Pornoproduzent fordert verbesserten Jugendschutz von Google und Yahoo!

Verfasst von Jens am 15. Februar 2008 | 8 Kommentare

G**gle
Ausgerechnet ein großer Porno-Produzent hat die Suchmaschinen Google und Yahoo! jetzt zu mehr Jugendschutz in Punkto Pornograhpie und weiteren sexuellen Inhalten aufgefordert. Beide Unternehmen hätten in der Vergangenheit keinen großen Schritt in diese Richtung gemacht und sollten nun endlich handeln. wie genau, das weiß der Pornoproduzent aber auch nicht.

Sowohl Google als auch Yahoo! haben ihre Bildersuche mit SafeSearch ausgestattet, das Fotos mit sexuellen Inhalten nicht immer ganz zuverlässig aber dennoch mit einer erstaunlichen Trefferquote herausfiltert. Das Problem bei der ganzen Sache ist nach wie vor, dass kein Algorithmus in der Lage ist den Inhalt von Fotos zu erkennen. Nur weil viel Haut auf dem Foto zu sehen ist, muss das nicht heißen dass sich ein nackter Mensch darauf befindet.

Problematischer wird es da auch noch bei Videos und Texten. Videos sind eben tausende aneinandergereihte Bilder, da wird die Identifikation gleich doppelt schwer. Bei Texten kann man zwar relativ einfach nach Schlagwörtern filtern, aber diese können natürlich durch Umschreibungen umgangen werden.

Aber selbst wenn es möglich wäre solchen Content zweifelsfrei zu entdecken, wie soll man das Alter kontrollieren? Einmaliges freischalten der Über-18-Funktion im Google- bzw. Yahoo!-Account? Was hindert die Kinder daran mit dem gleichen Account zu suchen? Solange der PC nicht in der Lage ist zu erkennen von welcher Person er bedient wird, wird es wohl kein zuverlässiges System geben.

Die Frage ist natürlich auch, ob das Web unbedingt Jugendfrei sein muss. Im Fernsehen, auf Plakaten und in Zeitungen gibt es ja im Grunde das selbe… Und warum darf im Supermarkt der Playboy direkt neben der Mickey Maus liegen (ich habs selbst gesehen), aber Nacktfotos im Internet müssen versteckt werden? Ich glaub das ist eher ein allgemeines Problem, und keines der Suchmaschinen.

[Süddeutsche Zeitung, thx to: seekXL]

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Google testet Videos Ads in den Suchergebnissen

Verfasst von Jens am 15. Februar 2008 | 1 Kommentar

Google
Laut einem Bericht der New York Times experimentiert Google zur Zeit mit Video-Anzeigen innerhalb der Suchergebnisse. Bei AdSense sind Video Ads schon längst Alltag und auch Videos in den Suchergebnissen häufen sich immer mehr. Die Kunst für Google besteht jetzt darin, die Videos zu integrieren, hohe Klickraten zu erzeugen und dennoch nicht aufdringlich zu wirken.

Statt den normalen AdWords-Bannern könnten demnächst also auch kleine Videos in Bannergröße angezeigt werden. Diese sollen aber weder von selbst abgespielt werden, noch automatisch mitgeladen werden. Das würde die Ladezeit zu sehr erhöhen und könnte bei älteren Browsern Ärger mit der Websuche machen. Eher wird es darauf hinaus laufen dass Thumbnails neben dem Banner angezeigt werden die sich bei einem Klick in einen Videoplayer verwandeln – genau wie bei der YouTube-Vorschau.

Das abwandern der User befürchtet Google dadurch nicht, man sieht eines der eigenen Erfolgsgeheimnisse an der Relevanz der Banner, nicht an deren Aufdringlichkeit. Ich würde das zwar bestreiten und bin der Meinung dass die herrliche Nicht-Aufdringlichkeit das Erfolgsrezept ist, aber die Googler werden schon wissen was sie tun und sagen…

Laut Marissa Mayer wird das ganze derzeit bei einigen Usern getestet, Screenshots sind bisher aber noch nicht aufgetaucht.

[Google OS]

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Google Email Uploader

Verfasst von Pascal am 15. Februar 2008 | 10 Kommentare

Apps+Code
Google hat heute eine OpenSource Applikation veröffentlicht mit der man seine alten Emails in sein Konto bei Google Apps transferieren kann.

