Google Apps Die Google Apps für die eigene Domain haben heute einige neue Funktionen dazu bekommen. Neben der gemeinsamen Nutzung des Adressbuchs in Firmen ist nun auch die Mirgration von anderen E-Mail Servern per IMAP möglich. So lassen sich in einem Rutsch alle E-Mails von einem Server auf die Google Server übertragen. Bei einem auf dem Google Blog erwähnten Test wurden in 24 Stunden 3 Millionen E-Mails auf die Google Server kopiert. Anschließend lassen sich die E-Mails auch mobil abrufen und wie beim regulären Google Mail auch mit bis zu einer Größe von 20 MB verschicken. Der Mirgationsassistent unterstützt bisher die Server: Exchange 2003, Cyrus, Courier, und Dovecot. Ankündigung auf dem offiziellen Google Blog [ZDNet, Googlified]
Zu jedem einzelnen Video kann man sich bei YouTube anzeigen lassen von welchen Webseiten es am meisten aufgerufen worden ist. Google scannt fleißig alle Webseiten, natürlich auch die von YouTube. Kombiniert man diese beiden Dinge jetzt miteinander kann man mit der richtigen Suchanfrage jede Menge FTP-Passwörter herausfinden - eine offene Sicherheitslücke.
Googles Videoportal YouTube lässt die Leitungen rund um die Welt glühen: Laut einer aktuellen Statistik von Ellacoya Networks werden 10% des gesamten HTTP-Traffics von YouTube verursacht. Dank YouTube, flickr und anderen Video- und Foto-Portalen hat der HTTP-Traffic in diesem Jahr erstmals wieder den P2P-Traffic überholt.
Google
Beim diesjährigen Google Press Day wurden nicht nur die lokalen YouTube-Versionen vorgestellt, sondern auch einige Daten & Fakten rund um die Suchmaschine Google bekannt gegeben. So hat Google beispielsweise herausgefunden dass das Web statistisch bei jedem Indizierungsvorgang um ganze 10 bis 25% wächst - eine beeindruckende Zahl. Suche: » Bei der ersten Indizierung vor über 10 Jahren hatte Google 25.000 Webseiten im Index, heute sind es Milliarden - und das Web wächst bei jedem Vorgang um 10 bis 25% » Je größer das Web wird, desto wichtiger werden gute Suchmaschinen die das Web indiziert haben und komplett durchsuchbar machen » 20 bis 25% aller Suchanfragen wurden vorher noch nie ausgeführt - wenn man bedenkt wieviele Suchanfragen Google allein in 1 Sekunde beantwortet dann ist das wirklich ein beeindruckender Prozentsatz... » Der PageRank nutzt über 200 verschiedene Bewertungskriterien um eine Webseite zu ranken » iGoogle war das am schnellsten wachsende Google-Produkt im Jahr 2006. Zur Zeit gibt es über 10.000 Gadgets Sprachen: » Google Book Search enthält Bücher in über 90 Sprachen » Google Translate ist in 12 Sprachen verfügbar » Es gibt Google-Software in insgesamt 112 verschiedenen Sprachen » Universitäten rund um den Globus nutzen die Google Apps, unter anderem in Kenia, Japan, Ägypten, Irland, Ukraine und den USA Unternehmens-Service: » 2007 hat Google all seinen Mitarbeitern ein Fahrrad geschenkt » Googles Bus-Shuttle in San Francisco ist die größte Fahrgemeinschaft in der Region und spart pro Fahrt etwa 20 private Autofahrten ein » Google besitzt die größte Solaranlage in den USA Finanzielles: » 2006 hat Google einen Umsatz von 10,6 Milliarden $ eingefahren und über 3 Milliarden $ davon wieder an seine AdSense-Partner ausgeschüttet » Im ersten Quartal diesen Jahres hat Google einen Gewinn von über 1 Milliarde $ mit all seinen Partnern generiert [Google OS]
Google
