unsicher, deswegen benutze ich es jetzt noch nicht“ durch ein frühzeitiges Release als Kunden zu Gewinnen – mit dem Ziel mit diesen Geld zu verdienen.

  • gut, allerdings begibt google sich dadurch natürlich auch in die situation seinen kunden damit eine funktionierende software zu versprechen. sprich: gibt es wirklich mal böse probleme, hätte man eventuell eine handhabe, wie oben schon beschrieben.

    allerdings muss man natürlich zugeben, dass die aussichten einen solchen fall zu gewinnen vor allem hier in europa denkbar gering sein dürften, von daher hast du natürlich irgendwo recht. andererseits macht google ja auch nur indirekt geld mit chrome, also hätte wahrscheinlich ein tatsächlicher betrugsvorwurf (den du nicht vorgebracht hast) wenig halt. zumindest juristisch gesehen.

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