Platypus – GDrive is back!

Verfasst von Jens am 11. Juli 2006 | 4 Kommentare

GDrive
GDrive ist tot! Es lebe GDrive!
Googles Immer-Mal-Wieder-Und-Dann-Doch-Nicht-Online-Festplatte scheint nun endlich bestätigt zu sein. Ein User hat auf ausgerechnet auf einem Writely-Server die Projekt-Seite zum GDrive, genannt Platypus, gefunden. Damit ist es so gut wie sicher, das GDrive kommt.

Bei der Suche nach neuen Writely-Features hat Corsin Camichel einfach mal die URL writely.com/index.html aufgerufen, was eigentlich recht simpel ist – und hat dabei die Startseite des GDrives gefunden. Kurz nach bekannt werden dieser Entdeckung nahm Google die Webseite offline, aber es gibt eine Kopie der Seite im Netz, so dass wir sie uns ansehen können.

Hier die Features vom GDrive – welches für Windows, Mac und Linux verfügbar sein wird:

Storing your files in Platypus has a number of advantages over storing your files on either your C: drive or filer.

Backup. If you lose your computer, grab a new one and reinstall Platypus. Your files will be on your new machine in minutes.
Sync. Keep all your machines synchronized, even if they run different operating systems.
VPN-less access. Not at a Google computer? View your files on the web at http://troutboard.com/p.
Collaborate. Create shared spaces to which multiple Googlers can write.
Disconnected access. On the plane? VPN broken? All your files are still accessible.

Natürlich kann die Seite gefaked sein, aber dass ganze hat sich dadurch so gut wie bestätigt, dass Philipp Lenssen eine eMail an den Mitarbeiter gesendet hat der den Platypus-Bug-Wettbewerb leitet und auch eine Platypus-Bestätigungsmail zurückbekommen hat. Das Projekt existiert also tatsächlich.

Was ich jetzt ein bißchen merkwürdig finde ist die Tatsache dass Google sagt “Your files will be on your new Machine in Minutes” – wie bitte? Kann Google wirklich meine 80 GB Daten die ich hier habe aufnehmen und sie mir in wenigen Minuten zuschicken? Ich glaube da könnte mein Modem und meine Festplatte mehr als heiß laufen. Das könnte bedeuten dass Google nur Dokumente und Fotos auf seinen Servern speichern will – was es im Grunde eh schon tut, Writely, Spreadsheets, Calendar & Picasa sei dank.

Es lassen sich anscheinend auch die Dateien mit anderen Usern teilen. Das klingt natürlich nach einem Paradies für alle Filesharer – aber daran wird Google wohl auch schon gedacht haben und irgendeine Möglichkeit finden dies zu unterbinden.

Jetzt heißt es mal wieder abwarten und Tee trinken und darauf hoffen dass schnell neue Details ans Licht kommen und klar machen was dieses GDrive nun eigentlich ist. Vielleicht ist es auch nur eine Zentrale für die Datenübertragung aller der Dateien die wir eh schon bei Google speichern können. Und zwar Dokumente, Fotos, Tabellen, eMails, Termine, Browser-Einstellungen, Festplatten-Index.

» Screenshot vom Platypus GDrive
» Kopie der Startseite von GDrive
» Artikel von Corsin Camichel
» Artikel bei Google Blogoscoped

GoogleWatchBlog » Themenübersicht: Das lange Warten auf das GDrive

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Bedeutung der Such-Parameter

Verfasst von Jens am 11. Juli 2006 | 1 Kommentar

Sucht man bei Google via der erweiterten Suche, so kommt am Ende ein ziemlich langer Suchstring bei heraus, selbst wenn man nur wenige Kriterien angegeben hat. Doch was bedeuten diese ganzen Parameter eigentlich alle? Ein User im Google Blogoscoped-Forum hat es herausgefunden und eine ausführliche Liste erstellt. Ich habe sie euch auf deutsch übersetzt.

Hier erstmal die eigentliche Anfrage, “finde Google+Yahoo aber nicht MSN”
http://www.google.de/search?as_q=Google+Yahoo&num=10 &hl=de &btnG=Google-Suche &as_epq= &as_oq= &as_eq=MSN &lr= &as_ft=i &as_filetype= &as_qdr=all &as_occt=any &as_dt=i &as_sitesearch= &as_rights= &safe=images
(Leerzeichen sind nur wegen Darstellungsproblemen eingefügt worden)

Und hier was die Parameter bedeuten
as_q – Wörter die enthalten sein sollen
as_epq – Exakte Suchanfrage, Text muss so in der Webseite enthalten sein
as_oq – Nur ein wort das enthalten sein soll
as_eq – Wörter die nicht enthalten sein sollen
num – Suchergebnisse pro Seite
hl – Sprache
lr – Genauere Spracheinteilung (z.b. Deutschland, Österreich)
btnG – Button der geklickt wurde (99,9% “Google Suche”)
as_ft – Format der Webseite
as_filetype – Dateityp
as_qdr – Zeitraum
as_nlo – Niedrigste Ziffer die gefunden werden soll
as_nhi – Höchste Ziffer die gefunden werden soll
as_occt – Position der Suchanfrage – Titel, Text, Link
as_dt – Keine Ergebnisse von dieser Domain
as_sitesearch – Suche nur auf dieser Domain
as_rights – Lizenz
safe – SafeSearch ein/aus
as_rq – Ähnliche Seite
as_lq _ Links zu dieser Seite
cache – Cache-Version dieser Seite
btnl – Auf gut Glück
q – Suchanfrage