Schon seit anfang Mai sind gefälschte Mails von Google im Umlauf in denen Webmaster davor gewarnt werden dass ihre Seite nicht Googles Richtlinien entspricht und in den nächsten 30 Tagen komplett aus dem Index entfernt wird. Die Mails sind bis heute im Umlauf, haben aber mittlerweile keinen fragwürdigen Dateianhang mehr - die Frage ist nur: warum? Schon bei der ersten Runde der eMails war eine Datei angehangen die zwar einige Systembefehle enthalten hat, aber die absolut nichts bewirkt haben. Man konnte die Anhänge also bedenkenlos öffnen. In der aktuellen Mail-Runde sind garkeine Anhänge mehr enthalten - eventuell werden sie von den Providern schon herausgefiltert - aber der Text ist immer noch der gleiche. Fraglich ist jetzt natürlich was die Versender dieser Mails erreichen wollen. Ich könnte mir vorstellen dass irgendjemand mit guten Absichten dahinter steckt und die Leute ein wenig sensibilisieren möchte. Vielleichte möchte diese Person/Gruppe einfach nur erreichen dass sich die Webmaster Gedanken um ihre Seite machen und diese eventuell bereinigen. Einige Betreiber von Doorway-Pages fallen sicherlich auf solche Mails herein und geben ihre Praktik auf um weiterhin im Index zu bleiben. Oder fällt euch ein besserer Grund ein? [thx to: Gregor Best]
Zwischen der Bundesregierung und Google scheint es in letzter Zeit gewaltig gekracht zu haben - und jetzt droht eine Eskalation. Wenn die Bundesregierung das Gesetz zur Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs nicht stoppt wird Google seinen eMail-Dienst Google Mail in Deutschland kurzerhand schließen. Laut dem Gesetzesentwurf sollen nicht mehr nur die Provider User-Daten speichern sondern auch die Anbieter von eMail-Diensten. Doch die bisher vorhandenen und sowieso abgespeichtern Daten reichen bei dem Gesetz nicht mehr aus, jeder eMail-Anbieter muss seine Kunden eindeutig identifizieren können - es muss also mindestens der volle Name und eventuell die Adresse angegeben werden. Und nicht nur das, sie muss auch noch auf Richtigkeit überprüft werden. Einige Freemail-Anbieter haben die Nutzerdaten schon während der Registrierung geprüft. Bei Web.de z.B. bekommt man erst den vollen Zugriff auf das Mail-Konto wenn der Aktivierungscode der per Brief verschickt wird richtig eingetippt wird. Damit hat sich Web.de rechtlich abgesichert, gehört aber zu den wenigen Freemail-Anbietern die dies bisher getan haben. Google, eigentlich immer ganz scharf auf die Sammlung aller möglichen Daten, möchte dies allerdings nicht hinnehmen und seinen Usern auch weiterhin die Möglichkeit bieten anonyme eMail-Accounts zu erstellen. Sollte das Gesetz bindend in Kraft treten wird Google sein Google Mail in Deutschland einfach abschalten, dies droht zumindest der Datenschutzbeauftragte Peter Fleischer an. Was Google nun genau mit "Einstellung" meint ist noch völlig offen und muss hoffentlich niemals geklärt werden. Einerseits könnte es bedeuten dass die deutschsprachige Oberfläche verschwindet, andererseits kann es aber auch bedeuten dass alle User aus Deutschland ausgesperrt werden oder der Zugriff von Deutschland aus komplett blockiert wird. Wenn Google seinen Mail-Dienst wirklich soweit einstellen sollte dass niemand mehr Zugriff auf seine Mails hat kann man den deutschen Markt in Mountain View sicher vergessen und all seine Niederlassungen schließen - denn das Vertrauen der User wäre von einen Tag auf den anderen verspielt. Nicht zu vergessen die tausende von Klagen die dann auf Google zukommen würden... Ich glaube das wird noch ein spannendes Thema werden... » Artikel bei de.internet.com [thx to: Gregor Best] Nachtrag: » Vorratsdatenspeicherung beschlossen: Wird Google Mail jetzt abgeschaltet?
