Lange war es nur ein Gerücht, jetzt ist es offiziell Google hat ein Google Phone gebaut - in Lively.
Die Google Telefonzelle (englisch: Google Phone Booth) könnt ihr Euch hier kaufen und in einen Lively Room stellen.
Diese Telefonzelle ist einfach nur ein Möbelstück und nicht mehr. Lediglich die Tür kann man öffnen.
Im GWB Room steht auch eine Google Phone ;)
PS: Ich weiß, dass der Titel gemein ist, aber ich konnte nicht widerstehen darüber zu schreiben
Heute Nacht hat Google ein weiterer Sicherheitsfeature für Google Mail veröffentlicht. In den Einstellungen findet er ganz unten die Option Browserverbindung.
Diese Einstellung gibt es auch auf Deutsch. Ist die Einstellung auf Always use https festgelegt, ist es übrigens egal ob mal http://mail.google.com nutzt oder die gleiche Adresse mit https:// in den Browser eintippt. Google leitet auch dann automatisch über die sicherere Verbindung zu Eurer Inbox.
Während ich bei Greasemonkey Scripte, die eine https Verbindung bezweckten, immer das Gefühl hatten, dass Google Mail viel länger lädt, habe ich mit der https-Einstellung keinen Unterschied im Laden gemerkt.
Bei mir bleibt das https aktiviert.
» Google Mail Blog: Making security easier
Haochi entdeckte heute, dass Google derzeit einen neuen Header beim Google Cache nach und nach auf allen Servern verteilt.
Der neue Header:
Der alte:
Da noch nicht alle Server auf den neuesten Stand sind, kann es sein, dass Ihr den neuen Header noch nicht seht. Wer es jetzt schon mal probieren möchte, kann es über diesen Server testen: 64.233.167.104
[Blogoscoped Forum]
Über den gemeinnützigen Zweig Google.org hat Google den US-Firmen Aptera und ActaCel 2,75 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt.
Aptera stellt Elektroautos her, ActaCel ist ein Zulieferer für Akkus.
Aptera entwickelt eine Fahrzeug, das sowohl als Hybrid- als auch als Elektroauto noch 2008 auf den Markt kommen soll. Das dreirädrige Fahrzeug hat zwei Sitze und soll 30000 $ kosten.
Der Akkuhersteller ActaCel entwickelt Lithium-Ionen-Akkus. Diese sollen die Energie sehr gut speichern können und in der Herstellung möglichst kostengünstig sein.
Vor etwas mehr als einem Jahr hat Google.org das RechargeIT Programm im Zusammenhang mit einem Hybridauto vorgestellt.
» Google.org Blog: Driving plug-in technology with investments of $2.75 million
[Golem]
Wie ich bereits gestern angekündigt habe, bin ich nun mit dem Test von Knol fertig und berichte Euch im folgenden über meine ersten Erfahrungen.
Editor
Der Editor von Knol bringt die wichtigsten Funktionen mit. Die Toolbar hat ähnlichkeit mit dem von Docs, Notebook usw. und ist einfach zu bedienen. Insgesamt 6 Schriften kann man wählen, Text hoch- und tiefstellen, durchstreichen und die Schriftgröße festlegen.
Will man zum Beispiel eine Tabelle einbauen, muss man dies über Edit HTML machen und den Code eintippen.
Bilder kann man entweder direkt von der Original URL verlinken, oder man lädt das Bild oder den Screenshot zu knol hoch. Ein Limit an Uploads konnte ich nicht finden. (Bei anderen Google Diensten (Sites oder der PageCreator) gibt es bswp. eine Limit von 100 MB).
Neu ist die Möglichkeit die legänderen Cartoons des New Yorkers zu verlinken
Die Lizenz
Bei Knol stehen folgende Lizenzen zur Verfügung:
» Creative Commons Attribution 3.0 License
» Creative Commons Attribution-Noncommercial 3.0 License
» Alle Rechte vorbehalten
Und genau das ist der Springende Punkt, dass man nichts aus der Wikipedia kopieren darf. Die Wikipedia hat die Lizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und ist damit nicht mit Knol kompatibel.
Mathias Schindler, eine deutscher Wikipedia-Admin, schrieb Philipp Lenssen:
Übersetzung ins Deutsche:
Kurz gesagt: Google bietet drei Lizenzen. Alle von diesen sind nicht mit der Wikipedia Lizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation kompatibel. [...] Du darfst nichts aus der Wikipedia in Knol kopieren. Anders herum ist es aber erlaubt. Du darfst aus Knol in die Wikipedia kopieren wenn es der Autor erlaubt. [...]