Hierzu muss man sich diese Programm, das von den Googlern in Mountain View, Kirkland und Hyderabad entwickelt wurde, auf seinem PC installieren.
Zur Zeit steht lediglich eine Windows Version zum Herunterladen bereit.

Eines vorweg: Der Google Email Uploader funktioniert nur bei Google Apps Premier und Education Edition Nutzern.
Dennoch werde ich die Anwendung erklären:

Nach der Installation wird man drauf hingewiesen, dass man alle E-Mail Programme schließen soll. Die aufgelisteten Beispiele entsprechen zur Zeit auch den unterstüzten Anwendungen: Outlook, Outlook Express sowie der Mozilla Thunderbird.

Nach dem Klick auf Next muss man sich mit den Logindaten seines Apps Account anmelden. Zwar kann man auch seinen Benutzernamen von Google Mail und das passende Passwort eingeben, aber beim Upload scheitert dann der ganze Vorgang. (Ich habe mehrfach probiert einige eMails aus Thunderbird in mein Google Mail zu laden, und der Upload schlug immer fehl. Es wird keine Fehlermeldung angezeigt, aber irgendwann zeigt die Anwendung beim Hochladen in etwa “Reconnecting in [xx] Seconds” an.)
Noch dieser Hinweis: Nachdem erfolgreichen Login kann es einige Zeit dauern bis der dritte Schritt angezeigt wird.

Im dritten Punkt kann man die Ordner auswählen, die man gerne auch online haben will. Außerdem wird die geschätzte Zeit für den Upload angezeigt.

Als Viertes trifft man die Auswahl ob die Nachrichten ein Label erhalten sollen und ob die Mails sofort im Archiv landen.

Der fünfte Dialog zeigt eigentlich nur, dass man alles eingestellt hat und man zum Vorfahren auf Upload drücken soll.

Der sechste und letzte Screen aus meiner Serie zeigt wie der Upload Prozess aussehen soll. Wie schon gesagt, es funktioniert nur bei Google Apps Premium und Education.

Das Konzept von der Anwendung finde ich klasse. So ein Tool haben schließlich schon sehr viele Nutzer gewünscht. Schade, dass es nicht mit Google Mail funktioniert, aber wer weiß, vielleicht ist das Programm auch bald mit Google Mail kompatibel. Ein weitere Nachteil: Während des Uploads kann man laut Blogpost die Mail-Programme nicht verwenden!

» Download
» Google Data API Blog: Upload your old email with the Google Email Uploader open source tool

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Google Notebook Addon wird Firefox 3 kompatibel

Verfasst von Pascal am 15. Februar 2008 | 7 Kommentare

Notebook+

Als erste Erweiterung aus dem Hause Google ist nun das Addon zum Google Notebook mit dem Firefox 3 kompatibel.

Die neue Version trägt die Nummer 1.0.0.19.

Die Erweiterungen Google Toolbar und Google Gears sind im Moment noch nicht für Firefox 3 verbessert worden.
Ich denke, dass die zwei genannten Erweiterungen ebenfalls demnächst ein Update erhalten.

Aus der Versionsnummer der Google Toolbar für den Firefox lässt sich ein Datum ablesen: 3.0.20070525W -> 25. Mai 2007. In der Regel ist dieses Datum der Tag an dem diese Fassung erstellt wurde. Der 25. Mai liegt nun schon fast 9 Monate zurück.

Die letzte Version von Google Gears wurde am 19.09.2007 auf hier veröffentlicht. Auch das ist nun schon ungefähr fünf Monate her.
Da Firefox 3 selber einen offline Modus mitbringen soll, den es auch in der Entwicklung nur virtuell gibt, gehe ich davon aus, dass Google Gears in den FF3 integriert wird.

Die Toolbar for Firefox ist im Moment die dritte Generation. Beim Internet Explorer ist die fünfte zur Zeit in der BETA-Phase.
Die nächste Google Toolbar für den Firefox wird dann mit dem FF3 funktionieren und wahrscheinlich der vierten Version der Toolbar für Internet Explorer entsprechen und neue Funktionen mit bringen. Aber wer weiß, vielleicht wird man auch gleich die Funktionen der 5. Toolbar mit einbauen.

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[Blogoscoped-Forum]

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