android: Viele Probleme – Entwickler denken über Ausstieg nach

Verfasst von Jens am 16. Juli 2008 | 8 Kommentare

Android
Im November 2007 hat Google sein lang erwartetes Mobiltelefon oder besser gesagt das dazugehörige Betriebssystem android angekündigt. Gemeinsam mit der gleichzeitig gestarteten Open Handset Alliance sah man schon eine Art Handy-Revolution kommen – aber passiert ist bisher leider nicht viel. Erste Entwickler überlegen jetzt schon, ob sie nicht besser zur Konkurrenz wechseln.

Schon wenige Tage nach der Ankündigung gab es das android-SDK zum Download mit dem die Entwickler Anwendungen für das GooglePhone entwickeln können. Der gleichzeitig gestartete Programmierwettbewerb sorgte dafür dass sich das SDK schnell verbreitete und die Entwickler mit der Programmierung begannen. Allerdings ist das SDK voll mit Bugs die Google seit dem Februar 2008 nicht behoben hat.

In diesem knapp einem halben Jahr voller Bugs ist bei android nicht mehr viel passiert. Der Start wurde verschoben und die Entwickler mussten um die Bugs drumrum entwickeln. Die fertigen Anwendungen liegen nun quasi ebenfalls brach und warten auf den baldigen Start der ersten android-Handys. Wann das erste Handy aber tatsächlich im Handel verfügbar ist, steht bis heute in den Sternen.

Während Google in den Dornröschenschlaf verfallen ist, zieht die Konkurrenz davon und verdient die ersten Millionen (iPhone 3G mit iTunes App Store). Die Entwickler die auf android gesetzt haben sind natürlich sauer dass sie von dem großen Kuchen derzeit nicht einmal die Krümel abbekommen. Daher denken viele darüber nach ihre Software auf andere Plattformen zu exportieren bzw. das android-Konzept komplett zu verlassen.

Google sollte sich also langsam beeilen und den Start tunlichst nicht noch einmal verschieben. Und auch eine neue SDK-Version, die angeblich nur an die Gewinner des Programmierwettbewerbs heimlich verteilt wird – inklusive Maulkorb – sollte bald vielleicht für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

[heise, thx to: Dorgo]

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Google verbietet Sex in Lively

Verfasst von Jens am 16. Juli 2008 | 6 Kommentare

Lively
Na wer hätte das gedacht: Unmittelbar nach dem Start von Lively wurden die ersten Sex-Rooms eröffnet. In manchen Räumen hingen nur entsprechende Fotos an den Wänden, aber in manchen soll es auch richtig “heiß her” gegangen sein – sprich Pornografie. Prüde wie ein amerikanisches Unternehmen nunmal ist, hat Google diese Räume sofort geschlossen und bittet um Mithilfe bei der Bekämpfung.

Räume mit sexuellen Motiven, Themen oder Avataren verstoßen gegen die Richtlinien von Lively und werden demnach natürlich abgeschaltet. Da Google aber nicht alle Räume selbst überwachen kann, bittet man in der Lively Group darum, anstößige Räume und Inhalte zu melden – man wird das ganze dann umgehend prüfen und die Räume dicht machen.

Ich denke Google geht hier genau den falschen Weg. Natürlich sollten Kinder nicht in solche entsprechenden Räume kommen, aber diese dann gleich zu verbieten ist der falsche Weg. Viel mehr wäre eine (zuverlässige) Alterskontrolle besser – ich denke schon dass Google mittlerweile Mittel dafür hat. Google baut das Real-Life nach und will den Sex dabei außen vor lassen – ich denke das wird sich in einigen Jahren einmal rächen – bei der Konkurrenz (u.a. Second Life) ist so etwas erlaubt.

Mal schauen wie sich das weiter entwickelt, aber es heißt ja nicht umsonst: Sex Sells. Von daher sollte Google die Vorgehensweise vielleicht überdenken ;-)

P.S. Gibt es viele solche Räume in Lively? Da die Software auf meinem PC streikt habe ich hier leider keinerlei Erfahrungen

[Die Presse]

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Google Calendar zeigt vollständigen Namen hinter Google Mail-Adresse

Verfasst von Jens am 16. Juli 2008 | 9 Kommentare

Calendar vs. Google Mail
Auch wenn viele Google Mail-Nutzer für ihre Mail-Adresse ihre echten Namen verwenden, so ist dieser doch bisher immer Top-Secret gewesen. Durch einen kleinen Trick ist es jetzt aber möglich, den vollständigen Namen der Person herauszufinden die hinter der Google Mail-Adresse steckt. Dazu muss man im Grunde nur einen Kalender in Google Calendar hinzufügen.

Um den vollständigen Namen hinter einer Adresse herauszufinden, müsst ihr nur einen neuen Kalender anlegen, freigeben und die betreffende Person einladen. Gibt man hier eine Google Mail-Adresse ein und lädt die Seite dann neu, erscheint direkt über der eMail-Adresse der vollständige Name der Person. Vorausgesetzt ist natürlich dass die Person diesen Namen bei der Registrierung eingegeben hat – aber das dürften die meisten getan haben.

Das ist jetzt nicht wirklich eine Sicherheitslücke, aber dafür dass Google diese Information für unberechtigte eigentlich geheim halten wollte, kommt man doch recht einfach an die Namen heran. Wird sicherlich in den nächsten Tagen gefixt werden, also wenn ihr euch immer mal für den Namen hinter einer Adresse interessiert habt, müsst ihr euch beeilen ;-)

[heise, thx to: urmelchen]

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