Weitere Einstellungen
Desweiteren kann der Autor eines Knols festlegen, wer den Artikel bearbeiten kann. Hier die Unterschiede der verschiedenen Möglichkeiten:
Open collaboration model: Hier kann jeder, der sich bei Knol einloggt Deinen Artikel bearbeiten und seine veränderungen gehen nach dem Speichern sofort öffentlich.
Moderated collaboration model: Auch hier können eingeloggte Knol Nutzer den Artikel bearbeiten, allerdings müssen die Änderungen erst durch den Autor bestätigt werden.
Closed collaboration model: Nur die Eigentümer und Autoren des Knols dürfen Änderungen am Artikel vornehmen.
Zu jedem Knol kann man festlegen, ob Google AdSense Anzeigen schalten soll.
Wenn man einen Artikel über ein Bestimmtes Thema schon auf dem Rechner hat, kann man es importieren. Dabei kann man neben PDF, .doc und .xls auch viele weitere nutzen.
In den weiteren Tabs bei den Einstellungen eines Artikels kann man weitere Eigentümer, Autoren und Reviewers hinzufügen, den Artikel offline nehmen, also nicht weiter öffentlich zugänglich machen, oder das Knol löschen. Beim Hinzufügen von Autoren usw. gibt es aber ein Problem dazu später mehr.
Allgemeine Knol Settings
In den Knol Einstellungen könnt ihr die Lizenz und die Kollaboration festlegen.
Bei AdSense könnt Ihr entweder einen vorhandenen Account nutzen oder erst einen neuen erstellen.
Über die Namensverifikation werde ich später schreiben, da es hier ein Problem gibt.
Die Bilder der Autoren stammen aus dem Google Profile und damit setzt nun ein weiterer Dienst diese Steckbriefe ein.
Folgende Probleme sind mir aufgefallen.
Suche
Peinlich für eine Suchmaschine ist wenn die Suche nicht ordnungsgemäße Ergebnisse liefert. Kurz nachdem ich den Knol Artikel von gestern fertig hatte, schrieb ich ein Knol über wuala. Später unterhielt ich mich mit einem Entwickler via Skype und erzählte ihm von dem Artikel. Allerdings konnte er den Artikel nicht finden. Bei mir selbst ging es über die Suche. Um zu schauen wer recht hat, loggte ich mich aus und tatsächlich die Suche findet nichts zu wuala. Auch nach nun über 20 Stunden bringt die Suche nach wuala kein Ergebnis.
Wer es trotzdem lesen möchte: wuala knol
Gleiches gilt leider auch für das GoogleWatchBlog Knol :(
Verifikation
Ein weiteres Problem liegt, wie oben schon geschrieben, bei der Namensverifikation vor. Den Vorgang kann man nur machen, wenn man in den USA lebt, da es keine weiteren Ländern zur Auswahl gibt.
Wie der Vorgang genau abläuft bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls muss man seine Adresse und Telefonnummer eingeben und wird dann angerufen. Dabei muss man dann einen Pin eingeben den Knol zufällig generiert.
Neben der Verifikation per Telefon gibt es auch die Möglichkeit die Kreditkarte für die Bestätigung zu verwenden.
Account Seite
Auf der My Account Seite wird bei Knol kein Icon angezeigt. Grund ist eine fehlende bzw. falschverlinkte Bilddatei.
Knol selbst läuft mithilfe von Jotspot.
Interessant wird es dann wenn das deutsche Knol und weitere lokalisierte Knols veröffentlicht werden. Ob es dann Knol-Subdomains ähnlich wie bei der Wikipedia geben wird, ist mir derzeit unbekannt.
» Google Knol
Beim Termin erstellen wird seit einigen Tagen die Farbe verwendet die man dem Calendar zugewiesen hat. Bisher war die Farbe einfach nur grau.
Wechselt man den Calendar über das Drop Menü, so ändert sich auch die Farbe:
Ein schönes optisches Update, doch Google sollte mal wieder ein großes Update am Calendar veröffentlichen.
Wie Techcrunch erfahren haben will, steht Google offenbar kurz vor der Übernahme von digg.com. Auch Microsoft ist an Digg interessiert.