Google Talk
Konferenzchats mit Google Talk stehen seit langer Zeit ganz oben auf der Wunschliste jedes Users, gleich nach dem GDrive. Diesen Wunsch hat Google jetzt zumindest teilweise damit erfüllt dass im Google Talk-Gadget endlich Chats mit mehreren Usern zugleich geführt werden können. In der Desktop-Version funktioniert das ganze aber leider noch nicht. Google Talk Konferenzchats
Schon ende April ist durch einen Eintrag im Google in your Language-Programm herausgekommen dass Talk demnächst Konferenzchats anbieten wird - und voila, da ist es: Um ein Konferenzchat zu starten muss in dem Talk-Gadget nur der Button "Group Chat" oberhalb des Chatfensters geklickt werden. Darunter öffnet sich eine Liste mit allen Kontakten die derzeit online und damit ansprechbar sind. Offline-Chats, wie bei Singlekonversationen möglich, sind also in Konferenzchats (noch) nicht möglich. Einladung zum Chat
Bei Personen die gerade mit dem Talk-Gadget chatten öffnet sich ein neuer Chat-Tab und sie befinden sich mitten im Konferenzchat. Alle anderen wie die Google Mailer und Talk-Desktop-Anwender bekommen einen Link zum Talk-Gadget zugeschickt. Das Gadget öffnet sich dann direkt im Browser-Fenster und befindet sich mitten in der Gesprächsrunde. Diese vorgehensweise sollte natürlich nur ein Workaround bleiben und wird wohl demnächst durch eine neue Desktop-Version von Talk überflüssig werden. Wenn sich der User an diese Links gewöhnt könnten nämlich auch Spam-Bots solche Einträge versenden und den User auf ihre eigene Webseite lotsen - wer liest schon so eine lange URL? ob da jetzt talkgadget.google.com oder talkgadget.spamseite.com steht bekommen 95% der User wohl garnicht mit. IOnut tippt darauf dass es in den nächsten Wochen ein großes Talk-Update geben wird dass all die neuen Features des Gadgets und Videotelefonie sowie eine noch bessere VoIP-Unterstützung bieten wird. Dass es so lange kein Update gegeben hat deutet darauf hin dass derzeit an etwas großem gearbeitet wird - oder dass der Desktop-Client aufgegeben worden ist... [Google Blogoscoped, Google OS]
ebay
Zugegeben, der Google-Boykott von eBay war konsequent und hat sehr schön den wunden Punkt von Google gezeigt - nämlich das liebe Geld. Doch anscheinend hat dieser Boykott eBays Besucherzahlen so sehr sinken lassen dass man nun wieder zu den Google-Anzeigen zurückgekehrt ist, laut eigenen Aussagen aber in einem nicht mehr ganz so hohem Umfang und ständiger Werbung bei der Konkurrenz. Nicht nur Yahoo! sondern auch eBay ist in letzter Zeit als einer der wenigen überlebenden der Dot.Com-Blase ins straucheln geraten. Eine weiter sinkende Besucherzahl kann man sich nicht leisten und musste so schon nach ganzen 10 Tagen klein beigeben und zu Googles anscheinend doch recht wichtigem Werbeprogramm zurückkehren. Bei eBay ist man natürlich um Schadensbegrenzung bemüht und hat angekündigt nicht mehr für jedes Keyword Anzeigen zu schalten und auch vermehrt in Anzeigenplätze bei Yahoo!, Microsoft und Ask zu investieren. Jetzt wäre es doch von Google nur konsequent gewesen den CheckOut-Ausschluss in eBays Richtlinien streichen zu lassen bevor eBay wieder werben darf. Auf die Reaktion des bunten Auktionshauses wäre ich gespannt gewesen ;-) » Artikel bei der FAZ [thx to: nbwolf]
