KMZ-Dateien in Google Maps anzeigen

Im Zuge der neuen Google Maps API und der neuen Version von Google Earth, hat Google auch ein ganz entscheidendes Feature zu seinen Maps hinzugefügt. Nämlich die Möglichkeit, auch KMZ-Dateien in den Maps anzuzeigen.
Um eine KMZ-Datei anzuzeigen, muss einfach die URL in die Suchabfrage-Box eingegeben werden, und schon wird die Datei geparst und die entsprechenden Stellen in der Map dargestellt. Das ganze wird dargestellt wie eine Liste von gefunden Adressen. Links die Liste und rechts die Einträge in der Karte. Im Grunde wandern die Mashups nun direkt auf Googles Seite zurück.
Jetzt wäre es natürlich noch super wenn die Maps irgendwann einmal eine 3D-Funktionalität erhalten und auch 3D-Objekte darstellen könnten, aber soweit wird es (natürlich) nie kommen, da Google Earth sonst kaum noch eine Daseinsberechtigung hätte – und außerdem ist es mit den heutigen Browser-Techniken wohl auch nicht möglich Flüge um den Erdball darzustellen.
Um euch das ganze mal zu demonstrieren habe ich eine meiner KMZ-Dateien hochgeladen, und zwar eine Liste mit allen Bahnhöfen von Berlin.
» Google Maps: Bahnhöfe von Berlin
» KMZ-Download: Bahnhöfe von Berlin
Nachtrag:
» Maps: Verbesserte KMZ-Anzeige und GeoRSS-Unterstützung
Google Call – VoIP von Google?

Einen neuen Hinweis über eine Erweiterung von Googles Kommunikationsdiensten in Richtung Voice over IP ist in Googles robots.txt aufgetaucht. Die Adresse google.com/call gibt eine XML-Datei mit einer Fehlerbeschreibung aus – existiert also. Können Google Mail und Google Talk bald telefonieren?
In der XML-Datei befindet sich lediglich der Fehler 103, was natürlich nicht wirklich viel aussagt. Vielleicht ist es aber auch nur eine Erweiterung von Googles Click-To-Call-Angebot. Bisher war noch nicht wirklich viel über “Google Call” in Erfahrung zu bringen, aber dass dürfte sich in den nächsten Tagen sicherlich ändern
Click-to-Call, robots.txt Google News auf arabisch