» Posting im Blogoscoped Forum

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Artikel Bei Base verkaufen – via CheckOut

Verfasst von Jens am 11. Juli 2006 | 1 Kommentar

Google Base + Google CheckOut
Endlich lässt sich hinter dem doch recht sinnlos erscheinendem Google Base ein Sinn erkennen. Mitte November gestartet gab es viel Aufsehen, doch so wirklich etwas anfangen konnte damit niemand etwas. Nach der Verschmelzung von Base und Froogle wird jetzt auch Google CheckOut in Base integriert – und der Sinn hinter Base wird langsam erkennbar.

Google Base soll sozusagen das Hosting-Center für Online-Shops werden, so sieht es zumindest nach dem derzeitigen Stand aus. Erstellt man einen neuen Beitrag bei Base und wählt als Kategorie “Products” aus, so erscheint nun ein kleiner Haken “I accept Google CheckOut”. Aktiviert man diesen, kann eingestellt werden über welchen Weg bei CheckOut bezahlt werden kann – Visa, MasterCard, Scheck usw.

Endlich gibt es also eine richtige Verkaufsfunktion bei Base. Damit wäre das Thema Online-Shopping schonmal betreten, fehlt nur noch der kleine Menüpunkt “Auctions” – und eBay ist dem Untergang geweiht *hrhr*. Leider ist das ganze in der deutschen Version von Base noch nicht integriert – was ziemlich sicher daran liegt dass es CheckOut bisher nur für die USA gibt ;-)

Das einzige was ich jetzt noch merkwürdig finde ist die Verbindung zwischen den 3 Diensten Base, CheckOut und Froogle. Irgendwie muss Google da ein Netzwerk aufbauen oder 2 Dienste komplett miteinander verschmelzen. Alle bieten zwar komplett andere Dinge an, aber gehören einfach so eng zusammen dass man sie nicht länger einzeln lassen sollte.

Mit Froogle findet man Produkte in allen Online-Shops im Web. Mit Base kann man seine eigenen Produkte verkaufen ohne gleich einen Online-Shop einrichten zu müssen und mit CheckOut wird das ganze bezahlt. Ich bin gespannt wie Google das ganze machen wird, sicherlich liegt der Masterplan dafür eh schon wieder in der obersten Schublade.

» Ankündigung im Google Base Blog
» CheckOut in Base integrieren – so gehts


GWB-Dossier Google CheckOut

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Google CheckOut Blog

Verfasst von Jens am 11. Juli 2006 |

Google CheckOut Blog
Googles Blog-Universum wächst und wächst und wächst, und das in letzter Zeit immer schneller. Ab sofort kann man sich auch über das vor 2 Wochen gestartete Online-Bezahl-und-Einkaufs-System Google CheckOut aktuell informieren.

Der Blog richtet sich, wie es auch schon Logo steht nur an die Verkäufer. Heißt das etwa dass es bald auch noch einen für Käufer geben wird? Möglich wärs. Den Anfang macht dieser Blog noch einmal mit einer Vorstellung von CheckOut und zeigt auch noch einmal das Einführungsvideo.

Natürlich ist der Blog auch wieder in der Blog-Liste hinzugefügt worden und kann über den GWB-Google-Reader-Feed gelesen werden.

» Google CheckOut-Blog for Sellers
» Liste der Google-Blogs


GWB-Dossier Google CheckOut

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Analysten-Konferenz am 20. Juli

Verfasst von Jens am 11. Juli 2006 |

Am Donnerstag, dem 20. Juli 2006, wird Google wieder seine vierteljährliche Analystenkonferenz abhalten und über die aktuelle Finanzlage informieren. Die Konferenz startet wieder um 13:30 Nachmittag im Googleplex und kann wie immer live im Webcast angesehen werden. Mal schauen ob Google die Zahlen von Merill Lynch einhalten wird.

» Webcast

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Girgle – Google Suche für Mädchen

Verfasst von Jens am 11. Juli 2006 | 3 Kommentare

Girgle
Eine interessante Idee hatte der Webmaster der Seite Girgle. Die seite nennt sich selbst “Google Search for Girls!”. Anscheinend aber für entweder sehr kleine oder sehr kitschige Girls, schließlich wird das Suchformular von einem großen Herz umschlossen und die Webseite sowie die Suchergebnisse in knallrosa gehalten.

Der Webmaster hat sich auch keinerlei Mühe gemacht die Google Web Api zu bemühen um die Suchergebnisse darzustellen, sondern nutzt einfach nur AdSense für Suchergebnisseiten – was natürlich nicht schlecht für das heimische Bankkonto sein dürfte.

Wer sich diesen Rosa-Schock unbedingt antun will kann das gerne tun, aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt ;-)

» Girgle

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