Laut der Gerüchte-Webseite Truemors sind am gestrigen nachmittag 3 Flugzeuge von Google in Salzburg gelandet. Zu welchem Zweck sich die Führungsetage nach Salzburg begeben hat ist bisher noch völlig offen, löst aber natürlich Spekulationen rund um Übernahmen und Partnerschaften aus - vorallem wenn die Googler gleich mit 3 Flugzeugen anreisen, anscheinend fliegen Larry, Sergey und Eric immer getrennt .p Zur Zeit kursieren 2 Namen wegen denen sich die Googler nach Österreich begeben haben: Der Online-Telefonie-Dienst Jajah ist vergleichbar mit einer Browser-Version von Skype und kann sich mit derem Erfolg auch sehr gut messen. Eine baldige Übernahme durch einen Internet-Riesen ist sehr wahrscheinlich, was natürlich der Grund für Googles Kurztrip nach Salzburg gewesen sein kann. Eine Integration in Google Talk wäre sicherlich sehr interessant und man könnte sich besser gegen eBays Skype aufstellen. Gegen Jajah sprechen allerdings 2 sehr triftige Gründe: Erstens besitzt das Unternehmen garkeine Niederlassung in Salzburg und hat mit Österreich nur soviel zu tun dass der Gründer ein Österreicher ist, und zweitens besitzt Jajah eine Niederlassung in Googles Heimatstadt Mountain View. Warum also mit 3 Jets soweit fliegen wenn der Partner 2 Straßen weiter sitzt. Red Bull
Der 2. Name der kursiert ist Red Bull. Red Bull hat seinen Hauptsitz in Salzburg und ist ein international tätiges und bekanntes Unternehmen. Das ist aber auch schon alles was für eine Partnerschaft mit dem Energy-Drink-Hersteller spricht. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen wie sich die beiden Firmen miteinander verbandeln sollen - außer dass jetzt doch endlich Google Gulp! auf den Markt kommen wird ;-) » Artikel beim iWatchBlog Update: » Google Österreichbesuch war Klassentreffen von Eric Schmidt
Google Co-op + Google Base
Lange Zeit haben wir nichts neues mehr von Google Base gehört und sind immer noch - wahrscheinlich genauso wie Google selbst - auf der Suche nach einer Existenzberechtigung und dem tieferen Sinn von Base. Seit gestern ist Base neben der Produktsuchmaschine auch zur Suchmaschine für Custom Search Engines mutiert und macht die Suche danach zum Kinderspiel. Mittlerweile gibt es Millionen von Custom Search Engines, die meisten sind nur mit wenigen Einträgen gefüllt und wurden für Testzwecke angelegt. Um sich durch den Haufen dieser nutzlosen Suchmaschinen und den dazwischen versteckten Perlen zu wühlen wird jetzt die Base-Suche zweckentfremdet. Durch die vielfältigen Suchoptionen findet man so zu fast jedem Thema die richtige Suchmaschine und kann die unwichtigen mit wenigen Klicks herausfiltern. Die einzelnen Suchoptionen werden immer angepasst auf die Gesamtzahl der Suchergebnisse angezeigt. Je mehr Suchmaschinen gefunden werden desto mehr Einschränkungsmöglichkeiten bietet Base an - unter anderem die Sprache, die Anzahl der URLs im Index, die beliebtesten Suchanfragen und Beispielsuchen. Jeder Parameter kann natürlich wieder frei ausgewählt oder entfernt werden und auch die Grid- und Map-Ansicht ist wieder mit dabei. Laut dem Co-op-Team sind nicht alle Suchmaschinen in dem Index enthalten, es wurde schon eine qualitative Vorfilterung durchgeführt - natürlich wieder automatisiert. Gestern abend hat die Suche bei mir auch wunderbar funktioniert, aber heute liefert sie bei jeder Suchanfrage 0 Treffer zurück - warum auch immer. Auf jeden Fall eine interessante Möglichkeit CSEs zu durchsuchen. » CSE-Suche » Ankündigung im CSE-Blog [Google OS]