Bereits im März gab es erste Gerüchte. Techcrunch beruft sich auf Branchenkreise und schreibt, dass Digg in Google News integriert werden soll. Digg.com war vor einem Jahr einen dreijährigen Vertrag mit Microsoft eingegangen und von AdSense zum Werbenetzwerk von MS gewechselt.
» Posting bei Techcrunch. Der Kaufpreis soll um 200 Millionen Dollar liegen.
[welt.de]
» Nachtrag: Digg Übernahme geplatzt
Bereits vor einigen Tagen hat mir Stefan Keuchel geschrieben, dass es demnächst etwas großen geben wird, dass sicherlich für Aufsehen sorgen wird. Eigentlich dachte ich an Feedburner. Feedburner soll demnächst mit dem Account verfügbar sein. Doch gerade eben kam eine Mail von ihm zu einem ganz anderen Dienst. Google Knol ist da!
Knol so heißt nicht nur die Plattform sondern so werden auch die Artikel genannt. Jeder Nutzer kann ein Knol anlegen und die Artikel anderer bewerten und auch Kommentare verfassen.
Bisher steht das Angebot nur auf Englisch zur Verfügung.
Wie erwartet kann man mit Knols Geld via AdSense verdienen.
PS: Ich werde morgen nachdem ich es getestet habe, noch mal über Knol schreiben.
Teilen Sie Ihr Wissen ? verfassen Sie einen Knol
23.07.2008 - Sind Sie Experte im Fliegenfischen? Der weltbeste Stratege bei Brettspielen? Oder suchen Sie einen verlässlichen Artikel über Wasserfiltrierung oder byzantinische Architektur? Google bringt heute Knol auf den Markt, ein neues kostenfreies Tool, das die Nutzer dazu ermutigen soll, Artikel über ihre speziellen Wissensbereiche zu verfassen. Was auch immer Ihre Spezialität ist, schreiben Sie darüber, teilen Sie sich anderen mit und werden Sie Teil einer Gemeinschaft der Information und des Wissens.
Es ist ganz einfach. Rufen Sie knol.google.com auf ? dort können Sie sofort damit beginnen, Ihren Artikel zu schreiben, oder sich vorhandene Knols ansehen. Google möchte Menschen, die viel zu einem bestimmten Thema wissen, dazu ermutigen, dieses Wissen mit anderen zu teilen.
?Das Internet ist riesig, doch es gibt immer noch viel Expertenwissen, das unbekannt bleibt?, so Jürgen Galler, Director of Product Management bei Google. ?Knol gibt den Menschen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen zu teilen ? und als Autor ihres Beitrags genannt zu werden. Wie auch Bücher die Namen ihrer Autoren tragen, sind auch die Namen der Verfasser von Knols ? neben Links zu deren anderen Artikeln ? direkt auf der Seite genannt.?
Die Verfasser von Knols können Referenzen hinzufügen, zusätzliche Informationen verlinken und mit Lesern in Kontakt treten. Und die Leser können ganz einfach Kommentare abgeben, einen Knol bewerten oder eine Rezension schreiben.
Um mehr über Knol zu erfahren, besuchen Sie bitte: knol.google.com
Der ein oder andere wird sich gestern über das andere Logo gewundert haben. Für die, die es nicht gesehen haben hier könnt ihr es auch noch mal anschauen.
Grund war gestern, dass der GoogleWatchBlog gestern 999 Tage alt geworden ist.
Richtig heute sind es 1000 Tage!
Dieses Jubiläum ist Grund genug die Geschichte des Blogs Revue passieren zu lassen.
Alles begann eigentlich schon vor mehr als 1000 Tagen. Jens betrieb einen Blog und schrieb vor allem über Google. Am 26. Oktober 2005 richtete er den ersten GWB auf der URL jmboard.com/gw ein und schrieb am 27. Oktober den ersten Artikel.
Recht früh stieß Stefan Zwierlein zum Team und unterstützte Jens beim Bloggen. Stefan2904 und michfrm halfen Jens beim Versenden von Einladugen zu Gmail und orkut.
Seitdem zweiten GWB-Geburtstaggehöre ich zum Team und entlaste Jens.
Leider haben Stefan Zwierlein, Stefan2904 und michfrm nicht mehr die Zeit zum Schreiben oder ihnen wurde Google zu böse.
