Screenshot von Googles internem MOMA-System

Verfasst von Jens am 30. Juli 2007 | 5 Kommentare

moma
Schon im letzten Jahr sind Details über Googles internes MOMA-System veröffentlicht worden und vor 2 Tagen haben die Googler die dazugehörigen Screenshots veröffentlicht. MOMA basiert auf vielen verschiedenen zusammengebastelten Google-Suchen und ist das Arbeits- und Informationsportal für jeden Googler.

MOMA
Wie man sieht ist MOMA, zumindest in der jetzt hier präsentierten Version, genauso aufgebaut wie die klassische Google-Suche und kann mit jeder Menge zusätzlichen Informationen und Features aufwarten die eventuell eines Tages mal in die “echte” Suche Einzug halten werden. Besonders interessant finde ich die TABS oberhalb der Suche mit denen die Darstellung und der Inhalt der Suchergebnisseite auf bestimmte Bedürfnisse angepasst werden kann.

Ansonsten durchsucht MOMA scheinbar alle öffentlich zugänglichen Google-Suche wie z.B. die Buchsuche und nutzt auch noch einige interne Dienste wie z.B. die Mitarbeitersuche (bzw. die Suche im Adressbuch). Zumindest diese relative einfache Funktion sollte die Google-Suche wirklich beherrschen – und natürlich auch endlich einmal ein vernünftiges Adressbuch an den Start bringen…

Sehr interessant finde ich auch die “User-Added Results”. Hier kann scheinbar jeder Googler eine Information oder Webseite hinzufügen um anderen das auffinden einer Information weiter zu erleichtern. In Ansätzen ist dies ja auch in der offiziellen Google-Suche via Co-Op schon möglich, nur noch nicht ganz so komfortabel wie hier vorgestellt. Ich könnte mir jetzt eine Art Social-Network vorstellen in der jeder solche Boxen erstellen kann um sie mit all seinen Kontakten zu teilen – klingt doch fast schon nach einer Konkurrenz zur baldigen Wikia-Suche ;-)

P.S. Wie man auf dem Screenshot sieht scheint das Googleplex so groß zu sein dass Google sogar eine eigene Suche für die Räume erstellt hat :-D

» Vorstellung im Enterprise-Blog

[Google OS]

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Google Search: Neue Webseiten in Minutenschnelle im Index

Verfasst von Jens am 30. Juli 2007 | 7 Kommentare

Google
Noch vor einigen Jahren war es undenkbar dass es eine Suchmaschine schafft seinen Index in nur wenigen Tagen komplett zu aktualisieren. Heute ist das weitgehend Standard und neue Seiten werden schon nach 1-2 Tagen in allen größeren Suchmaschinen gefunden. Wie IONut von Google OS jetzt herausgefunden hat scheint Google derzeit aber kräftig auf das Gaspedal zu treten und kann Webseiten teilweise schon nach wenigen Minuten finden.

Zumindest was News-Seiten und Blogs angeht ist die Google-Suche atemberaubend schnell, in der Spitze war eine Meldung in einem Blog schon nach 11 Minuten im Index und ganz vorne zu finden. Dass Google innerhalb von 15 Minuten nicht unbedingt das ganze Internet durchkämmt dürfte klar sein, aber wie kam diese (und einige weitere Testseiten inklusive dem Google OS-Posting) so schnell in den Index?

Feeds
Nicht erst seit dem Google Reader werden Feeds von Google alle paar Minuten geparst und abgerufen. Wird in dem Feed ein neuer Eintrag gefunden, können diese darin enthaltenen Adressen ganz nach oben auf die Prioritätenliste des Googlebots geschoben werden und der Index bleibt so konkurrenzlos aktuell. Bisher hat das nur in der Blogsuche funktioniert, scheint aber nun auch Einzug in die Websuche zu halten.

Pinging
Zumindest die Blogsuche von Google kann seit einiger Zeit angepingt und so zeitnah über neuen Content informiert werden. Der Blog-Crawler macht sich dann wenige Minuten später auf den Weg, sucht nach neuen Inhalten und hält seinen Blog-Index so aktuell. Die Einträge aus diesem Index werden jetzt scheinbar in die Websuche übernommen.

Feedburner
Durch die Übernahme von Feedburner hat sich Google in punkto Geschwindigkeit noch einmal einen großen Vorteil gesichert. Feeds müssen jetzt nicht mehr ständig abgerufen und ausgewertet werden, schließlich liegen sie direkt auf den eigenen Servern. Wenn sich irgendwo auf einem Blog oder einer News-Webseite etwas tut weiß Feedburner es als erstes.


Wenn man das jetzt noch einmal weiter strickt könnte der Index teilweise auch in Sekunden aktualisiert werden, zumindest wenn der Content auf den eigenen Servern gelagert ist. Webseiten bei Google Pages und Blogs bei Blogger müssten ja nicht einmal geparst und getestet werden. Und Google hätte mal wieder einen perfekten Grund dafür geschaffen die eigenen Anwendungen statt die der Konkurrenz zu nutzen ;-)

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Greasemonkey-Script: Google Reader mit Volltext-Feeds

Verfasst von Jens am 30. Juli 2007 | 1 Kommentar

Google Reader
Immer wieder gibt es vorallem bei Bloggern die Diskussion ob im Feed das komplette Posting oder nur ein Auszug mitgeliefert werden soll. Jeder Webmaster hat diese Entscheidung für sich alleine getroffen, was sein gutes Recht ist. Wem als Leser eines Auszug-Feeds der Besuch der Original-Webseite zu mühsam ist, der kann sich das Leben jetzt mit dem Greasemonkey-Script GPE erleichtern.

Preview
Das Script fügt den Link “Preview” zu den Links unterhalb eines Google Reader-Eintrags hinzu. Mit einem Klick wird per iFrame die verlinkte Webseite angezeigt und der Besuch der Webseite wird überflüssig. Auf diese Weise könnte man sich seinen eigenen Volltext-Feed basteln, aber natürlich nur wenn die Preview-Option standardmäßig aktiviert sein würde. Leider muss man diesen Link bei jedem Eintrag immer wieder neu anklicken, so dass es im Grunde keinen großen Unterschied mehr zwischen dem eigentlichen Webseiten-Besuch und diesem Workaround gibt.

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[Google OS]

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Neuer Google-Shop in Venezuela eröffnet

Verfasst von Jens am 30. Juli 2007 |

Google-Shop
Und wieder einmal hat Google einen neuen Fan-Shop eröffnet. Nachdem es bereits in Ägypten, in der Türkei und auch in Indien verschiedenste Shop-Typen gibt wurde der neueste nun in Venezuela eröffnet und lockt alle Google-Fans mit seinem bunten Logo ;-)
Dreistigkeit kennt wirklich keine Grenzen…

[Googlified]

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