Während die Picasa Web Albums schon länger mit einem ActiveX-Uploader aufwarten konnten, musste man bei den Orkut-Fotoalben bisher jedes Foto einzeln auswählen und hochladen - was für größere Serien natürlich sehr unpraktisch ist. Seit wenigen Minuten tut der gleiche Uploader auch für Orkut seine Dienste.

Der Uploader muss einmalig über die ActiveX-Schnittstelle (funktioniert nur im IE) installiert werden. Wenn ihr den Uploader schon für die Web Albums installiert habt müsst ihr garnichts tun, es wird die gleiche Software verwendet. Einmal installiert, können Fotos per Drag&Drop einfach in das Browser-Fenster gezogen werden. Es wird dann sofort ein Thumbnail inklusive einiger Informationen angezeigt und zusätzlich natürlich auch ein Link um das Foto wieder zu entfernen. Schade dass der Upload nicht auch über Picasa funktioniert - meine favorisierte Methode. Ebenfalls schade dass diese Technik bisher nur für den IE zur Verfügung steht - spätestens seit der Foto-Upload-Funktion von Google Presentations wissen wir dass auch der Firefox zu so etwas technisch in der Lage ist, und das ganze ohne PlugIn. » Ankündigung im Orkut-Blog

Mitte Januar erzählte 

Und schon wieder haben Googles Anwälte Arbeit auf dem Tisch: Im Web kursiert ein negativer Artikel über die Firma "Castran Gilbert" der der Chefetage natürlich nicht passt. Doch statt den Autor bzw. Hoster des Artikels anzuschreiben, hat man sich erst einmal an Google gewandt und die Entfernung der Seite aus dem Index gefordert. Allerdings hat man sich an die australische Niederlassung gewendet die keinen Zugriff auf solche Daten hat. Also gabs eine Klage.
Paul Castran, Manager der Firma, hatte sich an Google Australia gewendet um die Entfernung aus dem Index zu fordern. Diese hatte, wider erwarten von Paul, die Seite nicht entfernt, sonder lediglich zurückgeschrieben dass man dazu nicht in der Lage ist. Die Suchmaschine wird von Google Inc. in Mountain View betrieben (interessantes Detail) und man selbst hat keinerlei Zugriff auf die Datenbanken.
Doch anstatt sich an Google Inc. zu wenden hat Paul eine Klage gegen Google Australia eingereicht in der er dennoch die Entfernung der Seite fordert. Natürlich wäre es ein leichtes für Google Australia das ganze an die Mutterfirma zu melden und die Seite trotzdem entfernen zu lassen - das wird man aber wohl aus Prinzip schon nicht tun. Die Klage selbst dürfte auch keine Chance vor Gericht haben.
Googles Stellung als Informationslieferant wird für das Unternehmen offensichtlich immer mehr zum Problem. Es existieren eben auch Informationen über die einige nicht so glücklich sind und die sie am liebsten aus der Welt schaffen würden. Diese Informations-Mörder wenden sich dann zuerst an den Lieferanten, und das ist derzeit größtenteils Google, und der steht dann vor dem eigentlichen Problem...
Hoffen wir dass G. Australia nicht einknickt und Mr. Castran gegen die Wand laufen lässt ;-)
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