So sah Eurer Lieblingsblog ganz am Anfang aus:
Während zu Beginn Wordpress eingesetzt wurde, schrieb Jens einen eigene Blogsoftware, die wir seit Juni 2007 einsetzen. Der Vorteil der neuen Software liegt darin, dass das ganze sehr viel schneller läuft - bis zu 20x schneller als WordPress, was natürlich auch den Server schont - vorallem wenn mal wieder heise, digg, spiegel & co. hier her verlinken. So Jens Ende Mai 2007.
Seit GWB 3.0 sind wir über googlewatchblog.de erreichbar.
Mit GWB 3.0 wurde auch das Wiki veröffentlicht. Leider ist da nicht all zu viel los. Im Forum werden immer mal wieder Fragen gestellt oder Probleme geschildert, die oft von Lesern beantwortet werden können.
Daneben gibt es noch regelmäßig Votes. Hier stellen wir meist Fragen zu tagesaktuellen Themen. Bei den bisher 26 abgeschlossenen Votes von GWB 3.0 wurden insgesamt 19046 Stimmen abgeben, macht einen Schnitt von 732,5 Stimmen pro Vote.
Eine Wunschliste haben wir öfters mal veranstaltet. Der jetzige Wunschzettel unserer Leser wird regelmäßig an die Googler geschickt. Neu bei dieser ist, die Möglichkeit die Wünsche durch Stimmen zu bewerten.
Kleine Erfolge des Blogs:
heise: Als Google uns Bilder von den Fahrrädern, die jeder Googler in Europa erhalten hat, schickte, verlinkte uns heise online. Diese führte dazu, dass sich die Besucherzahl verfünffachte.
digg (Leider schon entfernt): Google hat Gmail for your Domain veröffentlicht und wir einige Screenshots. Jemande stellte den Artikel bei digg ein und unser Server fiel aus.
Auch Bild, Winfuture, Spiegel (regelmäßig) und heute online lesen uns und verlinken auf den GWB.
Gelegentlich werden wir auch in Printmagazinen wie c't oder Neon erwähnt.
An dieser Stelle Dankeschön!
Am Anfang des Blogs hat Jens den Deutschland sucht den GoogleWatchBlog-Wettbewerb gestartet. Damals hat Yahoo! vor Google gewonnen. Bis vor wenigen Monaten war das erste Ergebnis bei der Yahoo! Suche nach GoogleWatchBlog noch die alte Domain ;). Da war Google schneller :D
Sehr beliebte Artikel:
Statistiken:
Anzahl Artikel: 5339
Anzahl Kommentare: 20750
Anzahl Forentopics: 409
Anzahl Trackbacks: 20300
Anzahl Mitglieder: 7894
Anzahl Wünsche erfüllt: 20
Anzahl Wünsche unerfüllt: 308
Anzahl Wiki-Artikel: 90
Anzahl Technorati-Links: 4787
Anzahl Technorati-Punkte: 669
Anzahl del.icio.us-Links: 659
Anzahl flickr-Fotos: 1600
Anzahl Picasa Fotos: 692
Technorati-Position: 4881
Blogcharts-Position: 10
Blogcounter-Position: 7
Blogoscoop Position: 1
Anzahl Seiten im Google-Index: 71200
Besucher/Tag: 5250
Besucherrekord/Tag: 21457*
Feed-Abonnenten: 20225
(Stand 22.07.2008)
*laut Analytics; Grund war das Doodle zu 50 Jahre Sputnik. Klickte man das Doodle an, wurde die Suche nach sputnik anniversary ausgelöst. Der GWB Artikel war an diesem Tag eines der ersten Suchergebnisse.
Danke an:
Caschy, Driver, Jens Minor, MainP, Potsdam Blog, Robs, Snigga, Stefan Zwierlein, Stefan 2904, Tino Teuberund veith sowie Philipp Lenssen, Tony Ruscoe, Ionut Alexandru Chitu und TOMHTML
Und natürlich auch an alle anderen Leser!
Zum Schluss noch Danke an die Googler, die uns lesen!
Und alle, die sich bis hier runter gelesen haben, sollen auch mit einem exklusiven Blick belohnt werden. So schaut der Admin Bereich des GoogleWatchBlogs aus:
Schlicht aber es funktioniert ;)
Auf die nächsten 1000 Tage (2000. Tag GWB ist am 19.04.2011 :D)
PS: Ich hoffe Jens reißt mir wegen des Screenshots nicht gleich den Kopf ab :)
Pressesprecher Stefan Keuchel schickte uns die folgenden Zeilen:
1.000 Tage Google Watch Blog! Herzlichen Glückwunsch zu dieser beeindruckenden Zahl. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, nicht wahr?