JetBlue + Google Maps
Vorallem bei Langstreckenflügen ist es ja üblich den Passagier per Landkarte und Monitor darüber zu informieren wo er sich gerade befindet. Die Fluglinie JetBlue setzt in ihren Flugzeugen derzeit dazu die Google Maps ein und wirbt während des Fluges immer mal wieder für Googles Kartenwerk. Ich denke diese Einsatzmöglichkeit der Maps birgt sowohl für Google als auch für Reiseveranstalter noch ein großes Potenzial. Neben Flugzeugen wurde die Karte auch testweise in der Hamburger U-Bahn eingesetzt und wird sicherlich auch noch bei vielen anderen Transportmitteln- und Firmen zum Einsatz kommen von denen wir noch garnichts wissen. Noch interessante wäre es jetzt natürlich wenn nicht die Straßen- sondern die Hybrid-Ansicht aktiviert wäre, vorallem im Flugzeug. » Fotos bei Google Blogoscoped
Google Translate
Ganze Sätze, Webseiten oder sogar Websuchen kann Google Translate schon seit längerer Zeit problemlos übersetzen. Natürlich konnte man bisher auch nur ein einziges Wort eingeben, hat dafür aber auch nur ein Wort als Übersetzung präsentiert bekommen. Ab sofort hat Translate eine Wörterbuch-Funktion die mehr als nur eine Übersetzungsmöglichkeit und sogar Beispielsätze anbietet. Google Translate Dictionary
Wie man sieht kann die Übersetzung teilweise nicht nur mit mehreren Übersetzungsmöglichkeiten sondern sogar mit Beispielsätzen und Satzteilen aufwarten. Damit eifert Google nicht nur die klassischen Wörterbücher und dict.leo.org nach sondern überholt diese mit einer ganzen Reihe von Beispielsätzen sogar. Löblich dabei ist dass die Beispielsätze jeweils zweisprachig aufgeführt sind. Außerdem gibt es eine Art Sprachen-Suchfunktion. Gibt man z.B. in der Übersetzung von Deutsch nach Englisch "car" ein, so wird vorgeschlagen dass "car" ein Wort in der englischen Sprache ist. Wenn dies ausgebaut wird kann man nun bei jedem Wort erkennen in welcher Sprache es verwendet wird. Die Daten für diese Wörterbuch-Übersetzun hatte Google übrigens schon lange, denn seit über 2 Jahren werden diese komplette Übersetzungen schon mithilfe der Google Toolbar angezeigt. Ich hatte mich schon lange gefragt warum Translate diese Übersetzungsmöglichkeiten bisher nicht angezeigt hat... » Google Translate Dictionary [Googlified]
Yahoo
Durch den Wechsel an der Spitze von Yahoo! hat mittlerweile auch der letzte mitbekommen dass der Internet-Gigant ein ernstes Problem hat dass mittlerweile scheinbar sogar an die Existenzbedrohung geht. Investoren sind der Meinung dass Yahoo! seine Suchmaschine extern auslagern sollte oder gar ein erstklassiger Übernahmekandidat ist. In beiden Punkten kommt natürlich auch Google ins Spiel. Laut Einschätzungen von Experten und Investoren hat Yahoo! den Anschluss am Suchmaschinenmarkt endgültig verloren und sollte diesen Bereich an einen externen Dienstleister austragen. Bei Yahoo! gibt man sich zwar noch zuversichtlich den Marktanteil wieder steigern zu können, räumt sich aber selbst nur noch eine Frist von einigen Monaten ein. Sollte der Marktanteil dann nicht steigen oder gar sinken kommt man um eine Einstellung des Yahoo!