Pay-per-Action: Google möchte Facebook-Anwendungen promoten

Verfasst von Jens am 01. November 2007 |

AdSense vs. Facebook
Wenn man Facebook schon nicht übernehmen kann, dann muss man sich wenigstens gut darin positionieren – so scheint die aktuelle Einstellung bei Googles AdSense-Team zu sein. In der Vergangenheit wurde nur die Websuche und die News als Facebook-Anwendung angeboten, aber jetzt möchte Google sogar dabei helfen diese Apps zu verbreiten – und dabei selbst davon profitieren.

Facebook Apps haben sich innerhalb von nur wenigen Wochen stark verbreitet und jede größere Webseite hat mittlerweile ihr eigenes Miniprogramm geschrieben um dabei zu sein. Und trotz der Flut der Anwendungen gibt es kein genaues Verzeichnis und auch keine Stelle an der man seine Anwendung bewerben kann. Dies will Google für sich nutzen und das AdSense Pay-Per-Action-Modell promoten.

Viele Facebook-Anwendungs-Entwickler haben folgende Mail bekommen:

Dear Facebook Application Developer,

Would you like to drive more users to your app? We?ve expanded our pay-per-action (PPA) beta test and would like to invite you to participate by creating ads for your Facebook application.

To start setting up your first pay-per-action campaign, click on the link within the pay-per-action alert in your AdWords account and follow the simple steps at http://adwords.google.com/support/bin/answer.py?answer=68150 to get your PPA ads up & running across the Google content network and on other Facebook applications.

Key Benefits of PPA

* Save money by paying only for actions that you define, such as users adding your app. Rather than paying for clicks or impressions, you only pay when a visitor performs a specified action, such as installing your Facebook application or visiting your main application page.
* Save time by setting up AdWords conversion tracking: you can set your desired cost per action and pay for completed actions to hit your cost-per-action targets.
* Increase conversion rates by using publishers? knowledge about visitors to their websites to your advantage. Individual publishers in the Google content network, including other Facebook applications, choose to display PPA ads that they feel will appeal to their visitors. This works to your advantage, as publishers are motivated to choose ads they believe will have a high conversion rate.

With PPA, you decide how much you want to pay for each type of action, whether it?s $1 for a user installing your application or $.15 for visiting your application page. You can also control your spending by setting a daily budget. In addition, you can view clicks, impressions, conversion rate, cost per conversion, total conversions, and total cost for each pay-per-action campaign by running a Placement Performance Report or a pay-per-action report in the Report Center of your AdWords account.

For more information about pay-per-action ads and a list of our most frequently asked questions, please visit the pay-per-action section in the Google AdWords help center: http://adwords.google.com/support/bin/topic.py?topic=11635

We are excited to offer you a new way to attract new users to your Facebook application and meet your advertising goals.a If you have any questions, please email [email protected]

Sincerely,

The Google AdSense Team

Die Facebook-Entwickler sollen ihre Anwendungen also via AdSense bewerben, so eine weitaus höhere Verbreitung erreichen und am Ende selbst davon profitieren. In diesem Fall ist das Pay-Per-Action-System sehr interessant, da erst an Google bezahlt werden muss wenn das Modul tatsächlich installiert worden ist. Ein lohnendes System für beide, Google und den Anwendungsentwickler.

Aber auch ein zweites Szenario wird bei TechCrunch zur Zeit spekuliert: Zwar hat Facebook einen exklusiven Werbedeal mit Microosft, aber über die Facebook-Anwendungen könnten AdSense-Banner wieder in Facebook Einzug halten. Die Anwendungsentwickler könnten also durch ihre eigenen Anwendungen auch noch Geld verdienen – und Google hat den Facebook-Vertrag garnicht nötig. Fraglich natürlich ob sowohl Facebook und vorallem Microsoft das durchgehen lassen…

[TechCrunch]

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OpenSocial im Einsatz: Die ersten Screenshots

Verfasst von Jens am 01. November 2007 | 3 Kommentare

OpenSocial
Von Googles “Über-Social-NetzwerkOpenSocial sind jetzt erste Screenshots aufgetaucht die die API bei verschiedensten Diensten im Einsatz zeigt. Die Screenshots zeigen die einerseits interessante Grundfunktion, sind aber gleichzeitig auch eine Ernüchterung und dürften all die Vorfreude wieder zunichte machen.

