Laut einem Bericht der Schweizer Sonntagszeitung entsteht an der Nordseeküste ein Rechenzentrum für Google. Derzeit baue man ein Datencenter in Eemshaven in den Niederlanden.

Über 10.000 Quadratmeter Nutzfläche soll das Eemsdelta Datacenter haben und wird von der niederländischen TCN Sig Real Estate vermietet. Google selbst soll sich schon 70 % der über 100.000 Hochleistungsrechner gemietet haben.

Man möchte damit vor allen die Anfragen der europäischen Nutzer schneller verarbeiten können. Die Anlage frisst rund mit 36 Megawatt unter Höchstlast. Dieser Verbrauch, so viel wie 80 000 Haushalte, soll teilweise mit Windrädern, die auf dem Gelände stehen, erzeugt werden.

Hier einige Bilder:


In den Stellenausschreibungen sucht man übrigens Mitarbeiter auf Zeit, die Erfahrung mit Linux (Red Hat, Slackware, Fedora, SUSE, Ubuntu, Debian, Gentoo) oder Unix (Solaris, AIX, HP-UX, BSD) haben und täglich circa 15 Kilogramm Hardware schleppen können ;-)

» Bericht bei Sonntagszeitung.ch

[heise]
Verfasst von Pascal am 12. September 2008, 21:42 Uhr | 2876 mal gelesen
Kategorie: News Tags: rechenzentrum

13 Kommentare: | Forum

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hier die windräder und hier das kraftwerk. da kann google auch gleich die neuen schwimmenden rechencenter ausprobieren.
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Määähr Powääähr...70.000 Rechner mehr ins Netzwerk? Vorrauschauend, auf alle Fälle...was versteht man eigentlich unter Hochleistungsrechnern? ;) Hat Google nicht sonst speziell angefehrtigte Rechner "bestellt". Ist man nun mit Rechnern von der Stange zufrieden?
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Wahrscheinlich Mainframes mit Virtualisierung auf Linux, wäre bei der Masse auf jeden Fall günstiger...
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benutzt google nicht eh nur rechner von der stange, da die sowieso nicht groß repariert werden sondern direkt ersetzt?
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ist das Gebäude nicht etwas angreifbar von aussen?
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Dasselbe dachte ich auch auf den ersten Blick. Videokameras an Laternen, das war's?
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hehe, des is ma cool, da kann ich ja fast hinlaufen ;-) Wäre echt mal ne Idee sich da zu bewerben. :D

Angriff von innen heraus
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angreifbar mit was? Artillerie?

Ich denke mal gegen Einbrecher kommt noch ein Zaun drum, außerdem wird bei Betriebsgeländen dieser Größe in der Regel ein Sicherheitsdienst beschäftigt
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Zitat:
angreifbar mit was? Artillerie?


google selbst macht ja ein geheimnis aus den orten.
daher ist es komisch, dass es nun ein normales gebäude ist - nichtmal unter der erde versteckt.

böse menschen könnten mit einem raktenwerfer die bude zerstören
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Es war auch mal die Rede von einem solchen Rechenzentrum in Oberösterreich. Was daraus wird, ist bis heute unklar!
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Die Bilder sind aber schon super alt. Gabs dazu nicht schonmal hier einen Post?
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Google verwendet normale PCs, und clustert diese - nix mit Hochleistungsrechnern.

Das ist einfach nur die günstigste möglichkeit.
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