Türkei sperrt YouTube – Sperre # 3 in 12 Monaten

Verfasst von Pascal am 21. Januar 2008 | 15 Kommentare

YouTube
Ein Türkisches Gericht hat heute zum zweiten Mal innerhalb von 12 Monaten den Zugriff auf YouTube untersagt, denn es tauchten wieder mal Videos auf, die den Gründer, Kemal Atatürk, der heutigen Türkei beleidigen.
Wenn man versucht YouTube aus der Türkei aufzurufen erscheint ein Hinweis, dass auf Grund eines Gerichtsbeschluss in Ankara der Zugriff vorläufig nicht mehr gestattet ist.
Zwar ist Atatürk im November 1938, also vor 69 Jahren, gestorben, aber auch noch heute ist es verboten die Gründer zu verunglimpfen. Die erste Sperre war im März 2007, gefolgt von einer zweiten Sperre im September. Beide Sperrungen wurden nach wenigen Tagen aufgehoben, aber erst nachdem Google die beleidigenden Videos gelöscht hatte.
Übrigens ist Türkei nicht das einzige Land, wo YouTube gesperrt wurde: Auch in Thailand und Marokko wurde auf ähnliche Weise vorgegangen.

[Winfuture]

Nachtrag:
» Türkei: YouTube-Sperre wieder aufgehoben

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Idee: Google Reader soll mehr Google Mail-iger werden

Verfasst von Pascal am 21. Januar 2008 | 7 Kommentare

ReaderGoogle Mail
Einige Funktionen von Google Mail sollte auch der Google Reader bekommen. Ionut hat sich mal die wichtigsten Google Mail-Tools herausgesucht und überlegt wie man diese in den Google Reader übertragen könnte.

Filter: Bei Google Mail kann man durch Filtern seine Nachrichten organisieren. Mit dieser Funktion könnte man doch auch die einzeln Feed-Elemente automatisch mit Sternen versehen, sie veröffentliche oder ausblenden (also als gelesen markieren).

Konversation: Bekanntlich verbindet Google Mail alle Antworten auf eine bestimmte eMail miteinander, wieso überträgt man das nicht auch in den Google Reader. Zwar findet man nur sehr selten eine Antwort auf ein Post, aber man könnte doch ähnliche oder verwandte Artikel zu einer Konversation verbinden.

Farbige Labels: Ein noch sehr neues Features von Google Mail, aber gerade in der “All items”-Ansicht verliert man schnell mal den Überblick von welcher Kategorie (die Labels) das nun kommt. Außerdem farbige Labels ist doch schön ;-)

Antworten und Weiterleiten: Vielleicht findet man was Interessantes im Reader und möchte drauf antworten, zum Beispiel auf seinem Blog. Google Reader könnte dann erkennen, dass der neuere Post eine Antwort ist und dann den Abonnenten des anderen Feeds nur den einzelnen Eintrag vorschlagen. Vielleicht kennt man jemanden der keinen Google Reader verwendet so, dass die share-Funktion nicht möglich ist, aber man chattet regelmäßig mit ihm über Google Talk oder AIM. Um nicht einfach nur den Link zum Post an den Freund zu senden, kann man doch den Auszug an diesen wie Instant Messanger weiterleiten oder auch per Mail.

Inbox-Ansicht: Feeds die nicht automatisch via Filter gelabelt oder ähnliches wurden, sollte der Reader in einem “Posteingang” darstellen.

Mute bei Konversationen: Wie oben beschrieben sollte der Reader ja Posts verbinden. Aber wenn es zu viel wird, was einem nicht wirklich viel interessiert, sollte man die Möglichkeit haben einen Konversation auf “Mute” zu setzen.

API: Einige mögen vielleicht die Webinterface nicht oder wollen nicht unbedingt im Browser lesen. Aber eine API könnte zum Beispiel auch den einen Verbindung zum Desktop bringen.

Die einzelnen Absätze trage ich in den folgenden Minuten in die Wunschliste ein und verlinke dann jeweils auf Wunsch. So, alle Wünsche erstellt!

[GoogleOS]

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IncrediMail erhält einen ausführlichen Bericht

Verfasst von Pascal am 21. Januar 2008 | 4 Kommentare

+ Google
Vor 10 Tagen wurde der AdSense Account von IncrediMail von Google geschlossen. Nach bekannt werden brach der Aktienkurs der israelischen Firma stark ein.
Heute soll es zu einer Zusammenkunft kommen.

Google und IncrediMail wollen miteinander eine Lösung finden, wie man das Problem beheben kann und noch offenstehende Fragen beantworten.

Beide Seiten waren laut TechCrunch zu keiner Stellungsnahme bereit. Aber es soll ein sicherer Klickbetrug sein, was bei Google ja ein Ausschlusskriterium ist. Dass der Aktienkurs wieder steigt, wohl eher nicht…
[TechCrunch]

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Google-Maps Autorennen

Verfasst von Pascal am 21. Januar 2008 | 4 Kommentare

Maps
Mit einem auf Google Maps API aufbauenden Spiel kann man Rennen auf wirklichen Straßen fahren.

Es gibt einige vordefinierte Strecken aber man kann auch einen beliebigen Start und ein beliebiges Ziel wählen.

Viel mehr gibt es meiner Meinung nach nicht über diese Mashup nicht zu sagen. Einfach mal ausprobieren.