Ich arbeite nun seit März 2004 bei Google Deutschland und bin von daher Leser und Beobachter des GWB seit den Anfängen im Oktober 2005.
Zunächst nur aus beruflicher Neugier, doch dann immer mehr auch als interessierter Leser. Inzwischen gehört der GWB zu meiner täglichen Pflichtlektüre.
Der GWB ist immer sehr gut informiert - manchmal viel zu gut informiert :-) Aber das ist ja auch die Aufgabe eines WatchBlogs und den Job macht Ihr gut.
In diesem Sinne: Weiter so und alles Gute für die nächsten 1000 Tage.
Vor 14 Tagen testete Google die Routenplanung für Fußgänger bei Google Maps mit einigen Nutzern. Seit heute ist diese Feature für jeden verfügbar.
Beispiel Central Park - Times Square
Auch bei Transit hat sich nun etwas verbessert. Wenn man bisher laufen sollte, wurde nur ein Pfeil vom Bahnhof zum Ziel angezeigt ohne die exakten Straßen anzuzeigen. Nun zeigt Transit eine empfohlenen Strecke.
Alt:
Neu:
» Ankündigung
Inzwischen haben sich die Gerüchte mehr oder weniger bewahrheitet. Google selbst mahlen die Mühlen der großen Browserhersteller zu langsam und nun versucht man übers Hintertürchen in HTML 5 zu kommen.
Gears soll der Schlüssel werden. Seit Version 0.3 ist es nicht mehr nur eine Browsererweiterung die Online Anwendungen auch ohne Internet verfügbar macht, sondern eine Implementierung der Browsertechnik der Zukunft, die aktuellen Browsern wesentliche Teile von HTML 5 durch die Hintertür bringt.
Bei HTML 5 ist noch nicht alles ganz festgelegt. Daher versucht Google nun mit Gears die Entwicklung voran zu treiben. Gears unterstützt neben Windows, Linux und Mac auch Windows Mobile. In die Browser Firefox und Internet Explorer wird Gears als Erweiterung installiert. Mit Version 0.4 will man dann den Safari unterstützen. Opera arbeitet an der Implementierung von Gears in Opera.
Gears ist schon jetzt eine plattformübergreifende Webtechnologie.
Gears macht aber nicht nur Anwendungen wie Google Docs, Remember the milk oder den Reader offline nutzbar, nein es kann auch dazu eingesetzt werden, Anwendungen zu beschleunigen weil Daten nicht aus dem Internet geladen werden sondern von der Festplatte. Komplexe JavaScript-Programme laufen im Hintergrund ab. In Zukunft will man den Upload von mehreren Dateien ermöglichen und Nachrichten an den Desktop schicken lassen.
Dass Google die Software Gears nicht alleine entwickelt, soll das Löschen von Google aus dem Namen zeigen. Gears steht unter der Lizenz BSD und jeder kann am OpenSource Projekt mit wirken.
Jede API von Gears hat einen eigenen Namen, so dass es nicht mit anderen Browser APIs zu Verwechslungen kommt.
Derzeit gibt es vier APIs - weitere sollen mit 0.4 kommen.
LocalServer API
Diese API dient als Zwischenspeicher und setzt sich aus zwei Bereichen zusammen - ResourceStore und ManagedResourceStore - wird eine Webseite in einem der beiden Bereiche gespeichert, lädt der Browser die Webseite (online) nicht vollständig aus dem Internet sondern greift vor allem auf die offline Version zurück. Lediglich dynamische Inhalte werden neugeladen.
ManagedResourceStore aktualisiert die Dateien automatisch, ResourceStore nur auf explizite Anweisung. Beim Reader wird ResourceStore benutzt, Docs setzt zum Beispiel ManagedResourceStore.
Database API
Diese API speichert SQLite Datenbanken lokal und macht sie schnell dank Volltextsuche durchsuchbar. Database API wurde schon in HTML 5 eingebaut und soll in den kommenden Versionen noch weiter verbessert werden.
Diese API wird bspw. bei der Inbox von MySpace eingesetzt.
WorkerPool API
WorkerPool führt Java-Scripte im Hintergrund aus. Es ist egal wie komplex diese sind, Gears versucht den Browser nicht damit zu belasten. Einsatzmöglichkeit: Update von Datenbanken oder neue Daten eintragen.