Screenshots von Orkut
Wie man sieht ist sind die Daten von iLike über die OpenSocial-API in Orkut eingebunden. Nicht mehr und nicht weniger. Genauso läuft das natürlich auch umgekehrt und mit anderen Diensten ab. Jeder scheint auf die Daten der teilnehmenden Dienste zugreifen und diese nutzen zu können. Das schafft eine Vernetzung zwischen den einzelnen Networks, bringt dem eigentlich Network aber nicht viel.

Durch diese Funktion profitieren die teilnehmenden Netzwerke zwar anfangs, aber genauso schnell könnte sich das ganze auch wieder ins Gegenteil umschlagen. Irgendwann sammeln sich die User bei einem bestimmten Netzwerk dass auf die Daten aller anderen Zugriff hat, und nutzen die Dienste der anderen nur noch über die Fernbedienung bzw. der API. Am Ende sind also alle kleineren Networks die Verlierer.

Skizze zur Funktionsweise
Funktionsweise von OpenSocial

Noch sagen die Screenshots zwar nicht viel aus, aber ich sehe den Vorteil nicht den Google aus der ganzen Sache zieht. Die Daten werden direkt zwischen den einzelnen Diensten ausgetauscht und weder von Google angeboten noch sonst irgendwie gehostet. Möglich dass Google nur eine Allianz gegen Facebook und MySpace schaffen will, aber direkt profitieren scheint man davon nicht – vorerst.

» Weitere Screenshots bei TechCrunch

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Drop Box für orkut-Gästebuch

Verfasst von Pascal am 01. November 2007 |

Orkut+Picasa Web Albums
Schon im August gab es Vermutungen das Bilder für Gästebücher bei orkut demnächst in Picasa Web Alben gespeichert werden.
Jetzt wurde der Dialog bei orkut angepasst. Nun kann man wie bisher auswählen, ob ein Bild erst hochgeladen, aus den eigenen Picasa Webalben ausgewählt oder ein anderes Bild mit URL-Adresse genommen werden soll. Was hier neu ist, dass die neu hochgeladenen Bilder jetzt in den Picasawebalben gespeichert werden, standardmäßig in den Ordner “Drop Box”, der sich beim ersten Upload erstellt.

Es schaut so aus, dass in diese Drop Box in einiger Zeit nicht nur orkut Fotos geladen werden, sondern auch Bilder von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen aus Google Docs oder die angehängten Bilder aus Google Mail.

Was aber, um nochmal auch orkut zurückzukommen, mich beim Uploader stört ist, dass es für Picasa Webalben keine Suche gibt, man muss immer noch wissen wo das Foto ist, welches man möchte.

Es kann auch sein, dass Google das ganze auch Dokumente und andere Dateien ausweitet, sodass dann “GDrive” entsteht.

[GoogleOS]

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IMAP jetzt für alle verfügbar [Update]

Verfasst von Pascal am 01. November 2007 | 21 Kommentare

Google Mail
Der Google Mail Blog berichtet, dass der IMAP-Zugriff nun allen Usern zur Verfügung steht. Im Moment kann man die Einstellungen nur vornehmen wenn die Sprache der Oberfläche auf English (US) steht, aber es wird versprochen, dass in den nächsten Wochen die Einstellungen angepasst werden und man dann ohne Sprachwechsel IMAP aus- oder einschalten kann.

Ankündigung im Google Mail Blog.

Update
Laut dem Blogpost ist IMAP nun auch für alle Google Apps User verfügbar.

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Webmastertools: Geografisches Ziel festlegen

Verfasst von Pascal am 01. November 2007 |

Webmaster Tools
Google Webmastertools warten mit einer neuen Funktion auf. Diese macht es möglich Webseiten mit einen geographischen Adresse zu versehen.

Laut Google für:

Manche Websites wenden sich an Nutzer an einem bestimmten geografischen Standort. So gibt es beispielsweise Websites, die für alle Nutzer in einem Land von Interesse sind, und andere, die sich nur an die Nutzer wenden, die innerhalb dieses Lands in einer bestimmten Gegend leben.

Die Oberfläche: (Zu finden unter Tools)

Ankündigung im Webmaster Central Blog

[Googlified]

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