Hier geht es zum Google-Maps Autorennen.

[Webthreads.de]

[Gastartikel von: Potsdam Blog, erweitert von Pascal]

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Aus Google Research wird ein Wissenschaftsportal

Verfasst von Jens am 21. Januar 2008 | 1 Kommentar

Research
Zur Zeit besteht die Seite Google Research nur aus einer Reihe von Informationen rund um Googles Forschungsabteilung und dessen Ergebnisse bzw. Publikationen. Aber natürlich betreiben auch viele andere Unternehmen, Universitäten und freie Wissenschaftler Forschung – ohne dass die große Masse darauf Zugriff hat. Das möchte Google jetzt ändern und wird in den nächsten Tagen eine eigene, offene, Forscher-Datenbank aufbauen.

Laut Informationen von internen Google-Quellen wird das neue Portal direkt unter der Adresse research.google.com erreichbar sein und jedem Wissenschaftler und Forscher die Möglichkeit geben seine Ergebnisse zu veröffentlichen. Die dort eingestellten Daten können dann von der ganzen Welt durchsucht, angesehen und auch ausgewertet werden. Für die Auswertung steht der Trendalyzer, den Google vor knapp 1 Jahr übernommen hat, bereit. Für die ansprechende Präsentation der eingestellten Daten ist also schon einmal gesorgt.

Der Speicherplatz zur Veröffentlichung der eigenen Forschungsdaten soll übrigens unbegrenzt zur Verfügung stehen. Von einem wenige-KB-Textdokument über Gigabyte-Videos bis hin zu Fotoserien und Datenströmen die die TB-Grenze durchbrechen soll alles möglich sein. Erstere wird man noch über ein Web-Interface hochladen können, aber um einige TB an Daten auf die Plattform zu bringen hat Google eine eher herkömmliche Methode:

Wer eine große Datenmenge in das Portal laden möchte, muss sich bei Google registrieren und bekommt dann einen kleinen Festplatten-Tower mit einer Speicherkapazität von 3 TB zugeschickt. Auf dieses Speichermedium kann der Wissenschaftler dann seine Daten kopieren und an Google zurück zu senden – Google sorgt dann dafür dass die Daten innerhalb kürzester Zeit öffentlich verfügbar sind. Die dazugehörige Technik ist ebenfalls, wie der Trendalyzer, seit März 2007 vorhanden.

Der Starttermin für dieses Projekt lag in der letzten Woche, Google Research ist also längst überfällig und kann jeder Zeit an den Start gehen. Zum Start soll Google das Portal auch selbst schon mit interessanten Daten gefüttert haben – so soll etwa alleine vom Hubble-Teleskop Bildmaterial mit einer Größe von 120 TB (!) zur Verfügung stehen. Ich denke das Portal könnte, insbesondere in Verbindung mit dem Trendalyzer, ein schönes Spielzeug werden und die Hobby-Forschung fördern ;-)

P.S. Bisher handelt es sich, wie bei Google üblich, nur um ein Gerücht – aber ich halte es für sehr realistisch.

Hier noch eine Präsentation zu Google Research vom Mai 2007:

» Artikel bei Wired
» Artikel bei Pimm

[thx to: Richard]

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Google Wireless Transcoder: Webseiten handyfreundlich aufbereiten

Verfasst von Jens am 21. Januar 2008 | 5 Kommentare

Mobile
Das browsen auf mobilen Endgeräten erfreut sich zunehmend immer größerer Beliebtheit und gehört für viele sicherlich schon zum Alltag, aber die meisten Webseitenbesitzer nehmen darauf keine Rücksicht und optimieren ihre Webseiten nur für die Anzeige auf normalen PCs. Im Google in your Language-Programm ist jetzt ein Hinweis dafür aufgetaucht, dass Google auch dieses Problem automatisiert lösen möchte – in dem die Webseite einfach via Skript umgeschrieben wird.

Hier der betreffende Eintrag im Programm:

Wireless Transcoder
GOOGLE analyses the original site and rewrites it so that it is viewable on mobile devices. During this translation process, GOOGLE may resize or adjust images, alter text formatting or modify certain aspects of web page functionality.

Schon Anfang 2006 ist ein namenloses Tool aufgetaucht, das Webseiten umgeschrieben hat. Durch Eingabe der URL wird die Breite der Webseite für Handy-Displays angepasst, eventuell störende Elemente einfach entfernt und die Seite in mehrere Blöcke (Bandbreitenfreundlich) aufgeteilt. Außerdem kann die Seite direkt via Google-Suche durchsucht werden.

Neu daran wird jetzt wohl die baldige Integration in Googles mobile Suchmaschine sein und dass das ganze Projekt einen Namen bekommen hat. Wireless Transcoder klingt ein bißchen hochtrabend für dieses doch recht einfache Tool, es wird also vielleicht mit noch einige Features mehr aufwarten können als die 2 Jahre alte Testversion. Lassen wir uns überraschen ;-)

P.S.
GWB auf dem Handy
Für den GWB macht Google das übrigens sehr sehr gut. Die Sidebars werden ausgeblendet und nur der eigentliche Content angezeigt. Und ein Klick auf “Table of Contents” zeigt lediglich eine Liste der Artikel an – Respekt dass Google das so vollautomatisiert erkennen kann.

» Möglicherweise der Vorgänger des Wireless Transcoders

[thx to: Hauke]

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