Die Google News sind ab sofort auch auf arabisch verfügbar. Für uns Europäer ist die Seite recht merkwürdig aufgebaut, da sie von rechts nach links gelesen werden muss und auch dementsprechend gehalten ist. Aber immerhin das Wort “Beta” hat Google in “normaler” Schrift gelassen
Google des Tages: Käse mit Haaren
Käse mit Haaren (3)
Heute kam doch tatsächlich ein Kunde zu mir und fragte mich wo der “Käse mit Haaren” (sic!) ist. Ich habe ihn bisher nicht finden können
Google SketchUp für Mac
Google treibt die Portierung der angebotenen Software auf andere Plattformen und Sprachen intensiv vorran. So ist nun die 3D-Software Google SketchUp auch für den Mac erschienen.
Am 14. März kaufte Google die Softwarefirma SketchUp, die alte bunte Homepage ist verschwunden und wurde an das Google Design, was wir von der Google Earth Homepage gewohnt sind angepasst. Fast genau 3 Monate später gibt nun bereits die auf den Mac portierte Version. In der Zwischenzeit integrierte Google die mit SketchUp konstruierbaren 3D-Modelle in Google Earth und macht sie mit dem 3D-Warehouse suchbar.
[ZDNet]
Anzeichen für Picasa Web
Die Google Bildbearbeitungssoftware Picasa bietet die Möglickeit sämtliche Bilddaten auf dem PC zu organisieren, suchbar zu machen und, wenn auch sehr eingeschränkt, zu bearbeiten. Viele Nutzer wünschen die Möglichkeit Bilddaten auch hochzuladen, um sie mit anderen in Online Web-Alben zu teilen und ggf. gleich online auf der Webseite zu bearbeiten. Ein Dienst in dieser Richtung kündigt sich mehr und mehr an. In einer speziellen Version werden bereits Uploads in die Social Community Joga ermöglicht und den Export von Bildern in HTML-basierte Alben ist bereits seit längerer Zeit möglich.
Gerüchten nach zu urteilen, die auf Google Domains, Einträgen in robots.txt Dateien und Links auf den Picasa Webseiten basieren, munkeln einige Autoren, dass es sich um einen Flickr-ähnlichen Dienst handelt, auf dem Bilddaten belibig austauschbar, natürlich suchbar und vielleicht auch bearbeitbar gemacht werden. Wir dürfen also gespannt sein, an was Google da bastelt. Spätestens nach dem Sommer müssen wir ja irgendwohin mit unseren Urlaubsfotos
Google Maps API erweitert
Wie bereits zum 1. Geburtstag von Google Earth verkündet wurde, gibt weitere Änderungen außer der Veröffentlichung eines Softwareupdates. Das ganze Projekt wurde vergrößert. Damit bekommt nun auch die Maps API neue Funktionen.
Basierend auf Adressen liefert die API die Position zurück, womit sich Daten aus Adressdatenbanken nun auf Maps Plugins für jede Webseite visualisieren lassen.
In KML-Dateien verpackte Daten können nun ohne nachzudenken in eigene Karten übernommen werden, was die Implementierung vieler Anwendungen erleichtet. Denkbar auf dieser Basis sind Feeds, auf denen alle Orte angezeigt, aber Daten erst bei Bedarf abgerufen werden.
APIs 1. Geburtstag von Google Earth
Eigentlich hätten wir es alle wissen können, dass heute ein Versionsupdate für Google Earth fällig ist, denn Google Earth hat Geburtstag. Da ich das ganze schon vorher von Keyhole her kannte, kommt mir das irgendwie alles schon viel länger vor, aber das ist eben auch die Schnellebigkeit des Internets. Neben dem Update der Software hat sich viel getan beim Google Earth Projekt.
Nicht nur die Veröffentlichung der Software für 3 Plattformen (ganz neu für Linux) und 5 Sprachen revolutionär, nein. Das ganze ist unter auch außer per Webinterface auf maps.google.de auch auf dem Handy verfügbar. Doch auch unter der Haube hat sich viel getan:
20% der globalen Landfläche wird nun mit hochauflösenden Bildern abgedeckt, was eine Vervierfachung des Datenumfangs bedeutet. Außerderm kündigte Google an, diese Qualitätsverbesserung bald auch für Google Maps nachzuziehen. Schätzungsweise sind damit etwa zwei Milliarden Häuser erkennbar, womit nach Google eigenen Schätzungen etwa ein Drittel der Weltbevölkerung das eigene Haus in hoher Auflösung wiederfinden wird.
Es ist nun möglich die in KML-Dateien gespeicherten Punkte auf der Landkarte in Google Maps anzusehen. Damit lassen sich außer Positionen auch zusätzliche Daten wie z.B. Urlaubsbilder direkt auf der Google Maps Seite darstellen.
Geocoding ermöglicht die Abfrage von Koordinaten zu einer angegebenen Adresse, um sie dann z.B, in Mashups direkt auf Karten anzeigen zu können. Das ganze sollte ab heute freigeschlatet werden, ließ sich jedoch jetzt um 2 Uhr MESZ noch nicht erfolgreich testen.
Maps for Enterprises soll Firmen den Kartendienst Maps in individualisierter Form verfügbar machen. Sozusagen ein performantes Maps-Mashup für den industriellen Einsatz. Etwa so, wie auf dieser Beispielseite könnte das ganze dann aussehen.
Nach der Aquisition von SketchUp werden auch komplexere 3D-Modelle von Gebäuden integriert und über das 3D-Warehouse suchbar gemacht.
Put your Business on the map – Official Google Enterprise Blog



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