Desktop API
Mit der Desktop API wird der Start von Anwendungen erleichter. Ein Icon auf dem Desktop, im Startmenü oder auch auf Handy macht das Öffnen sehr einfach.
Die folgenden APIs sind noch nicht in Gears eingebaut.
Notification API
Mit der Notification API soll es möglich sein, Termine und Mails direkt auf dem Desktop zu sehen. Für den Mac wird es diese API aber nicht geben. Hier will Google ein Projekt namens Growl unterstützen.
Blob API & Canvas API
Die Blob API soll mit Binärobjekten in JavaScripten umgehen können. Ein Blob ist zum Beispiel eine Bilddatei. Dieses Binärobjekt wird dann zum Beispiel von der Canvas API manipuliert. Der Befehl HttpRequest.send(blob) verschickt diese Datei dann nicht nur auf einmal sondern zeigt auch den Fortschritt an.
Neben den genannten APIs gibt es aber auch Ideen für weitere. Beispielsweise denkt man über eine Camera API nach. Diese soll den Einsatz von Webcams erlauben.
Eine weitere API ist die Geo Locations API. Diese soll den aktuelle Standort bestimmen und das Ergebnis auf einer Karte anzeigen. Mehr dazu hier im GWB.
In android wird Gears integriert sein und der Webkit Browser Webandwendungen offline verfügbar machen. Auch Opera 9.5 mobile kommt mit Gears klar. Nicht ganz so rosig ist es für die iPhone Nutzer: Apple hat im Safari auf dem iPhone keine Schnittstellen für Erweiterungen freigegeben. Entweder Apple integriert Gears selbst oder man gibt die benötigten Schnittstellen frei.
Die erste mobile Anwendung mit Gears ist Picasa Web Albums.
Derzeit plane man nicht Gears mit dem Firefox als Standard auszuliefern. So macht es Google bei der Toolbar. Stattdessen setzt man darauf, dass die Nutzer durch die neuen Möglichkeiten dazu gezwungen werden Gears zu installieren.
Diese kleine Erweiterung zeigt uns schon heute was die Browser von morgen können werden. Schon als Gears 0.1 Ende Mai 2007 veröffentlicht wurde, waren sich viele Entwickler sicher, dass das Potenzial von Google Gears, wie es damals noch hieß groß sei.
[Golem]
Bearbeitet man sein Google Profile, wird man ab sofort Vorschläge sehen. Diese Vorschläge werden mithilfe der Social Graph API erstellt.
Neben weiteren Google Diensten werden auch Accounts bei Flicker, digg oder Facebook vorgeschlagen.
PS: Die Anzahl der Vorschläge kann variieren, je nachdem wie Euch die Social Graph Api verlinkt hat.
[gOS]
Wenige Minuten nachdem Livelyveröffentlicht wurde, fand Tony einige Screenshots der ursprünglichen Lively Version auf den Servern.
So hieß Lively ursprünglich Google Rooms.
Die meisten Avatarfunktionen kann man auf den Screenshots schon erkennen.
» weitere Screenshots
Im Dezember und im März hat Jens zweimal über WhatsYourPlace.com berichtet. Bei diesem Maps Mashup kann man Grundstücke kaufen und verkaufen. Wie mir nun der Geschäftsführer von WhatsYourPlace.com, Tobias Lampe, mitgeteilt hat, gibt es einiges neues.
Verkehrte Welt - netzwelt kauft Chip
Auf der virtuellen Erde hat sich die netzwelt Redaktion wahrscheinlich einen Wunsch erführt und kurzerhand mal das Grundstück der Chip Redaktion gekauft ;)
» netzwelt
Rechtswirdrig?
Grund dafür ist das virtuelle Grundbuch. "WYP-Kunden erwerben weder Rechte an Markennamen, noch an Orten. Es entstehen auch keine virtuellen Eigentumsrechte", klärt der auf IT-Recht spezialisierte Rechtsanwalt Max-Lion Keller auf.
» magnus.de
Ende des Monates möchte Lampe mit einem englischem Angebot in den USA starten. Man kann aber auch weiterhin jedes Grundstück nur ein mal erwerben, das heißt: Die Freiheitsstatue gibt es nicht einmal auf deutsch und einmal auf englisch zu kaufen...
» Whatsyourplace.com
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