-Suchdienstes nicht drumrum. Größter Anwärter hierfür ist Google. Schon vor einigen Jahren hatte Yahoo! seine Suchergebnisse von Google bezogen und hatte lange Zeit keine eigene Suchmaschine. Vor einigen Jahren hat sich Yahoo! dann dazu entschlossen eigene Spider durchs Web zu schicken und dem damaligen Partner Konkurrenz zu machen - mit eher mäßigem Erfolg. Wenn Yahoo! seine Suche wirklich auslagern sollte und Google den Zuschlag bekommt dürfte dies sowohl Googles Bilanz als auch dem Marktanteil sicherlich mehr als gut tun. Immerhin hat Yahoo! immer noch einen sehr starken zweiten Platz auf dem Suchmaschinenmarkt und dürfte natürlich eben soviele Banner-Klickfreudige User haben. Sogar von einem Verkauf der Firma Yahoo! ist die Rede. Größter Interessent dürfte zur Zeit Microsoft sein, schließlich hatte man schon vor einigen Wochen versucht Yahoo! zu übernehmen. Die Google-Suche wäre dann natürlich passé und Microsoft würde seinen Marktanteil mehr als verdreifachen. Vorstellbar wäre natürlich auch dass Google seine Geldbörse öffnet und den behäbigen Riesen übernimmt. Die beiden passen zwar so überaupt nicht zusammen und würden sich mit den einzelnen Angeboten nur gegenseitig bekriegen, aber der Effekt der Marktbereinigung wäre für Google natürlich enorm. Die Frage ist nur ob Google das finanziell stemmen kann. Mit einer Investmentfirma sicherlich, aber alleine müsste man sich wohl Microsoft geschlagen geben. Ich denke rund um Yahoo! wird es in den nächsten Monaten noch sehr spannend werden... [heise]
Google AdWords
Die seit März bei AdWords im Test befindlichen Pay-per-Action-Anzeigen können jetzt auch weltweit von allen Kunden getestet werden. Mit diesem neuem Werbemodell wird es dem Werber ermöglicht noch mehr von seinen eigenen Anzeigen zu profitieren und kein Geld unnötig für Werbekosten auszugeben. Statt wie bisher für jeden Klick Geld auf Googles Konto überweisen zu müssen ohne einen messbaren Erfolg zu verspüren, fallen bei diesem neuem Modell erst Kosten an wenn der User eine bestimmte Aktion ausgeführt hat. Dazu gehört etwa dass er sich registriert hat, eine Umfrage durchgeführt hat oder gar etwas im Online-Shop bestellt hat. Geschieht dies nicht muss der Werber nur einen minimalen Preis für diesen Klick bezahlen. Ich denke gerade für Online-Shops dürfte dieses Werbemodell sehr viel attraktiver als das alte sein, da diese so natürlich komplett von ihren werbebannnern profitieren. Google sollte nur darauf achten dass die Inserenten die Messlatte nicht zu hoch legen und so vergleichsweise günstig davon kommen. Ein Online-Shop profitiert natürlich schon davon wenn sich der User anmeldet und seine (Spam)-Mail-Adresse angibt - ganz ohne dass er etwas bestellt haben muss. Um diesen Werbeformen aber nicht zuviel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die normalen Pay-per-Click-Anzeigen zu vertreiben werden diese Banner lediglich bei AdSense aber nicht in den Bannern innerhalb der Suchergebnisse angezeigt. » AdWords Pay-per-Action [heise]
Google
Nachdem Google laut Nielsen/Netrating im Vormonat April auf einen US-Marktanteil von 55,2% abgesunken ist, konnte er im verganenen Monat Mai wieder stark ausgebaut werden. Um ganze 1,1% auf 56,3% konnte sich die bunte Suchmaschine in nur einem Monat verbessern. Die leidtragenden sind wieder einmal Yahoo! und Microsoft bzw. MSN. Marktanteile: (Wachstum im Vergleich zum Vorjahr) 1. Google: 56,3% (4.033.277.000 Suchabfragen) + 44,9% 2. Yahoo!: 21,5% (1.540.949.000 Suchabfragen) + 18,6% 3. MSN: 8,4% (605.400.000 Suchabfragen) + 0,8% 4. AOL: 5,3% (381.961.000 Suchabfragen) + 5,1% 5. Ask: 2,0% (142.418.000 Suchabfragen) - 2,8% » Die Zahlen [heise]