Tag: 28. November 2007
Lange Zeit hat Google mit Informationen über das interne MOMA-System, das Google-Intranet, hinter dem Berg gehalten und keinerlei Details genannt. In den letzten Monaten sind einige Screenshots aufgetaucht die uns einen kleinen Einblick in die Funktionsweise gegeben haben. Google Blogoscoped zeigt uns jetzt einen ausführlichen Blick (inklusive Screenshots!) hinter die Kulissen dieses Systems.
MOMA - die Google-Startseite

Jeder Googler hat Zugang zum MOMA und besitzt einen individuellen Login hinter dem sich eine komplett personalisierte Oberfläche befindet die entfernt an iGoogle erinnert. Auf der Startseite finden sich nicht nur interne Neuigkeiten und Ankündigungen sondern auch viele Pläne die extra auf eine Person bzw. Gruppe zugeschnitten sind. Dazu zählt z.B. der Stundenplan der Kollegen, freie Konferenzräume, der eigene Terminkalender usw... All diese Informationen können scheinbar auch ausgeblendet bzw. noch weitere Informationen hinzugefügt werden. Jede Information für jeden

Einen Screenshot der MOMA-Suche haben wir schon einmal gesehen, aber tatsächlich steckt dahinter noch sehr viel mehr als man anfangs vermuten sollte. Tatsächlich lässt sich nicht nur das Web und das Intranet durchsuchen, sondern es lassen sich auch jede Menge Zusatzinformationen zu aktuellen Projekten und sogar zu Mitarbeitern finden. Wer einmal etwas verbockt, wird dies nie wieder los und findet diesen Eintrag auf ewig in seinem persönlichen Profil. Das soll eine Motivation sein, gute Arbeit abzuliefern. Überhaupt scheint MOMA auch ein großes Social Network zu sein. Jeder Mitarbeiter ist vertreten, die einzelnen Personen sind durch gemeinsame Projekte untereinander vernetzt, und es scheint einen kompletten News-Feed zu geben in dem jeder Googler ansehen kann was der Kollege in den letzten Wochen und Monaten getan hat. Der gläserne Mensch ist im Googleplex längst Realität. Googler als BETA-Tester MOMA fungiert außerdem als Google Apps-Klon für die Googler. Die einzelnen Anwendungen sind sowohl in einer öffentlichen als auch in einer internen Version verfügbar. Intern bedeutet, dass die Anwendung in dem derzeitigen Entwicklungsstatus getestet werden kann. Alle Googler, teilweise auch nur die die an einem Projekt mitwirken, können Anwendungen also testen und jeden Fehler melden bzw. neue Funktionen vorschlagen. Weitere Details über MOMA gibt es bei Google Blogoscoped: » Screenshots & detailierte Beschreibungen bei Blogoscoped

Google startet mal wieder einen neuen Wettbewerb im Open-Source-Bereich: Der Google Highly Open Participation Contest richtet sich an Jugendliche über 13 Jahre die noch nicht an einer Universität studieren und bei Open Source-Projekten mitarbeiten wollen. Natürlich lässt Google auch diesmal wieder jede Menge Preise springen. Regeln gibt es eigentlich so gut wie keine, außer dass die Teilnehmer über 13 alt sein müssen und die Eltern mit der Teilnahme einverstanden sein müssen. Als Teilnehmer wählt man sich einen der 10 Partner aus, meldet sich dafür an, und bekommt dann jeweils eine kleine Aufgabe zugewiesen die erfüllt werden muss - meist handelt es sich dabei um kleine Programmier-Aufgaben aber auch um Design-Aufgaben oder ähnlichem. Folgende Preise können gewonnen werden: Startpreis für die Teilnahme: 1 T-Shirt Preis für 3 erledigte Aufgaben: 100$ (auf 500$ begrenzt) Hauptpreis: Reise nach Mountain View ins Googleplex Ich denke dass sind mal wieder ganz nette Preise, Aufwands- und Altersgerecht - und dieser Wettbewerb bietet sowohl den Teilnehmern als auch den Partnerfirmen wieder einige Vorteile. Die Firmen bekommen kostenlose Unterstützung und eventuell völlig neue Ideen und Ansätze und die Jugendlichen können die Mitarbeit an einem größeren Projekt (inklusive Zertifikat) in ihren Lebenslauf schreiben ;-) » Google Highly Open Participation Contest
Wenn Du eine neue Karte erstellst hast Du nun die Möglichkeit KML oder eine GeoRSS Datei entweder hochzuladen oder eine aus dem Internet zu importieren.
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