Tag: 31. August 2007

Um die Anzahl der Spalten zu verändern, müsst ihr auf den Pfeil rechts neben dem Tab-Namen klicken und "Edit Tab Settings" auswählen. In dem neuen Fenster kann jetzt das Layout zwischen 1 und 4 Spalten ausgewählt werden, jeweils mit verschiedenen Größen-Maßen für die einzelnen Spalten. Meiner Einer bevorzugt weiterhin die 3-Spalten-und-alle-Spalten-gleich-Breit-Ansicht. Besser wäre es natürlich wenn man die Spaltenbreite variabel einstellen könnte, so wie es einige andere Startseiten schon anbieten. Da Google sich aber die Mühe gemacht hat, verschiedene Versionen von jeder Spaltenanzahl zu erstellen, wird diese Funktion in naher Zukunft wohl nicht nachgerüstet werden. Wie ich im Gadget-Kommunikations-Artikel schon erwähnt habe, sollte iGoogle nicht nur eine personalisierter Startseite sein, sondern der virtuelle Desktop. Auf rein optischer Seite sollten die Gadgets dabei wie Fenster behandelt werden die frei verschiebbar und in ihrer Größe veränderbar sind. Verbunden mit dem von mir beschriebenem Drag&Drop wäre das doch mal wieder eine kleine Revolution ;-) Update: Außerdem kann jetzt für jeden einzelnen Tab ein eigener Skin eingestellt werden. [thx to: Pascal]
Picasa Web Albums Mapplet direkt in Google Maps einbinden
Offizielle Ankündigung auf dem Google Lat Long Blog
Viacom hat YouTube mal wieder darum gebeten ein Videos zu entfernen, und YouTube hat dem - um weiteren Klagen zu entgehen - mal wieder schnell Folge geleistet. Leider hatte Viacom in diesem Fall garkein Recht die Löschung dieses Videos zu verlangen, da es erstens vom Urheber selbst hochgeladen worden ist und zweitens Viacom selbst garkeine Rechte an diesem Video besitzt und es sogar selbst geklaut hat...
Der Film von Chris Knight wurde von ihm selbst ins Netz gestellt und einige Zeit später von einem Viacom-Sender in der Sendung "Web Junk 2.0" gezeigt - und das ohne ihn vorher um Erlaubnis zu bitten. Viacom hat also sein Programm mit fremdem Material gefüllt, keinen Cent dafür gezahlt oder geschweige denn gefragt ob sie es überhaupt zeigen dürfen.
Scheinbar denkt man bei Viacom, dass sich der Urheber sicherlich freuen wird wenn sein Film auf diese Weise promotet wird. Das mag natürlich auch so sein, aber warum soll der Film dann nicht auch bei YouTube promotet werden? Viacom wirft YouTube genau das vor was man in diesem Fall selbst begangen hat: Mit geklautem Material Geld verdienen - nur dass Chris Knight YouTube die Erlaubnis - durch seinen Upload - gegeben hat, und Viacom nicht...
Zur Zeit ist das Video noch gesperrt, dürfte aber sicherlich bald wieder freigeschaltet werden. Wirklich peinliche Situation für Viacom. Chris Knight sollte die Chance nutzen und auch mal ein bißchen klagen... Unterstützung - zumindest aus dem Web - gäbe es sicherlich mehr als genug ;-)
» Posting bei Chris Knight
[Google Blogoscoped]
Praktisch schon seit der Übernahme von YouTube arbeitet Google an der Entwicklung eines zuverlässigen Filters. Ging es in erster Linie damals nur darum, Copyright-geschützte Videos automatisch zu erkennen, zu löschen und deren erneuten Upload zu verhindern, hat YouTube jetzt ein völlig neues System. Jetzt müssen nämlich auch Nazi-Videos automatisch erkannt werden.
Laut einem YouTube-Sprecher ist die Entwicklung des Filters schon weit vorangeschritten und soll demnächst gestartet werden. In einer früheren Meldung wurde ein möglicher Starttermin im September genannt - dieser könnte scheinbar nun auch eingehalten werden, da sich Google normalerweise nie über in Entwicklung befindliche Projekte äußert.
Die Erkennung von fragwürdigen Video-Inhalten, geschützter Hintergrundmusik oder Ausschnitte aus TV-Serien wird es auch weiterhin nicht geben, aber dafür soll YouTube in der Lage sein die Videos wieder zu erkennen. Wird ein Video einmal gelöscht - dafür sorgen die Copyright-Inhaber schon - soll es nicht möglich sein dieses Video wieder hochzuladen.
Wie zuverlässig dieser Filter funktioniert ist bisher nicht bekannt, aber ich denke schon dass YouTube es schaffen wird zumindest kleine Video-Manipulationen ebenfalls auszufiltern. Im Grunde reicht es schon einen einzigen Pixel im Video zu ändern und schon hat es einen völlig anderen Hash-Code - und genau dieser Technik bedient sich YouTube. Wie man dies umgehen wird kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber es scheint ja möglich zu sein.
Lassen wir uns überraschen wann der Filter starten wird und wie zuverlässig er funktioniert.
» Artikel bei Spiegel Online

Auch für alle Google-Nerds kommt irgendwann die Zeit in der die Familienplanung und später dessen Ausrüstung ansteht. Damit der Nachwuchs schon mit der Muttermilch seine Standardsuchmaschine aufsaugt, muss natürlich auch der passende Strampler her - en voila! Aber spätestens wenn das erste gesprochene Wort "Google" heißt sollte man sich Sorgen machen .p [SeekXL, thx to: nbwolf]